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Fazit: Jagged Alliance: Rage! angespielt - Kann es den Jagged-Alliance-Fluch brechen?

Fazit der Redaktion

Dimitry Halley
@dimi_halley

Ach, was bin ich die Jahre immer mal wieder mit einer Spielepackung unterm Arm aus dem Laden gelaufen in der Hoffnung, hier ein grandioses neues Jagged Alliance gekauft zu haben. Wenn ich ehrlich bin, dann wusste ich meist schon vorher, dass mich Wunschdenken beherrscht. Aber ein Hoffnungsschimmer reicht ja häufig schon. In Wahrheit wurde ich immer enttäuscht, Jahr für Jahr. Jagged Alliance: Rage! erwischt mich also auf einer sehr sensiblen Seite.

Und gerade hier geht das Spiel den richtigen Schritt, sich gar nicht mit dem Original zu messen, sondern den Rahmen als Spin-Off deutlich kleiner zu spannen. So funktioniert es zumindest in der Preview-Fassung einigermaßen solide, die Schießereien spielen sich angenehm knackig. Klar, die Entwickler müssen bis zum Release noch ausführlich an Interface, Bedienung und Balance. Als nette Rundentaktik-Beschäftigung könnte es dann aber was werden.

Nur sollte man die Erwartungen hier wirklich im Vorfeld sehr klar für sich abstecken. Allein die geringe Zahl spielbarer Figuren macht die ersten Spielstunden zu einer zähen, frustrierenden und sperrigen Stealth-Erfahrung. Ja, das mag sich hinten raus alles stabilisieren dank zusätzlicher Söldner, stärkerer Waffen und, und, und. Aber letztlich fehlt Rage! selbst in Spin-Off-Maßstäben sehr viel von dem, was die Jagged-Alliance-Marke in den Herzen der paar verbleibenden Fans so unsterblich macht.

3 von 3


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