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Fazit: Sea of Solitude im Test - Zu viel der Worte

Fazit der Redaktion


Elena Schulz
@Ellie_Libelle

Sea of Solitude hat mich trotz aller Kritik sehr berührt. Es ist nämlich nicht leicht, die Gefühle von Menschen in Spielen so darzustellen, dass es ehrlich, glaubhaft und nicht prätentiös wirkt. Auch wenn es das Action-Adventure mitunter übertrieben hat, trifft es mich an mancher Stelle mitten ins Herz. Das sind vor allem die Momente, in denen es nichts sagt, sondern die Szenen einfach wirken lässt.

Beispielsweise, wenn Kay ihren Freund berührt, der uns zunächst nicht als Monster, sondern als wunderschöner, weißer Wolf begegnet. Aber ihre Berührung lässt den schönen Schein zerfallen und zeigt das Monster im Inneren, das ausgerechnet ihre Liebe hervorbringt. Liebe kann Menschen eben auch erdrücken und einengen, selbst wenn sie noch so gut gemeint ist.

In solchen Momenten ist Sea of Solitude am stärksten. Allein für sie lohnt sich das Erlebnis für mich schon, wenn man dem Spiel die ein oder andere Schwäche verzeihen kann.

3 von 4

zur Wertung



Kommentare(19)

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