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Making of Unreal - Ein unwirklicher Erfolg

Das Fortnite-Studio Epic Games hat eine bewegte Vergangenheit. Der große Durchbruch gelingt vor 25 Jahren mit einem Ego-Shooter, dessen Technologie die PC-Spielebranche bis heute prägt.

Kein Scherz: Weil uns Epic kein Render-Artwork eines Skaarj zur Verfügung stellen kann, prangt auf dem Cover der GameStar-Ausgabe 071998 eine abfotografierte Gipsfigur. Kein Scherz: Weil uns Epic kein Render-Artwork eines Skaarj zur Verfügung stellen kann, prangt auf dem Cover der GameStar-Ausgabe 07/1998 eine abfotografierte Gipsfigur.

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Es ist der schlimmste Code, den Tim Sweeney je gesehen hat. Mitte der 1990er hockt der Gründer von Epic Games (damals noch Epic MegaGames) vor seinem Röhrenmonitor und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Über den Bildschirm wandern 30.000 Zeilen Assembler-Code, den Sweeneys Mitstreiter James Schmalz teils von Hand getippt, teils aus älteren Epic-Spielen zusammenkopiert hat.

Dreißigtausend Zeilen, eine obskure Ursuppe aus Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen. Sweeney stöhnt: »Oh mein Gott, was ist dieses Zeug? Ich will das nicht anfassen!« Zum Glück fasst er das Zeug trotzdem an und legt so den Grundstein für einen Erfolg, der Epic Games zu einem der prominentesten Spieleentwickler unserer Zeit macht. Und Tim Sweeney selbst zum Milliardär.

Denn wer Fortnite nicht spielt, der sieht anderen Leuten beim Fortnite-Spielen zu, liest von Fortnite spielenden Promis oder staunt über die dreistelligen Millionensummen, die in den Fortnite-E-Sport-Betrieb versenkt werden. Im August 2018 vermeldet Epic, dass sich über 78 Millionen Fortnite-Spieler mindestens einmal pro Monat auf die Server wagen.

Draußen Drinnen Draußen Drinnen

1998 besteigt Epic MegaGames den PC-Spiele-Grafikthron. Unreal hat neben überlegener »Dafür rüstet man seinen PC auf«-Technik auch vielfältige Levels und gehobene Gegner-KI zu bieten. Zwischendurch dürfen wir auch mal an die frische Luft, Außenweltabschnitte lockern die Erkundung von Na Pali auf.

Zur Freude des chinesischen Investors Tencent, dem 48,4 Prozent der Epic-Aktien gehören, spült der Battle-Royale-Shooter alleine zwischen Mai und September 2018 1,2 Milliarden US-Dollar in die Kassen. Das Börsenmagazin Bloomberg beziffert den Wert von Epic Games inzwischen auf rund fünf bis acht Milliarden Dollar - Tim Sweeney, nach wie vor der Hauptaktionär, ist folglich ziemlich reich.

Entsprechend ist Epic jetzt die Fortnite-Firma, andere aktuelle Projekte wie der MOBA-Shooter Paragon wurden eingestellt, das angekündigte Comeback von Unreal Tournament liegt auf Eis. Wozu auch groß Ressourcen in andere Titel stecken, wenn man eine Gelddruckmaschine am Laufen hat? Fortnite: Battle Royale wird kostenlos zum Download angeboten, doch die ungeheure Menge an glücklichen Spielern beschert erkleckliche Umsätze mit Mikrotransaktionen. Vorsichtige Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2018: rund zwei Milliarden Dollar. Das sind eine Menge Fallschirme und Tanzanimationen.

Und dieser Erfolg ist kein Zufall, wenn man sich die Geschichte des Entwicklers anschaut. Denn der Aufstieg von Epic Games beruht maßgeblich auf jener Engine, deren 30.000 Codezeilen Tim Sweeney Mitte der Neunziger in den Wahnsinn treiben. Und damit: auf Unreal. Unser Report zeichnet nach, wie der Shooter-Klassiker und seine legendäre Technologie entstanden.

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