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Ruined King im Test: Das ideale Rollenspiel für die Feiertage, nicht nur für Arcane-Fans

Mit Ruined King wagt Riot ein spannendes Experiment: Funktioniert LoL auch als Solo-Rollenspiel? Und eignet sich das für Arcane-Fans, um die Wartezeit bis Staffel 2 zu überbrücken?

von Stephanie Schlottag,
19.12.2021 05:00 Uhr

Publisher Riot Games versucht gerade, das Universum von League of Legends immer weiter auszubauen. Zum Beispiel durch die famose Serie Arcane auf Netflix. Oder mit dem neuen Solo-Spinoff Ruined King, das auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen will: Einerseits möchte das Rollenspiel natürlich eingefleischte Fans von League of Legends in seinen Bann ziehen. Aber eine andere Spielergruppe könnte sogar noch viel wichtiger sein: Die vielen Arcane-Fans, die es gerade nach mehr Runeterra dürstet – und von denen ein beachtlicher Teil niemals ein LoL-Match starten würde.

Das MOBA würden viele nicht mit der Kneifzange anfassen, es gilt als zu stressig, kompliziert oder toxisch. Nicht ganz die Realität, aber auch nicht völlig unwahr, das muss sogar ein LoL-Fan wie ich zugeben. Und genau hier setzt Publisher Riot Forge kühn mit Ruined King an: Dieses Singleplayer-Spiel mit Rundenkämpfen und starken JRPG-Anklängen will diejenigen abholen, die sich nur für das Universum interessieren. Aber natürlich sollen sich auch League-Veteranen direkt zuhause fühlen und ihre geliebten Helden wiedererkennen.

Die Autorin

Freelancerin Steffi ist schon seit vielen Jahren bei League of Legends an Bord und entdeckt ihre Liebe zum MOBA gerade wieder neu – nicht zuletzt dank ihrer fantastischen GameStar-Kollegen, mit denen sie spielt. Als sie zum ersten Mal von Ruined King gehört hat, war sie sofort Feuer und Flamme für die Idee eines Solo-Rollenspiels im LoL-Universum. Denn da muss sie garantiert keine Angst haben, dass wieder ein verdammter Teemo unsichtbar auf der Lane lauert!

Wer von euch bereits Battle Chasers: Nightwar mit seinem Loop aus Kämpfen, Dungeons erkunden und Loot sammeln gespielt hat, findet sich auch in Ruined King direkt zurecht. Beide Spiele stammen von Entwicklerstudio Airship Syndicate und teilen sich die markante Handschrift von Comic-Autor Joe Madureira. Allerdings wurde die grandiose Gameplay-Formel des Vorgängers weiter ausgebaut, zum Beispiel sind die Kämpfe nochmal eine Ecke komplexer und ihr lauft jetzt durch eine dreidimensionale Welt statt über eine simple Map.

Gelingt es Ruined King, Lol-Fans und LoL-Verächter glücklich zu machen oder gerät Riot beim Solo-Debüt ins Straucheln?

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Ruined King: A League of Legends Story
Wertung einblenden
Ruined King setzt die LoL-Vorlage gekonnt als spaßiges Solo-Rollenspiel um, das mit einigen Komfort-Makeln daherkommt.
Zur vollständigen Wertung
Passt zu euch, wenn ...
  • ihr eine andere Ecke von Runeterra kennenlernen wollt als das Arcane-Setting
  • ihr lineare Geschichten mit ungewöhnlichen Charakteren mögt
  • ihr euch gerne in taktische Kampfsysteme reinfuchst
Passt nicht zu euch, wenn ...
  • ihr beim Wort »Rundenkämpfe« sofort Reißaus nehmt
  • ihr unbedingt komplexe Moralfragen oder folgenschwere Entscheidungen braucht
  • euch die grellbunte Cartoon-Grafik abschreckt

Ruined King zeigt eine ganz neue Seite von Runeterra

Als ich zum ersten Mal gehört habe, wo Ruined King spielt, ist mir ein lauter Freudenschrei entfahren: Es geht in die Piratenstadt Bilgewasser! Falls ihr davon noch nie gehört habt: Eine riesige Festung aus Schiffswracks, gewaltige Seeungeheuer, hinter jeder Ecke lauern Halsabschneider. Und auf den nahe gelegenen Schatteninseln liegt ein (un)tödlicher Fluch, der ruhelose Seelen quält. Endlich mal ein Fantasy-Piraten-Setting, von denen es meiner Meinung nach viel zu wenige gibt! Verpetzt mich bitte nicht an Michael Graf.

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