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Seite 2: Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes im Test - Spannender Schleich-Quickie

Echtes, reines Stealth

Ein großes Plus von Ground Zeroes ist die intensive Atmosphäre. Wenn wir hinter einem Wachmann herschleichen und ein Stoßgebet gen Himmel schicken, er möge sich nicht umdrehen, schlägt uns die Pumpe bis zum Hals. Wir zittern mit Snake, wenn er hinter einer Kiste geduckt die Laufwege der Gegner ausspäht oder ballen die Faust, wenn wir einen Distanzschuss mit der Betäubungspistole aus großer Entfernung ins Ziel bringen. Ground Zeroes hat es noch, dieses echte, unverfälschte Stealth-Gefühl - wenn man es denn entsprechend spielt.

So tasten wir uns vorsichtig durchs Lager, entdecken zuerst Chico in einem Käfig und später auch die schwer misshandelte Paz. Nette Idee: Mit unserem kleinen futuristischen Helfergadget namens iDroid lassen wir uns auf Wunsch eine holographische Karte anzeigen und können sogar einen Helikopter an bestimmte Punkte rufen, um unsere Kumpels auszufliegen. Dabei müssen wir aber darauf achten, dass keine Gegner in der Nähe sind, die eine sichere Landung gefährden.

Wenn wir uns einen Gegner von hinten schnappen, können wir ihn entweder verhören, schlafen schicken oder töten. Wenn wir uns einen Gegner von hinten schnappen, können wir ihn entweder verhören, schlafen schicken oder töten.

Wenn Paz befreit ist, ist mit Ground Zeroes Schluss. Die Spielzeit ist, gelinde gesagt, eine Frechheit. Wer aufmerksam und vorsichtig vorgeht, braucht etwa 90 Minuten für einen Durchlauf, es sind allerdings auch Speed-Runs in unter sechs Minuten möglich. Dementsprechend wird keine ausschweifende Geschichte erzählt, nur am Anfang und Ende gibt es ausgedehnte Zwischensequenzen sowie einen Ausblick auf Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain.

Ground Zeroes ist also nicht mehr als ein Appetithäppchen - auch, wenn es einen guten Vorgeschmack auf die Open-World-Mechanik von Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain gibt. Langzeitmotivation gibt es dagegen nur für echte Freunde von perfekten Durchgängen und Highscores, die die Gefängnismission wieder und wieder spielen, um eine möglichst gute Bewertung abzustauben.

Außerdem schalten wir nach dem ersten Durchspielen nicht nur einen höheren (und sehr fordernden) Schwierigkeitsgrad, sondern auch vier Nebenmissionen frei, in denen wir zum Beispiel zwei Zielpersonen eliminieren müssen oder - besonders cool - einem Verbündeten aus einem Helikopter heraus Feuerschutz geben. Die Zusatzmissionen sorgen zwar für etwas Abwechslung (zumal sie auch zu unterschiedlichen Tageszeiten stattfinden), allerdings sind wir auch hier ausschließlich im Gefangenenlager unterwegs. Die Zusatzmissionen schrauben die Spielzeit auf etwa fünf Stunden hoch, danach ist dann aber Schluss.

Am schönsten auf dem PC

Schöne Abwechslung: Die Nebenmissionen finden bei unterschiedlichen Tageszeiten auch mal im Hellen statt.Schöne Abwechslung: Die Nebenmissionen finden bei unterschiedlichen Tageszeiten auch mal im Hellen statt.

Inhaltlich ähnelt die PC-Version den Konsolenfassungen wie ein Ei dem anderen, grafisch hat Konami allerdings noch eine Schippe draufgelegt. Schon auf PS4 und Xbox One sieht das Agentenabenteuer bis auf ein paar hölzerne Animationen sehr gut und atmosphärisch aus, die Verbesserungen für den PC liegen im Detail. Das Spiel läuft auf dem Rechner mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde und mit einer Auflösung bis zu 4K.

Darüber hinaus wirken die Effekte von Taschenlampen, Suchscheinwerfern und Co. deutlich hübscher, und die Anzahl der Schatten und Details wurde etwas nach oben geschraubt. Auch die Fernsicht ist im Vergleich zu den Konsolen höher, und Pfützen auf dem Boden spiegeln die Umgebung eindrucksvoller als auf PS4 und Xbox One. Das macht die PC-Fassung von Ground Zeroes grafisch zwar zu keinem Ausnahmetitel, die hübscheste aller Versionen ist sie aber dennoch. Auch die Soundkulisse ist sehr gut gelungen, vor allem das räumliche Prasseln des Regens sorgt beim nächtlichen Ausflug nach Kuba für Stimmung.

Genau wie die Musikuntermalung aus der Feder von Filmkomponist Harry Gregson-Williams, die anfangs wuchtig und während des Spiel subtil das Geschehen untermalt. Eine deutsche Vertonung gibt es nicht, die englischen Sprecher - allen voran Kiefer Sutherland, der Snake seine Stimme leiht - machen ihren Job ordentlich und runden damit das Gesamtpaket ab.

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