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Ist Ghost Recon: Breakpoint jetzt gerettet?

Mit Update 2.0, dem Ghost Mode und Sam Fisher erfindet sich Ghost Recon: Breakpoint komplett neu. Lohnt sich die Rückkehr zum Gratiswochenende?

von Dimitry Halley,
26.03.2020 17:19 Uhr

Ghost Recon: Breakpoint will zurück zu den Stärken der Serie finden - und Sam Fisher ist auch irgendwie dabei. Ghost Recon: Breakpoint will zurück zu den Stärken der Serie finden - und Sam Fisher ist auch irgendwie dabei.

Es ist derzeit ruhig im Hause Ubisoft. Nachdem die Franzosen ihr komplettes Line-Up 2020 auf unbestimmte Zeit verschoben haben, warten wir auf ein Lebenszeichen zu Watch Dogs Legion, Rainbow Six Quarantine, Skull & Bones sowie Gods & Monsters. Doch ausgerechnet beim Anstoß all dieser Verschiebungen, beim enttäuschenden Ghost Recon: Breakpoint, tut sich gerade ganz gewaltig was.

Mit dem großen Title Update 2.0 wirft das Spiel einen Großteil dessen über den Haufen, was die Fans zum Release verärgert hat. Ihr könnt nun im sogenannten Ghost Mode die komplette Loot-Spirale rund um Gear Scores und Co. schlichtweg abschalten und stattdessen eine Ghost-Recon-Erfahrung bekommen, die sehr viel näher an dem ist, was wir an der Serie seit Jahren lieben. Und Sam Fisher aus Splinter Cell mischt ebenfalls mit!

Ist das also die Rettung? Schauen wir mal.

Free Weekend: Ghost Recon: Breakpoint ist aktuell kostenlos. Ihr könnt über das komplette Wochenende gratis die Vollversion herunterladen und ausprobieren. Erst nach Ablauf der Trial-Phase müsst ihr zahlen, falls ihr euer Spiel fortzusetzen wollt. Alle konkreten Daten und Bedingungen dieses Gratis-Wochenendes findet ihr in unserer Meldung zum Free Weekend von Breakpoint.

Was verbessert der neue Immersive Mode?

Ab sofort könnt ihr in Ghost Recon: Breakpoint jederzeit zur sogenannten »Ghost Experience« wechseln. Das gilt für komplett neue Spielstände genauso wie für bestehende Save Games - ihr könnt nach Belieben hin- und her-switchen und so ziemlich jeden Aspekt des Spiels separat euren Bedürfnissen anpassen. Heißt konkret:

  • Ihr könnt das Loot-System ausschalten: Dann findet ihr keine 30 unterschiedlich heftige Versionen der G36 mehr, sondern schnappt euch ganz »realistisch« die Knarre einer getöteten Wache, die bis zum Ende des Spiels relevant bleibt. Wun-der-voll!
  • Es gibt diverse neue Realismus-Optionen: Ihr wollt realistisches Nachladen mit Munitionsverlust, wenn ihr einfach ein halb volles Magazin wegwerft? Geht. Reduzierte Bildschirmanzeigen? Möglich. Mehr Verletzungen, Ausdauerprobleme und Crafting-Begrenzungen? Alles in mehreren Stufen skalierbar.
  • Die Anzahl der Primärwaffen im Gepäck lässt sich reduzieren: Klingt technisch, ist aber großartig! Wenn der Scharfschütze neben seinem Sniper-Gewehr bloß eine Pistole mitführen kann, wird Teamwork in Koop-Gruppen viel, viel wichtiger! Eines der besten Features.
  • Euch gehen all die Mitspieler auf den Keks, die in eurer Erewon-Basis rumlaufen? Und dass ihr an jedem Lagerfeuer Sportwagen kaufen könnt? Lässt sich alles deaktivieren.
  • Außerdem neu im Title Update 2: Es gibt mehrere neue Story-Missionen an der Seite von Sam Fisher, sowie neue Charakterklassen für euren Nomad. Als Echelon-Einheit setzt ihr voll auf Stealth, der Engineer profitiert hingegen von Gerätschaften.
  • Der Gunsmith-Editor wurde auch aufgepeppt: Jetzt könnt ihr bei vielen Waffen die Läufe umschrauben, um Kurzlaufvarianten von Sturmgewehren herzustellen.
  • Es gibt neue Frisuren, Bärte, Skins und so weiter.

Aber lassen wir die Faktenliste mal Faktenliste sein: Ghost Recon: Breakpoint spielt sich jetzt einfach viel, viel besser. Wir müssen nicht mehr jede Holzhütte nach Kram durchwühlen, der spätestens in der nächsten Holzhütte schon wieder durch neuen Kram ersetzt wird! Wir hocken als Scharfschützen jetzt wirklich mal ohne Munition im Gebüsch und bibbern, dass unsere Koop-Kollegen uns zu Hilfe eilen.

Breakpoint fühlt sich endlich nach Ghost Recon an. Wir konzentrieren uns viel mehr auf die wesentlichen Stärken, die ja auch zum Release durchaus schon im Spiel steckten: Das Infiltrieren von Basen, das Ausleben unserer Spec-Ops-Fantasien und das freie Vorgehen als Stealth-Operator oder Shock-Rambo. Doch das heißt nicht, dass alle Sünden der Vergangenheit durch Title Update 2 verschwinden.

Welche Probleme verbleiben?

Obwohl das neue Breakpoint sehr viele Probleme aus der Welt räumt, kann es sich nicht von allen Makeln befreien, die es seit Release plagen. Die Story bekommt durch die neuen Missionen zwar ein bisschen mehr Pepp (Sam Fisher schadet nie), insgesamt führt die Mär um Cole D. Walker aber noch immer ins Leere. Die KI der Soldaten gewinnt nach wie vor keinen IQ-Preis und ohne Beutetruhen entstehen zudem einige Leerstellen in der Open World, weil Erkundung sich nun (aus den richtigen Gründen) nicht mehr lohnt. Außerdem bleiben die unsäglichen Drohnen ein Kernbestandteil des Spiels.

Falls ihr mehr über diese störenden Robos lesen wollt, schaut in unserem ursprünglichen Test zu Breakpoint vorbei. Der nach Release hinzugefügte Titan-Raid ist zudem der Inbegriff von allem, was die Fans am neuen Ghost Recon nicht mochten - und wirkt durch den Ghost-Modus wie ein merkwürdiges Relikt, das nicht mehr so recht zum Spiel passen will.

Doch das verweist umgekehrt auf eine bessere Zukunft. Der Immersive Mode rettet Ghost Recon nicht im Alleingang, er macht aus Breakpoint kein Wildlands 2, doch er bildet die Grundlage für ein sehr viel besseres Spiel. Wenn jetzt noch die KI-Begleiter nachgepatcht werden und künftige Updates sich auf die taktischen Stärken von Breakpoint konzentrieren, dann könnte das neue Ghost Recon doch noch zum Happy End finden.

Warum noch keine höhere Wertung? Unsere Einschätzung ist bloß ein erster Eindruck nach einigen Spielstunden im neuen Ghost-Modus. Wir nutzen die nächsten Tage, um tiefer in die Neuerungen von Breakpoints Title Update 2.0 einzutauchen und einigen uns dann gegebenenfalls auf eine neue Wertung.

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