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Seite 3: Pillars of Eternity 2: Deadfire im Test - Pirat auf Götterjagd

Cleverer Klassen-Mix

Auch die Klassenwahl selbst gestaltet sich in Pillars 2 deutlich freier. Neben den Standard-Klassen wie Krieger oder Magier gibt es jetzt Multiklassen und Unterklassen. Das ist eine großartige Neuerung, weil man endlich seinen Wunsch-Charakter zusammenzimmern kann und selbst für Begleiter Multi- und Subklassen festlegen darf (siehe Kasten).

Mit jedem neuen Level können wir außerdem in Waffenspezialisierungen oder passive Skills wie höhere Gesundheit investieren. Zusätzlich setzt jede Klasse auf eine eigene Mana-artige Ressource im Kampf, beim Krieger etwa Disziplin, die wir in bestimmte Angriffe wie einen mächtigen Bogenschuss investieren können. Hinzu kommt noch Ermächtigung, mit der wir einen besonders starken Angriff starten und unsere Ressourcen auf einen Schlag aufladen können. Während sich die spezifischen Ressourcen nach jedem Kampf selbst erneuern, ist die Ermächtigung bis zur nächsten Rast begrenzt. Das fühlt sich aber nicht nach einer unnötigen Einschränkung an, sondern sorgt dafür, dass wir bedachter damit umgehen.

Multiklassen und Unterklassen

Einzelklassen und Multiklassen bringen bestimmte Vor- und Nachteile mit: Als Einzelklasse schaltet man schneller mächtigere Kräfte frei und wird stärker, während Letzteres mehr Flexibilität verspricht, weil man die Fähigkeiten-Pools von zwei Klassen nutzt. Wir haben uns zum Beispiel im Test für eine Mischung aus Waldläufer und Druide entschieden. Hinzu kommt die optionale Waldläufer-Subklasse Scharfschütze, die unseren Charakter zum starken Fernkämpfer macht, und die Druiden-Unterklasse Furie, mit der wir uns in einen Sturm verwandeln können. Damit haben wir uns im Prinzip den ultimativen Naturkämpfer erschaffen, der die besten Eigenschaften beider Klassen und ihrer Subklassen mitbringt.

Wir hätten aber genauso gut die Subklasse Geisterherz wählen können, die uns einen unsterblichen Geisterbegleiter zur Seite stellt oder Verfolger, bei der unsere Verbindung zum Begleittier stärker ist als sonst, was eigene Boni mitbringt. Auch die Druidenklasse bringt noch zwei weitere mögliche Unterklassen mit. Oder wir verzichten ganz auf die Subspezialisierungen. So eröffnen uns die Multiklassen zahlreiche neue und spannende Experimentier-Chancen.

Multiklassen Wir können bei Multiklassen Kräfte von zwei Klassen auswählen.

In Aktion Unser Waldläufer kämpft also nicht nur mit Tierbegleiter und Fernkampfwaffe, sondern auch noch mit den Sturmkräften eines Druiden.

Herausforderung nach Maß

Die pausierbaren Echtzeit-Kämpfe laufen im zweiten Teil gemächlicher ab als im Vorgänger. Das hilft der Übersicht, sorgt aber manchmal für Frust, wenn man einem Zauberer bis zu zehn Sekunden beim Vorbereiten eines Angriffs zuschauen muss. Wie im ersten Pillars gibt es ein Auto-KI-Skript, das wir ausschalten oder - und das ist neu - nach Wunsch bis ins kleinste Detail mit Auslöser-Bedingungen für jede Fähigkeit und Aktion anpassen dürfen. Trotzdem sollten wir bei anspruchsvolleren Feinden selbst Befehle geben, soviel Anspruch darf schon sein.

Die Gegnervielfalt sorgt für taktische Tiefe: Während man bei Banditen einfach draufhauen kann, sind manche Geister oder Monster immun gegen bestimmte Angriffe. Das Spiel setzt uns hier neben Fantasy-Standardgegnern wie Drachen oder Oger auch kreative Feinde wie Riesenmaden, Menschen-Amphibien-Mischwesen oder Elementargeister vor.

GameStar-Podcast:Rollenspiele - der schleichende Tod eines großartigen Genres

Insgesamt stehen fünf Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Wir fühlten uns im Test auf Normal genug gefordert, allerdings waren manche Spielelemente überflüssig. So haben wir das Crafting (bei dem wir mithilfe von Alchemie, Material und Geld Schriftrollen mit Sprüchen und Tränke herstellen) bis auf ein paar Heil-Tinkturen komplett ignoriert. Das Gleiche gilt für das Verzaubern und Verstärken von Waffen. Das wird erst auf höheren Schwierigkeitsgraden relevant, wo in den Kämpfen jeder kleine Vorteil zählt.

Wir können schleichen, Schlösser knacken, Fallen entschärfen, Dinge aufsammeln oder auch stehlen. Wie schon in Teil 1 beendet sich der Schleichmodus nach jedem Kampf automatisch, was in großen Dungeons etwas lästig ist. Beim Diebstahl ist das Spiel außerdem sehr inkonsequent, es scheint oft willkürlich, wann in einem Gebäude etwas als Stehlen gilt und wann nicht. Zudem werden wir beim unerlaubten Eindringen manchmal sofort als Feinde enttarnt, manchmal aber auch fröhlich ignoriert.

Pillars of Eternity 2: Deadfire - Gameplay-Trailer zeigt Kämpfe und Spielwelt 1:20 Pillars of Eternity 2: Deadfire - Gameplay-Trailer zeigt Kämpfe und Spielwelt

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