Rend - Ex-Entwickler von World of WarCraft & LoL zeigen Survival-RPG mit Basenbau

Basen aufbauen, verteidigen, infiltrieren und angreifen: In Rend dreht sich vieles um den Bau einer eigenen Fraktionsbasis. 2018 geht es in den Early Access.

von Martin Dietrich,
22.03.2018 17:23 Uhr

Rend bietet ein interessantes Multiplayer-Konzept. Drei Fraktionen müssen eine Basis aufbauen und vor Angreifern schützen.Rend bietet ein interessantes Multiplayer-Konzept. Drei Fraktionen müssen eine Basis aufbauen und vor Angreifern schützen.

Irgendwann 2018 startet das Survival-RPG Rend in den Early Access und erinnert vom Spielkonzept her ein wenig an einen Kindergarten-Sandkasten. Nachdem man mühselig die eigene kleine Burg hochgezogen hat, muss man sich fortan vor den trampelnden Füßen der Burgenbauer-Konkurrenz fürchten. Nur gibt einem Rend im Sandkasten noch einige zusätzliche Werkzeuge an die Hand, um sich auch richtig zu verteidigen.

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Fraktionswahl und Berufsvielfalt

Kern des Spiels ist das Kopf-an-Kopf-Rennen der drei Fraktionen »Conclave«, »Order« und »Revenant«. Jeder Spieler muss sich für eine Truppe entscheiden und steht nach der Wahl im Wettkampf mit den beiden anderen.

Ziel ist es, verlorene Seelen zu sammeln und diese dem »Divinity Stone« zu opfern. Die Fraktion, die am schnellsten genügend Seelen spendet, gewinnt am Ende. Ein riesiger Baum, für jeden Spieler sichtbar, zeigt den aktuellen Fortschritt an.

Die Entwickler haben bisher noch nicht genau verraten, auf welchen Wegen man die Seelen-Geister erhält. Aufgrund der angepriesenen, spielerischen Freiheit dürfte es aber einige Möglichkeiten geben. Spieler sollen sich per umfangreichem Skill-, Crafting- und Shooter-Kampfsystem stark individualisieren können. Das Ökosystem von Rend soll sowohl klassische Jäger und Sammler erlauben, als auch Assassinen, Soldaten oder Architekten für die unterschiedlichen Eigenheime im Spiel.

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Häusle baue

Denn der schon angesprochene Basenbau spielt eine entscheidende Rolle im Spielverlauf. Insgesamt gibt es drei Wege, wie Spieler ihren eigenen Unterschlupf kreieren können. Nummer eins sind die Fraktions-Basen. Jede Fraktion verfügt über genau eine größere Basis, die mit Forschungsstationen, Raffinieren, Lagerhäusern und Verteidigungsanlagen ausgebaut werden können. Diese Rückzugspunkte sind mit Schilden ausgestattet, die vor feindlichen Angriffen schützen. Nur während eines speziellen Server-Events (dazu später mehr) sind sie verwundbar.

Zweitens lassen sich sogenannte »Capture Points« einnehmen. Das sind zunächst neutrale Punkte auf der Karte, die jeder Fraktion zur Verfügung stehen. Einmal übernommen, stellen sie Außenposten dar und gewähren den Fraktionsspielern Buffs und verschiedene andere Boni. Die Außenposten können jedoch jederzeit wieder von feindlichen Truppen angegriffen werden.

Neuer Trailer mit vielen Gameplay-Szenen

Die letzte Möglichkeit sind kleinere, persönlichere Basen. Diese lassen sich alleine oder zusammen mit einer Freundes-Gruppe aufbauen. Sie können ebenfalls das Ziel von feindlichen Angriffen sein, sind jedoch für die vierte Fraktion im Spiel - die »Lost« - völlig uninteressant. Das sind im Prinzip die bösen, nicht-spielbaren Monster in der Spielwelt, die für die nötige Würze im Fraktionskampf sorgen sollen.

Frisch von der Entwicklermesse GDC gibt es auch neues Gameplay-Material zum ambitioniertem Projekt. Der Trailer zeigt unter anderem einen Angriff der »Lost«.

Rend - Gameplay-Trailer zeigt Belagerungen und Kämpfe in der Wildnis 2:47 Rend - Gameplay-Trailer zeigt Belagerungen und Kämpfe in der Wildnis

Regelmäßige Monster-Angriffe

Während eines Server-Events (Reckoning) greifen diese Ungetüme alle Fraktionsbasen und Außenposten an. Hier entscheidet sich, wer seine Stützpunkte am besten verteidigen kann. Das Chaos während dieser Angriffswelle können aber die anderen Fraktionen ausnutzen und ihre Konkurrenz beispielsweise um ihre wertvollsten Ressourcen erleichtern, wenn sie gerade nicht aufpassen. Mit jedem »Reckoning« werden die Monster stärker und sollen so neue Strategien nötig machen.

Nachdem eine Fraktion siegreich ist, bekommen alle Spieler Fortschrittspunkte. Mit diesen Punkten lassen sich weitere Individualisierungsmöglichkeiten serverübergreifend freischalten. Wer auf all diese Regeln und Systeme keine Lust hat, kann aber auch einen privaten Server mit Freunden aufmachen und dort mithilfe eines Optionsmenüs seine eigene Partie gestalten.

Alpha im Frühling 2018

Entwickler Frostkeep Studios besteht größtenteils aus ehemaligen Riot-Games- und Blizzard-Mitarbeitern, die zuvor an Project Titan beteiligt waren. Project Titan war ein MMO, welches sich lange Zeit bei Blizzard in Entwicklung befand und nach einer Umstrukturierung als Overwatch wiedergeboren wurde.

Rend soll noch 2018 auf Steam Early Access erscheinen. Im Frühling 2018 versprechen die Macher eine spielbare Alpha-Version.

Quelle: Frostkeep Studios


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