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Fazit: Grid im Test - Mit angezogener Handbremse

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Fazit der Redaktion

Robin Rüther
@GameStar_de

Wenn Codemasters mit Grid ein modernes Rennspiel erschaffen wollte, das die besten Elemente aller Teile einfängt und mit Konkurrenten wie Forza Horizon 4 oder Wreckfest mithalten kann, ist das schiefgegangen. Nicht etwa, weil Grid ein schlechtes Spiel wäre: Das Fahrgefühl ist solide, macht Spaß und durch unterschiedliche Fahrzeugklassen und Schauplätze fängt auch der vierte Teil der Arcade-Sim-Reihe den Zauber des Motorsports ein. Nur ist nichts davon neu oder kreativ.

Grid kommt nicht über seinen "solide"-Status hinaus. Die Kampagne ist öde präsentiert und spielt sich monoton, Neuerungen wie das Rivalen-Feature sind überflüssig und die einzigen beiden Rennmodi sind Rennen und Time Attack - da hatte selbst der erste Teil mehr Auswahl, etwa mit Driftrennen und Demolition Derbys.

So hatte ich die permanent den Eindruck, das alles schon gespielt zu haben. So innovativ gewisse Spielmechaniken wie die Rückspulfunktion vor zehn Jahren auch gewesen sein mochten, sind sie heute eben nichts Besonderes mehr. Am Ende bleibt ein spaßiges, aber einfallsloses Rennspiel.

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