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Kingdom Hearts 3 im PC-Test: Ein Rollenspiel mit Gute-Laune-Garantie

Nach fast 20 Jahren erscheint Kingdom Hearts nun auch für den PC. In unserem Test klären wir, was euch bisher entgangen ist und ob sich der neueste Teil für den Einstieg eignet.

von Marylin Marx,
09.04.2021 19:00 Uhr

Treffen sich Donald Duck, Goofy, Buzz Lightyear aus »Toy Story« und ein Junge namens Sora in einem Einkaufszentrum. Was erstmal wie der Anfang des lahmsten Witz' des Jahrhunderts klingt, ist in Wirklichkeit die Basis einer ziemlich erfolgreichen Konsolenspiel-Reihe - nur ohne das Einkaufszentrum. Kingdom Hearts hat nach fast 20 Jahren den Sprung auf den PC geschafft.

Zeit also, sich den lahmsten Witz des Jahrhunderts mal etwas genauer anzuschauen. Anstatt aber alle Teile einzeln für den PC zu testen, wollen wir uns lieber auf den neusten Teil fokussieren. Der sieht nicht nur am besten aus, sondern eignet sich dank der vielen zusammenlaufenden Handlungsstränge aus vorherigen Serien-Teilen in Verbindung mit in Zwischensequenzen erzählten Zusammenfassungen, was zuvor geschah, auch perfekt als Einstieg in die Serie.

Aber was ist denn nun eigentlich Kingdom Hearts, und warum hat diese abgedrehte Reihe so viele Fans? Um das zu erklären, müssen wir von vorn beginnen.

Am Anfang allen Übels

In Kingdom Hearts spielt ihr einen Jungen namens Sora, der einst zusammen mit seinen Freunden Riku und Kairi per Floß von seiner kleinen Insel abhauen, und die Welt erkunden wollte. Der Plan ging auch auf. Nur nicht so, wie die drei sich das vorgestellt hatten.

Denn anstatt gemeinsam auf Reisen zu gehen, werden die drei getrennt, und Sora muss sich erst alleindurchschlagen, dann in Gesellschaft von Donald und Goofy, die ihren verschollenen König Micky Maus suchen. Immer wieder werden die drei von dunklen Kreaturen -Herzlose genannt - angegriffen, die Sora mit einer mysteriösen Waffe namens Schlüsselschwert in einem actiongeladenen Hack&Slash-Kampfsystem bezwingen muss.

Sora hat schon einiges auf seinen Abenteuern erlebt. Das zusammenzufassen fällt nicht leicht. Sora hat schon einiges auf seinen Abenteuern erlebt. Das zusammenzufassen fällt nicht leicht.

Auf der Suche nach den verschollenen Freunden und Micky streift die Gruppe durch verschiedene Disney-Welten und helfen den dort lebenden Figuren wie Schneewittchen, Cinderella oder Herkules. Die haben nämlich ganz ähnliche Probleme, denn seit einiger Zeit tauchen auch bei ihnen die Herzlosen auf, um Chaos und Unheil zu verbreiten.

Soras Aufbruch in die verschiedenen Welten und die Invasion der Herzlosen stellt der Anfang allen Übels dar. Seit mittlerweile fast 20 Jahren kämpft sich der Braunhaarige Junge an der Seite von Donald und Goofy durch die verschiedenen Disney-Welten, um den Oberschurken Xehanort aufzuhalten, der das Herz aller Welten vernichten will. Den König und seine Freunde haben sie mittlerweile übrigens gefunden. Die stehen euch hin und wieder mit helfender Hand zur Seite.

Sora, Donald und Goofy passen ihr Aussehen der Welt an, die sie besuchen. Bei Toy Story sind sie natürlich Spielzeuge. Sora, Donald und Goofy passen ihr Aussehen der Welt an, die sie besuchen. Bei Toy Story sind sie natürlich Spielzeuge.

Wie war das nochmal?

