Der unglaubliche Hulk gehört genau genommen zu den ersten Filmen Marvel Cinematic Universe, wurde aber immer etwas stiefmütterlich behandelt. Eine direkte Fortsetzung kam (bisher) nie zustande, zahlreiche Story-Stränge wurden fallen gelassen oder erst sehr spät wieder aufgegriffen. Und natürlich blieb nicht einmal Hauptdarsteller Edward Norton dem MCU als Bruce Banner erhalten, sondern wurde für The Avengers von Mark Ruffalo ersetzt.
Nachdem aber Hulk-Charaktere wie General Thaddeus Thunderbolt
Ross (zuerst William Hurt, jetzt Harrison Ford) oder auch Emil Blonsky a.k.a. The Abomination (Tim Roth) zurück ins MCU kehrten, sieht wohl auch für Bruce Banner persönlich die Zukunft ziemlich rosig aus.
Marvel sieht für die Zukunft grün
So soll es mit dem Hulk jetzt weitergehen: Nach She-Hulk soll Mark Ruffalo als Bruce Banner a.k.a. der Hulk nicht nur für Captain America 4: Brave New World und auch die neuen Avengers-Filmen zurückkehren. Angeblich ist für das grüne Ungetüm tatsächlich ein neuer Solo-Film im Marvel Cinematic Universe geplant - 15 Jahre, nachdem Der unglaubliche Hulk in den Kinos startete.
Allerdings bleibt eine ganze Palette an Fragen momentan offen: Worum es darin gehen soll, für wann der Kinostart geplant ist, wer das Projekt als Regisseur verantwortet, ist nicht bekannt. Hinter der Entscheidung, den Hulk mehr in den Fokus zu rücken, steckt allem Anschein nach Studiochef Kevin Geige persönlich.
Woher kommt diese Info? Offiziell bestätigt ist die Nachricht um die Zukunft des Hulks im Marvel Cinematic Universe zwar nicht, kommt dafür aber aus recht zuverlässiger Quelle. Die beiden Insider CanWeGetSomeToast und MyTimeToShineHello haben sich auf X (ehemals Twitter) darüber ausgetauscht, die gerade in Bezug auf Marvel-Neuigkeiten als sehr zuverlässig und vertrauenswürdig gelten.
Link zum Twitter-Inhalt
Ein Lizenzstreit verhinderte neue Hulk-Filme
Warum gab es eigentlich nie einen neuen Hulk-Film? Tatsächlich war es Disney und den Marvel Studios schlichtweg nicht möglich, einen Solo-Film für den Hulk zu produzieren. Denn bisher sorgte ein Rechtsstreit zwischen Universal und Marvel um den Charakter dafür, dass der Hulk nur in den Abenteuern anderer Helden oder Ensemble-Filmen auftreten würde - etwas, das sogar Mark Ruffalo persönlich frustrierte, wie er 2017 auf der D23 (via Polygon) verriet.
Das erklärt, warum nach dem MCU-Debüt des Hulks im Jahr 2008 das grüne Ungetüm in Filmen wie zum Beispiel The Avengers, Age of Ultron, Thor: Ragnarok, Infinity War und Endgame auftreten durfte, aber ihm nie ein zweiter Solo-Film gewidmet wurde.
Da Universal die Hulk-Lizenz in den vergangenen Jahren schlichtweg nicht genutzt hat, liegen die Rechte an dem Charakter jetzt wieder komplett bei Marvel. Und das gibt dem Studio hinter dem Marvel Cinematic Universe tatsächlich die Chance, mehr aus dem beliebten Charakter herauszuholen.
Übrigens: Tatsächlich gab es nach dem ersten Hulk-MCU-Film (noch mit Edward Norton statt Mark Ruffalo) Pläne für eine direkte Fortsetzung. Das hat der Regisseur Louis Leterrier im August 2023 in einem Gespräch mit ComicBook verraten. Ihm zufolge war dafür der Auftritt mehrerer Roter und Grauer Hulks geplant - mehr dazu erfahrt ihr bei unseren Kollegen von Moviepilot.
Was aktuell sonst noch bei Marvel im Film- und TV-Bereich passiert, könnt ihr übrigens unter den folgenden Links nachlesen:
Was haltet ihr davon, dass der Hulk 15 Jahre nach seinem MCU-Debüt einen neuen Solo-Film erhalten soll: Freut ihr euch über diese Nachricht oder könntet ihr guten Gewissens darauf verzichten? Für welchen Helden (oder auch Schurken) würdet ihr euch einen Film oder eine TV-Serie für das Marvel Cinematic Universe wünschen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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