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Seite 4: Metal Gear Solid

Virtuelles Training

Folterung: Sie müssen flott auf die Tasten hämmern, damit er nicht ohnmächtig wird. Folterung: Sie müssen flott auf die Tasten hämmern, damit er nicht ohnmächtig wird.

Bevor ein Agent sich an den Feind wagt, hat er in der Regel eine gründliche Ausbildung genossen. Das ist bei Metal Gear Solid nicht anders: Ein hervorragendes Tutorial bereitet Sie auf jede Eventualität vor. Sie lernen Fernkampf und Nahkampf, schleichen und sprinten, sprengen und verstecken. Man bringt Ihnen bei, wie Sie Laserschranken ausweichen, das eingeblendete Radar einsetzen und den Wachleuten entgehen. Die Trainingsmissionen sind »virtuell«, die Polygon-Modelle von Snake und seinen Gegnern agieren in kurzen Szenarios mit simpler Klotz-Grafik, was aber der Spannung keinen Abbruch tut. Insgesamt gibt's über 300 der VR-Missionen, die seinerzeit als Zusatz-CD für die Playstation erschienen waren.

Technik-Tragik

An einigen Stellen sind Lichtschranken, die Snake nur mit seiner Thermalbrille sehen kann. An einigen Stellen sind Lichtschranken, die Snake nur mit seiner Thermalbrille sehen kann.

Die Herkunft von der Konsole sieht man Metal Gear Solid leider auf den ersten Blick an: Die Grafik-Engine kann nicht mit aktuellen PC-Konkurrenten mithalten; trotz Auflösungen bis zu 1024 mal 768 Pixeln. Die Texturen sind relativ niedrig aufgelöst und flackern zuweilen. In Gesprächen bewegen sich die Gesichter der Charaktere nicht. Zudem ist die Speicherfunktion eingeschränkt. Sie können zwar jederzeit den Spielstand sichern, beim Neuladen wirft Sie das Programm aber wieder an den Anfang des betreffenden Raumes zurück. Das ist an den allermeisten Stellen nicht weiter störend, manchmal aber auch extrem nervig. Vor allem, wenn Sie gerade einen Zwischengegner besiegt haben. Nettes Detail am Rande: Auch falls Sie das Programm eine Weile nicht gespielt haben, kommen Sie leicht wieder in die Handlung, weil das Programm beim Laden eines Spielstands einen Text mit einer Zusammenfassung des bisher Geschehenen zeigt.

Noch ein Nachteil der Konsolenherkunft: Die Steuerung ist auf Gamepads zugeschnitten. Was mit Zehn-Tasten-Controllern leicht zu beherrschen ist, kann auf der Tastatur ziemlich anstrengend werden. Immerhin lässt sich die Tastenbelegung frei konfigurieren. Wir empfehlen aber dennoch die Benutzung eines Gamepads. (GUN)

Die erweiterte Fassung des Artikels sowie zusätzliche Screenshots finden Sie in GameStar 12/2000.

4 von 5

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