Um die übergeordnete Geschichte von Kingdom Hearts zu verstehen, bedarf es eigentlich einer wissenschaftlichen Arbeit. Herzlose hier, Niemande da. Und wie oft hat sich Xehanort jetzt eigentlich geteilt? Um den ganzen Wust an Storysträngen, verschiedenen Charakteren und ihren Alter Egos zu entwirren, gibt uns Kingdom Hearts 3 ein paar Zusammenfassungen an die Hand.

Die helfen allerdings nur bedingt, weswegen wir euch lieber das Video von Kollege Nino ans Herz legen, der die gesamte Story von Kingdom Hearts bis Kingdom Hearts 3 zusammengefasst hat:

Link zum YouTube-Inhalt

Von der Meta-Handlung mal abgesehen, sind die Geschichten der einzelnen Welten aber meist in sich geschlossen und hangeln sich an den bekannten Disney-Filmen entlang. Eine tiefgreifende Story solltet ihr hier nicht erwarten. Die Handlungen bilden aber einen schönen Rahmen für die ebenso schönen Welten.

Beispielsweise helft ihr Rapunzel und Flynn Rider aus »Rapunzel« gegen die Herzlosen zu kämpfen, um das Königreich zu erreichen, damit Rapunzel die Laternen sehen kann. Oder ihr helft Sulley, Mike und Buh aus »Monster AG«, sich gegen den fiesen Randall zu behaupten, der ebenfalls Herzlose auf das Monster-Trio loslässt, um sich Buh unter den Nagel zu reißen.

Was bietet der DLC?
Zusammen mit der PC-Version von Kingdom Hearts 3 bekommt ihr den Re-Mind-DLC gratis dazu, der bisher auf den Konsolen satte 30 Euro gekostet hat. Darin stecken zwei neue Episoden, die einige im Hauptspiel ungelöste Fragen aufklären, 13 schwere Bosskämpfe, ein ganz netter Fotomodus und die Option, euer Spiel individuell schwerer oder leichter zu machen.

Willkommen in Disney World

Die insgesamt elf Welten, die Sora und seine Freunde in Kingdom Hearts 3 besuchen, sind riesig. Sie erstrecken sich über mehrere Gebiete und gehen dank Soras für Teil 3 neu erlernter Fähigkeit, Wände zu erklimmen, auch so richtig in die Höhe.

Jede Welt überrascht mit kleinen Eigenarten. Müsst ihr bei Herkules beispielsweise auf Goofys Schild durch das brennende Theben schlittern, warten in Toy Story Spielzeug-Mechs auf euch. Somit wird jeder Ort nicht nur durch seine Bewohner, sondern auch durch seinen Aufbau und die Aufgaben darin zu einem ganz eigenen Erlebnis.

Auf Goofys Schild müssen wir durch das brennende Theben schlittern. Jetzt bloß nicht gegen eine Wand fahren! Auf Goofys Schild müssen wir durch das brennende Theben schlittern. Jetzt bloß nicht gegen eine Wand fahren!

Einzig und allein die Aufgaben, die wir in der Welt von Captain Jack Sparrow aus »Fluch der Karibik« erledigen müssen, wirken zu langatmig. Dort könnt ihr nicht nur mit dem Schiff Leviathan über den Ozean schippern, sondern auch weiße krabben sammeln um es aufzubessern. Wirklich brauchen tut ihr das aber nicht.

Auch der Weltraum, den ihr mit eurem Raumschiff überwinden müsst, wirkt fehl am Platz. Nicht nur die schwerfällige Steuerung nervt nach nur wenigen Minuten, auch die einfallslosen zweidimensionalen Raumschiffkämpfe lösen eher Frust als Lust aus.

Der Weltraum: unendlich Weiten, nervige Kämpfe und eine hakelige Steuerung. Der Weltraum: unendlich Weiten, nervige Kämpfe und eine hakelige Steuerung.

Was ändert sich mit der PC-Version?
Neben einem eigenen Grafikmenü, in dem ihr unter anderem eure Framerate und weitere Grafikoptionen einstellen könnt, kommt die PC-Version natürlich auch mit einer Maus- und Tastatursteuerung. Die funktioniert zwar ganz passabel, allerdings fühlt sich die Kamerasteuerung per Maus hektisch und ungenau an. Wir raten, zum Gamepad zu greifen.

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