Die Rückkehr ins Minental im Gothic Remake ist für viele deutsche Rollenspiel-Fans seit Jahren der am heißesten erwartete Spielemoment. Doch während die Hoffnung auf einen Release im ersten Quartal 2026 bis zuletzt groß war, sorgt die neueste Mitteilung von Publisher THQ Nordic für Ernüchterung.
Im Rahmen der neuesten Geschäftszahlen des Mutterkonzerns Embracer wurde jetzt der offizielle Veröffentlichungstermin verkündet. Das Gothic Remake wird demnach am 5. Juni 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen.
Damit rutscht der Titel bei Embracer aus dem aktuellen Geschäftsjahr heraus, das am 31. März endet. Aber bevor wir über die sprechen, zieht euch am besten erst einmal den ganz frischen Trailer zur Release-Ankündigung rein:
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Release-Termin bekannt: Das Gothic Remake haut euch im Frühsommer »volles Pfund aufs Maul«
Was die Release-Verschiebung bedeutet
Für THQ Nordic und die Embracer Group ist diese Verschiebung sehr bedeutsam. Das Remake gilt als das aktuell wichtigste Projekt im gesamten Portfolio. Dass das Spiel nun erst im Juni und damit nach dem Abschluss des laufenden Geschäftsjahres erscheint (um »Zeit für den letzten Schliff zu geben«) könnte Auswirkungen auf die Unternehmensbewertung haben.
Analysten hatten fest mit den Einnahmen aus dem Verkauf des Gothic Remakes im ersten Quartal gerechnet. Nun aber berichtet Embracer, dass der firmenweite Nettoumsatz um 26 Prozent eingebrochen ist. Die Firma machte zuletzt große Veränderungen durch, Massenentlassungen und Projekteinstellungen inklusive. Ende 2025 trennte man zudem die Coffee Stain Group (Deep Rock Galactic, Satisfactory) vom Rest des Geschäfts ab.
Der lange Weg zum Release
Spiele-Fans können das aber wahrscheinlich gut ausblenden und dürften eher froh sein, dass mit dem 5. Juni 2026 endlich ein Release-Termin feststeht. Denn das Gothic Remake hat eine bewegte Entstehungsgeschichte hinter sich. Alles begann im Dezember 2019 mit dem überraschend veröffentlichten Playable Teaser, der damals noch für viel Diskussionsstoff sorgte.
In der Folge machte sich das spanische Studio Alkimia Interactive daran, das originale Rollenspiel von 2001 und seine Atmosphäre möglichst akkurat in der Unreal Engine 5 nachzubauen - mit so einigen Ergänzungen. Mit Komponist Kai Rosenkranz und Helden-Sprecher Christian Wewerka kehren derweil zwei Veteranen für das Projekt zurück.
Trotz der Enttäuschung über die zusätzlichen Wochen des Wartens bleibt die Erwartungshaltung hoch. Die Entwickler betonen immer wieder, dass sie die Welt der Barriere nicht nur optisch modernisieren, sondern auch spielerisch sinnvoll erweitern wollen.
Neue Quests und eine lebendigere Spielwelt sollen das Erlebnis abrunden. Am Ende zählt für die meisten von euch ohnehin nur eines: Dass das Remake der Legende gerecht wird, auch wenn der Weg dorthin nun etwas länger ausfällt als erhofft.
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