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Seite 2: Ryzen 7 2700X - AMDs neuer Achtkerner gegen Core i7 8700K und Ryzen 1000

Neue Software: StoreMI und Ryzen Master 1.3

Der neue Precision Boost 2 sorgt im Vergleich zu Prozessoren der ersten Ryzen-Generation für mehr Varianz bei der anliegenden Taktrate.Der neue Precision Boost 2 sorgt im Vergleich zu Prozessoren der ersten Ryzen-Generation für mehr Varianz bei der anliegenden Taktrate.

Auch im Software-Bereich gibt es Neuerungen. So dient das vom X470 kostenlos unterstützte StoreMI-Tool dazu, verschiedene Speicherarten wie beispielsweise eine große HDD, eine kleine SSD und einen Teil des Arbeitsspeichers zu einem Datenträger zusammenzufassen. Für Mainboards mit 300er-Chipsatz (außer A320) bietet AMD das nur in Form des kostenpflichtigen Tools Enmotus FuzeDrive an (das bereits im Januar 2018 im AMD-Blog vorgestellt wurde).

Die Software lernt mit der Zeit, welche Daten am häufigsten verwendet werden und speichert sie dann in dem schnellsten Speicherbereich (ein ähnliches Prinzip verfolgen HDDs mit einem zusätzlichen Cache aus schnellem Flash-Speicher). Dadurch sollen Ladezeiten und Programmstarts kürzer ausfallen, ohne dass man sich selbst darum kümmern muss, dass häufig genutzte Programme und Spiele auf der SSD mit begrenzten Speicherplatz landen. Ein weiterer Vorteil von StoreMI besteht laut AMD darin, dass es ohne eine Neuinstallation von Windows auf das bestehende System angewendet werden und jederzeit wieder rückgängig gemacht werden kann.

Zu guter Letzt hat AMD die Overclocking-Software Ryzen Master überarbeitet. Sie bietet in der Version 1.3 neuen Funktionen wie beispielsweise das Ermitteln des CPU-Kerns mit dem höchsten Taktpotenzial oder das voneinander unabhängige Übertakten der beiden Core Complexes (CCX) mit jeweils vier Kernen.

Meltdown und Spectre

Mit Blick auf die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre gibt es keine Änderungen durch die neuen Ryzen-2000-CPUs. Von Meltdown sind AMD-Prozessoren ohnehin nicht betroffen, Spectre in der Variante 1 benötigt Software-Updates für Windows und Anwendungen, anders sieht es mit der Variante 2 von Spectre aus: Hier sind neben Windows-Updates auch Aktualisierungen des Microcodes nötig, die meist per neuem Bios für Mainboards implementiert werden.

AMD hat laut eigenen Aussagen mit der Verteilung des neuen Microcodes an seine Partner begonnen, auch das nötige Windows-Update (KB4093112) für das Fall Creators Update wurde mit dem Patchday im April bereitgestellt. Nach der Installation des Windows-Updates meldet das Tool inSpectre auf unserem Testsystem mit Ryzen 7 2700X und MSI X470 Gaming M7 AC dementsprechend, dass Schutz gegen Spectre besteht. Die Performance-Auswirkungen haben wir mit Benchmarks vor und nach der Installation des Updates ebenfalls überprüft. In unseren Tests sind demnach keine Leistungseinbußen durch den Spectre-Patch festzustellen.

Die Zen-2-CPUs, die im neuen 7-nm-Fertigungsvefahren hergestellt und für das Jahr 2019 erwartet werden, sollen laut AMD bereits von Haus aus hardwareseitig gegen Spectre geschützt sein.

Technische Daten

Ryzen 7 2700X

Ryzen 7 1800X

Ryzen 5 2600X

Ryzen 5 1600X

Kerne / Threads

8/16

8/16

6/12

6/12

Sockel

AM4

AM4

AM4

AM4

Architektur

Zen+ (12nm)

Zen (14nm)

Zen+ (12nm)

Zen (14nm)

Standard-Takt

3,7 GHz

3,6 GHz

3,6 GHz

3,6 GHz

max. Turbo-Takt

4,3 GHz

4,0 GHz

4,2 GHz

4,0 GHz

Speicher

DDR4-2933 (Dual-Channel)

DDR4-2666 (Dual-Channel)

DDR4-2933 (Dual-Channel)

DDR4-2666 (Dual-Channel)

L2-Cache pro Kern

512 KByte

512 KByte

512 KByte

512 KByte

L3-Cache

2 x 8,0 MByte

2 x 8,0 MByte

2 x 8,0 MByte

2 x 8,0 MByte

TDP

105 Watt

95 Watt

95 Watt

95 Watt

freier Multiplikator

Ja

Ja

Ja

Ja

Verbindung DIE / Heatspreader

Metall (verlötet)

Metall (verlötet)

Metall (verlötet)

Metall (verlötet)

ca. Preis

319 Euro

285 Euro

225 Euro

170 Euro

Das neue CPU-Testsystem

Unser Testsystem haben wir vor dem Release der Ryzen-2000-Prozessoren komplett überarbeitet (siehe auch den Artikel »CPU-Testsystem 2018 - Ryzen vs. Core i7 mit neuen Benchmarks«). Als Grafikkarte verwenden wir nun Nvidias extrem schnelle Geforce GTX 1080 Ti, damit die GPU möglichst spät zu einem Flaschenhals wird.

