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Seite 3: FIFA 20 im Test - Zwei Spiele in einem: FIFA überzeugt doppelt

PES bleibt die Realismus-Referenz

Ansonsten bleibt FIFA 20 in allen wichtigen Belangen eine hervorragende Fußballsimulation. Beim Umfang übertrifft es mit mehr als 700 Teams aus 30 Ligen und 90 Stadien sowie den unzähligen Original-Lizenzen alle anderen Sportspiele und lässt gerade die Konkurrenz von Pro Evolution Soccer wieder alt aussehen.

Allerdings gewinnt EA das Duell dieses Jahr nicht zu null, denn Konami konnte einige Lizenz-Gegentreffer erzielen. In FIFA 20 fehlt zum Beispiel die Allianz Arena vom FC Bayern und der italienische Rekordmeister Juventus Turin muss Piemonte Calcio heißen, weil PES in diesen Fällen die Exklusivrechte besitzt.

Auf dem großen Feld spielt sich FIFA 20 wieder schnell und unrealistischer als die Konkurrenz von PES, dafür entstehen aber auch viel mehr Torchancen. Auf dem großen Feld spielt sich FIFA 20 wieder schnell und unrealistischer als die Konkurrenz von PES, dafür entstehen aber auch viel mehr Torchancen.

Auf dem Spielfeld selbst kann FIFA ebenfalls wieder überzeugen. Die Partien auf dem Großfeld laufen ebenfalls sehr rasant und damit zwar unrealistischer aber auch torreicher als in PES ab. Im Vergleich zu FIFA 19 unterscheiden sich schnelle und langsame Spieler noch einmal deutlicher voneinander. Besonders wichtig ist neuerdings auch die Körperkraft unserer Spieler. Wuchtige und starke Innenverteidiger wie Mats Hummels oder Virgil van Dijk drängen kleine Dribbler nun sehr viel leichter ab und so erobern wir in der Verteidigung leichter Bälle.

Gleichzeitig steuern wir unsere Elf ähnlich wie in Volta nun spürbar direkter als früher. Unsere Spieler reagieren nun schneller darauf, wenn wir per Controller einen Richtungswechsel befehlen. Das wirkt gerade im Vergleich zum langsameren Pro Evo häufig hektisch und unrealistisch, macht aber dennoch Laune, weil FIFA auch als »arcadigeres« Fußballspiel wunderbar funktioniert und uns im Sekundentakt mit spannenden Strafraumszenen bombardiert.

Die Spielermodelle sehen (zumindest bei prominenten Spielern wie Neymar) wieder top aus, selbst die Löckchen und die Tattoos von Neymar stimmen. Die Spielermodelle sehen (zumindest bei prominenten Spielern wie Neymar) wieder top aus, selbst die Löckchen und die Tattoos von Neymar stimmen.

Mehr als nur ein Kader-Update

Auch in Sachen Präsentation können wir FIFA 20 wenig vorwerfen. Die Spielermodelle, die Stadien und selbst die Menüs sehen fast allesamt klasse aus. Natürlich müssen wir gerade in weniger prominenten Ligen wieder mit manch hässlichen und unrealistischen Spielergesichtern leben, aber angesichts von über 17.000 Fußballern und Fußballerinnen im Spiel lässt sich das verkraften, zumal dieses Jahr auch die Bundesliga jede Menge neue Original-Spielergesichter und -Stadien spendiert bekam (Anm. d. Chefr.: Insbesondere beim VfL Wolfsburg!!!).

Wer spielt mit? Alle Teams und Ligen von FIFA 20

Technisch läuft FIFA ebenfalls sauber. Wir haben in Online-Modi jederzeit und schnell Gegner gefunden und hatten beim Testen keine Probleme mit Lags oder ähnlichem. Nervige Bugs sind uns außer dem oben erwähnte Karriere-Bug auch nicht aufgefallen, obwohl die große FIFA-Community da in den Tagen und Wochen nach Release sicherlich wieder einiges entdecken wird. Wir halten euch auf GameStar.de natürlich auf dem Laufenden, wenn es Schlimmeres zu berichten gibt.

Die wichtigste Mannschaft sieht in FIFA 20 super aus 9:08 Die wichtigste Mannschaft sieht in FIFA 20 super aus

Im Vergleich mit FIFA 19 bleibt FIFA 20 also auf dem gewohnt sehr hohen Niveau. EA Sports liefert in allen Modi eine Handvoll Neuerungen, die meisten davon verbessern aber nur Oberflächliches. Den Volltreffer landet das neue FIFA dagegen mit Volta Football, denn der neue Street-Modus überzeugt in fast allen Belangen und ist ein echtes Kaufargument, mit dem FIFA 20 deutlich mehr liefert als nur das alljährliche Kader-Update.

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