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Seite 2: Grand Theft Auto 4 im Test - Halb Action, halb Satire, ganz Meisterwerk.

New Yorker Allerlei

Unschärfeeffekte sorgen bei hohem Tempo für ein cooles Geschwindigkeitsgefühl. Unschärfeeffekte sorgen bei hohem Tempo für ein cooles Geschwindigkeitsgefühl.

Es ist die slawische Gelassenheit, gepaart mit gespieltem Gleichmut, die Niko in den zahlreichen Zwischensequenzen an den Tag legt, die ihn uns so begreifbar macht. Damit hat Niko seinen GTA-Vorgängern etwas Entscheidendes voraus: Er wirkt wie ein echter Mensch. Und auch die Nebendarsteller hat Rockstar North bis ins Detail herausgearbeitet: Da gibt es den Mechaniker Brucie, der uns mit seinem kindlichen Irrsinn schnell ans Herz wächst; den profilierungssüchtigen Hip-Hopper Manny; den paranoiden Russen Dimitri und jede Menge anderer skurriler Persönlichkeiten, die einem Tarantino-Film entsprungen zu sein scheinen. Die Zwischensequenzen von Grand Theft Auto 4 können sich mit jedem Hollywood- Gangster-Epos messen. Die Gesichtsanimationen reichen zwar nicht ganz an das heran, was Alyx in Half-Life 2: Episode 1 leistet, lassen aber keinen Zweifel an der großen Gefühlswelt der dahinterstehenden Personen.

» Special: Die (Anti)-Helden lesen

Unser Sportwagen hat am Star Junction (Times Square) einen Hinterreifen verloren, die blanke Felge kratzt über den Asphalt. Wenn wir so weiterfahren, brennt irgendwann der Radkasten. Unser Sportwagen hat am Star Junction (Times Square) einen Hinterreifen verloren, die blanke Felge kratzt über den Asphalt. Wenn wir so weiterfahren, brennt irgendwann der Radkasten.

Blechkuchen

Als maskierter Bankräuber schießen wir uns den Weg mit dem Raketenwerfer frei. Als maskierter Bankräuber schießen wir uns den Weg mit dem Raketenwerfer frei.

Wie ein großer Mafiafilm kommt auch GTA 4 nur recht langsam in die Gänge. Denn der Neuankömmling Niko soll sich erst einleben. Und weil Liberty City so unglaublich viele Möglichkeiten bietet, will uns das Spiel zunächst erklären, wie hier alles funktioniert – das dauert. Grand Theft Auto 4 leitet uns in den ersten Spielstunden durch eine ganze Reihe einfacher Missionen, die wie Tutorials funktionieren. An erster Stelle steht natürlich das Autofahren, und so übergibt uns Roman, der Niko nach der Einreise abholt, sofort das Lenkrad seines Taxis.

Drei ordentliche Blechschäden später müssen wir uns eingestehen: Das Autofahren geht in GTA 4 längst nicht so leicht von der Hand wie in den Vorgängern. Die Handbremse ist kein Allheilmittel gegen Haarnadelkurven mehr, sondern in der Regel ein Freifahrtschein in den Straßengraben, den Gegenverkehr oder den Fußgänger an der Ecke. Wir benötigen beachtliche Einarbeitungszeit, um elegant um Kurven zu schlittern. Doch anstatt über die scheinbar verkorkste Steuerung zu fluchen, sind wir gewillt zu glauben, dass sich ein solches Auto unter den gegebenen Umständen wahrscheinlich tatsächlich derart schwer kontrollieren lässt. Denn Liberty City wirkt in allen anderen Belangen so echt: Regen lässt die nassen Straßen schimmern, die Leuchtreklamen reflektieren sich in unserer Windschutzscheibe, und überall gehen die Bewohner von Liberty City ihrem Alltag nach, kaufen Hotdogs, unterhalten sich. Morgens, wenn die Sonne den Himmel orangerot färbt, drehen die Müllmänner ihre Runden, abends traben die Jogger um den See im Park. Bei all der Glaubwürdigkeit der Spielwelt muss es wohl einfach die Trägheit der Masse gewesen sein, die Romans Taxi gerade an die Mauer gesetzt und Nikos Körper durch die Windschutzscheibe befördert hat – und nicht die Steuerung. Egal, was es war: Es sah wahnsinnig witzig aus!

» Special: Liberty City/New York Vergleich lesen

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