First-Person-Aufbaustrategie Satisfactory kommt bald von Epic zu Steam

Die exklusive Phase von Satisfactory neigt sich dem Ende. Bald erscheint das Factorio-like im Early Access auf Steam.

von Christian Just,
12.02.2020 21:00 Uhr

Satisfactory erscheint im Jahr 2020 auf Steam im Early-Access-Programm. Satisfactory erscheint im Jahr 2020 auf Steam im Early-Access-Programm.

Satisfactory lässt die Exklusivität im Epic Games Store im Jahr 2020 hinter sich und startet als Early-Access-Version auf Steam. Eine Shopseite existiert bereits, ein Preis wurde noch nicht genannt. Ein Hinweis: Auf Epic kostet das Early-Access-Spiel 30 Euro.

Die Goat-Simulator-Entwickler Coffee Stain Studios geben in einem Blogpost Einblick in den kommenden Steam-Release von Satisfactory. Demnach steht noch etwas Arbeit auf der Agenda, bevor das First-Person-Aufbauspiel auf Steam erscheinen kann. Bezüglich des Releasetermins zeigt sich Community-Manager Jace humorvoll selbstkritisch:

"[Der Steam-Release] ist eine Priorität für uns und wir tun unser Bestes. Aber... wir alle wissen, wie kompetent wir bei Verzögerungen sind. Ich sage also voraus, dass der Steam-Release um 17 Uhr GMT an einem Dienstag, 2020, stattfinden wird."

Was ist Satisfactory überhaupt?

Wer das erfolgreiche Aufbauspiel Factorio kennt, hat auch das grundlegende Spielprinzip von Satisfactory verstanden. Die Ähnlichkeiten sind tiefgehend, aber es gibt auch wesentliche Unterschiede.

Die Unterschiede zwischen Satisfactory und Factorio

Die größten Unterschiede zwischen Factorio und Satisfactory liegen in der Kamera-Perspektive sowie der grafischen Präsentation:

  • Factorio setzt auf eine Pixel-Optik und wir blicken aus der Vogelperspektive auf das Geschehen.
  • Satisfactory verwendet die moderne Unreal Engine 4 und wir spielen in der Ego-Perspektive.

Satisfactory Satisfactory setzt auf hübsche Unreal-Grafik und die First-Person-Sicht.

Factorio In Factorio sehen wir unsere pixelige Fabrik von oben.

Das sind die Gemeinsamkeiten

Trotz der Unterschiede stecken im Kern beider Spiele sehr ähnliche Mechaniken. Satisfactory hat sich merklich von Factorio inspirieren lassen:

Wir sind Alien-Fabrikbauer: In beiden Spielen landen wir auf einem fremden Planeten und steuern dort unsere Spielfigur. Nun ist es unsere Aufgabe, Ressourcen abzubauen, um immer größere Fabriken zu bauen.

Fabriken von Hand: Die Fabriken bestehen nicht etwa komplett aus Blaupausen, sondern müssen aus einzelnen Elementen zusammengestellt und über Förderbänder miteinander verbunden werden. So extrahieren wir Rohstoffe aus der Erde, transportieren sie zur Verarbeitung, schicken das Produkt wieder zur Weiterverarbeitung und so fort.

Satisfactory - Screenshots ansehen

Steter Fortschritt: Im Laufe der Zeit erforschen wir in Satisfactory wie auch Factorio neue Technologien, um immer komplexere Konstruktionen zu errichten. Stets achten wir dabei darauf, dass unsere bisherigen Vorgänge voll automatisiert ablaufen, damit wir uns um das Vergrößern unserer Fabrik kümmern können.

Bewohner finden's doof: Ebenfalls in beiden Spielen wichtig ist die Verteidigung vor der außerirdischen Fauna, die unserer Industrie wenig überraschend nicht positiv gegenübersteht. In Factorio bauen wir etwa Selbstschussanlagen gegen heranstürmende Aliens oder verteidigen uns mit Sturmgewehren, für die wir die Munition auch selbst herstellen müssen.

Wenn ihr mehr erfahren wollt, legen wir euch unseren ausführlichen Early-Access-Test zu Satisfactory ans Herz. Außerdem sammeln wir alle Spiele für euch, deren Epic-Exklusivität endet.


Kommentare(153)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen