Fazit der Redaktion
Valentin Aschenbrenner
@valivarlow
Kann ich In the Lost Lands uneingeschränkt empfehlen? Auf keinen Fall! Wer sich dafür ins Kino traut, sollte sich absolut darüber im Klaren sein, was einen bei Filmen von Paul S.W. Anderson erwartet. Dann kann die Adaption der Kurzgeschichte aus der Feder von George R.R. Martin aber tatsächlich Spaß machen.
Zumindest hatte ich den, solange ich bei ein paar schauspielerischen … Glanzleistungen, einer nicht vorhandenen Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern oder horrenden Logiklücken beide Augen gleichzeitig zugedrückt habe. Von Pferden, die aus dem Nichts respawnen, angekündigten Szenen, die dann schlichtweg fehlen oder Dialoge, die komplett falsche Versprechungen treffen, ist absolut alles mit dabei. (Warum zur Hölle wird Grey Alys zum Beispiel als Hexe aus den Lost Lands angekündigt, nur um sich dann bei ihrer Rückkehr in die postapokalyptische Wildnis wie der größte Tourist zu verhalten und genauso behandelt zu werden?)
Manchmal tut In the Lost Lands richtig weh. Aber irgendwo scheint das Genie von George R.R. Martin dann doch durch. Und das wird dann fairerweise auch ziemlich bildgewaltig in Szene gesetzt - dafür müsst ihr nur eine gewisse Toleranz für Lensflares und durchwachsenes GCI mitbringen.
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