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Fazit: Mother Simulator im Test - Diagnose: Kinderwahnsinn

Fazit der Redaktion

Harald Fränkel

Harald Fränkel
@GameStar_de

Der Mother Simulator erinnert an Klassiker der Fernsehgeschichte, etwa an »Tennie-Mütter: Wenn Kinder Kinder kriegen«, »Frauentausch«, »Familien im Brennpunkt«, »Mein Kind, dein Kind«, »Die Super Nanny« und andere feinsinnige Komödien, was bei mir durchaus für Amüsement sorgt. Gut, man kann das Balg nicht an die stille Treppe binden. Es gibt keinen Fernseher, um es dort zu parken. Und statt brutaler Computerspiele darf der Knabe sich gerade mal mit einer peinlichen Senso-Variante begnügen. Insofern ist der Mother Simulator extrem unrealistisch. Dafür schießt ordentlich Adrenalin ins Blut: Es geht Schlag auf Schlag, in verdaulichen Häppchen, jeder Level dauert nur Minuten - sofern man alles richtig macht.

Der Humor ist zugegebenermaßen hart an der Grenze. Wer keinen Trash mag, gehe bitte weiter und werfe keinen Blick zurück! Ich schäme mich nicht meines infantilen Gemüts und bin jedes Mal erfreut, die Toilettenspülung drücken zu dürfen. Denn dann entschwindet nicht nur der verpixelte Durchfall in die Kanalisation, sondern es ertönt obendrein frenetischer Jubel. Der klingt, als würden Engelsscharen ein Tor des Hamburger SV feiern. Vielleicht kann sich ja noch jemand daran erinnern.

Ich war überrascht, warum ich den Mother Simulator trotz einiger Frustmomente nicht nach kurzer Zeit in die Tonne kloppte. Es lag daran, dass die Entwickler mit ihren schrägen Ideen eine Menge aus dem Thema herausgeholt haben. Davon profitierte neulich sogar mein kleiner Sohn. Er rief mich ins Badezimmer, zeigte in die Kloschüssel und meinte: »Schau Papa, ich habe eine Brezel gemacht!« Ich überhäufte ihn mit Lob, damit er ein selbstbewusster Mann wird.

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