Die getesteten Spiele decken verschiedene Genres ab. Mit dabei sind Assassin's Creed: Origins (Action-Rollenspiel, Third-Person), Civilization 6 (Rundenstrategie), Kingdom Come: Deliverance (Rollenspiel, First-Person), Project Cars 2 (Rennspiel), Total War: Warhammer 2 (Echtzeitstrategie) und Wolfenstein 2: The New Colossus (First-Person-Shooter).

DirectX 12 lassen wir dabei bewusst außen vor. Die Schnittstelle hat sich immer noch nicht durchgesetzt und führt auf unserem Testsystem sowohl in Civilization 6 als auch in Total War: Warhammer zu niedrigeren fps als mit DirectX 11. In Form von Wolfenstein 2 haben wir gleichzeitig zumindest einen Titel mit der meist technisch sehr überzeugenden, aber noch nicht weit verbreiteten Schnittstelle Vulkan im Programm.

Mit Blick auf die Auflösung und die Detailstufe haben wir uns für Full HD (1920x1080) und hohe Details entschieden. In höheren Detailstufen und Auflösungen wie WQHD (2560x1440) oder 4K (3840x2160) wird die Grafikkarte immer mehr zum Flaschenhals. Niedrigere Auflösungen wie 1280x70 sind dagegen aus unserer Sicht zu praxisfern.

Die Benchmarks der neuen Ryzen-CPU und der Modelle der ersten Generation haben wir mit dem MSI X470 Gaming M7 AC samt neuestem BIOS durchgeführt. Es besitzt zwei 8-Pin-Anschlüsse für die Stromversorgung der CPU, die Performance verändert sich aber im regulären Betrieb ohne Overclocking nicht, wenn man nur einen 8-Pin-Stromanschluss nutzt.Die Benchmarks der neuen Ryzen-CPU und der Modelle der ersten Generation haben wir mit dem MSI X470 Gaming M7 AC samt neuestem BIOS durchgeführt. Es besitzt zwei 8-Pin-Anschlüsse für die Stromversorgung der CPU, die Performance verändert sich aber im regulären Betrieb ohne Overclocking nicht, wenn man nur einen 8-Pin-Stromanschluss nutzt.

Bislang haben wir die Performance in Spielen mit Fraps gemessen, nun kommt stattdessen OCAT (Open Capture and Analytics Tool) zum Einsatz. OCAT gibt statt der minimal erreichten fps das so genannte »99th percentile« aus. Wie der Name schon andeutet liegen 99 Prozent aller gemessenen Werte über dieser Grenze.

Gegenüber der Angabe eines reinen minimalen fps-Wertes hat das 99th percentile den großen Vorteil, dass es einzelne Ausrutscher (beziehungsweise das eine Prozent der niedrigsten Werte) herausfiltert. Beim Spielen selbst machen sich diese Ausrutscher meist nicht bemerkbar, insofern ist das 99th percentile praxisnäher, da es die meistens erreichte Performance besser beschreibt.

Alle Prozessoren werden mit 16,0 GByte DDR4-RAM im Dual-Channel-Betrieb und mit einer Taktrate von 2.933 MHz getestet. Als Betriebssystem kommt Windows 10 zum Einsatz, das genau wie die Spiele auf einer SSD installiert ist.

Die Anwendungsleistung der Prozessoren testen wir in verschiedenen, praxisnahen Szenarien, etwa in Form des Encodierens eines Videos per Handbrake oder der Messung der Ladezeiten in Civilization 6. Außerdem ermitteln wir die Performance der CPUs beim Streaming per OBS zu Twitch.tv.

Auch die Leistungsaufnahme wird gemessen, einerseits beim Spielen von Assassin's Creed: Origins, andererseits in Cinebench, der alle Kerne und Threads komplett auslastet. Neben Diagrammen mit absoluten Zahlen bieten wir außerdem relative Einordnungen der CPUs an, etwa mit Blick auf ihr Preis-/Leistungsverhältnis in Spielen (Euro/fps) oder die Energieeffizienz (Watt/fps).

Neben dem Precision Boost bekommt auch die Extended Frequency Range eine neuen Version spendiert. Sie erlaubt jetzt für alle Kerne bei guten Temperaturbedingungen eine leichte Erhöhung der Taktrate.Neben dem Precision Boost bekommt auch die Extended Frequency Range eine neuen Version spendiert. Sie erlaubt jetzt für alle Kerne bei guten Temperaturbedingungen eine leichte Erhöhung der Taktrate.

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