PUBG - Spieler wollten Region-Lock, jetzt sind sie sauer darüber

Nachdem sich die Spieler von Playerunknown's Battlegrounds erst einen Region-Lock herbeisehnten, sind sie jetzt sauer, dass es einen Region-Lock gibt.

von Mathias Dietrich,
06.10.2018 16:07 Uhr

Nachdem die Spieler Playerunknown's Battlegrounds lange einen Region-Lock forderten, sind sie nun über die Einführung des Features sauer.Nachdem die Spieler Playerunknown's Battlegrounds lange einen Region-Lock forderten, sind sie nun über die Einführung des Features sauer.

Pass auf was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen. So wollten zum Beispiel die Spieler des Battle-Royale-Shooters Playerunknown's Battlegrounds einen Region-Lock im Spiel. Also die Aufteilung der Spieler nach ihrer Spielregion, ohne simple Möglichkeit die Server wechseln zu können. Nun beschweren sich die Spieler, dass sie dieses Feature bekommen haben.

Hinter den Pixeln, Folge 4 - Was tun gegen Cheater? (Plus-Content)

Region-Lock gegen Cheater

Einer der größten Wünsche der PUBG-Community war ein Region-Lock. Der Grund ist die hohe Anzahl an chinesischen Spielern auf den Servern des Online-Shooters. Ein großer Anteil dieser soll im Spiel cheaten, was sich wohl auf die dortige kulturelle Akzeptanz von Cheats zurückführen lässt.

Brendan Greene, der Kopf hinter Playerunknowns Battlegrounds, selbst war gegen diese Einführung und sagte weiter, dass das einfach nicht funktioniert. Letzten Endes knickte das Entwicklerstudio doch ein und implementierte den Region-Lock auf Wunsch der Fans, nur um dann von den Fans dafür kritisiert zu werden.

In PUBG sollen besonders viele Cheater aus China kommen.In PUBG sollen besonders viele Cheater aus China kommen.

Seit der Einführung der Regionsbeschränkungen könnt ihr PUBG nur noch mit Mitspielern aus eurer Region spielen. Einzig das Matchmaking mit Freunden macht hier eine Ausnahme. Und für den Fall, dass es einfach nicht genug Spieler in eurer Region gibt, weitet der Titel die Suche auf die umliegenden Regionen aus. Die freie Server-Auswahl gibt es nicht mehr.

Neue Probleme dank Regionsbeschränkung

Eine Regionsbeschränkung bringt so einige Probleme mit sich. Unter anderem sorgt eine Unterteilung der Spieler nach ihrer Region dafür, dass es einfach weniger potentielle Mitspieler gibt. Immerhin sind John aus Amerika, Tina aus Deutschland und Shen aus China nun in jeweils seperaten Spieler-Pools und werden vom System aus nicht mehr in das gleiche Spiel gesteckt.

Weiterhin scheint der Ping für Probleme zu sorgen und manche Spieler beschweren sich über unverhältnismäßig viele Cheater. Gerade Südostasien scheint davon betroffen zu sein, aber auch in Europa leidet manch PUBG-Spieler unter Pingproblemen, da man Mal auf Servern in Nordamerika und mal in Asien spielt.

Manche Spieler haben wegen des Region-Lock einen höheren Ping.Manche Spieler haben wegen des Region-Lock einen höheren Ping.

Eine offizielle Stellungnahme wie der Entwickler nun weiter verfahren wird, gibt es noch nicht. Aufgrund der Einstellung von Greene persönlich, PUBG Corporation und Bluehole ist es aber gut möglich, dass der Entwickler die freie Server-Auswahl in einem zukünftigen Update wieder zurückbringen könnte. Immerhin entfernte man sie gegen den eigenen Willen nur auf Wunsch der Community, die nun ihre Meinung änderte.

Natürlich müssen nicht zwangsläufig die Spieler, die einst Region-Lock forderten, auch jene sein, die sich nun darüber beschweren. Der allgemeine Tenor der Community wirkt aber dennoch so, als denken die Fans manchmal nicht allzusehr über die Konsequenzen ihrer Forderungen nach. Immerhin kann Brendan Greene jetzt behaupten »Ich habs euch ja gesagt.«

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