Sekiro-Mod bringt Zeitlupe und verwandelt das Soulslike in Max Payne mit Schwertern

Falls euch Sekiro nicht rasant genug war und ihr Neon-Farben und Zeitlupen-Moves sucht, ist diese Mod das Richtige für euch.

von Jonas Hellrung,
16.05.2020 13:49 Uhr

Flinke Schwerter, eine Prise Max Payne und ganz viel Neon: Diese Sekiro-Mod sieht vielversprechend aus. Flinke Schwerter, eine Prise Max Payne und ganz viel Neon: Diese Sekiro-Mod sieht vielversprechend aus.

Wie würde wohl eine 80er-Variante von Sekiro mit Gameplay-Elementen aus der Max-Payne-Reihe aussehen? Eine Frage, die sich wohl die wenigsten von euch bisher so gestellt haben. Modder SirSeriouz hingegen hat genau dieses Experiment gewagt und das Soulslike ordentlich umgekrempelt.

Mit vielen bunten Neon-Effekten, Zeitlupe auf Knopfdruck und einem experimentellen Bullet-Hell-Modus ist Sekiro kaum wiederzuerkennen. Und das beste daran: Ihr könnt das meiste sogar selbst auf euren gewünschten Spielstil abstimmen!

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Was ändert die Mod am Gameplay?

Die in Anlehnung an den 80s-Sidescroller Katana Zero benannte Mod »Sekiro Zero« unterscheidet zwischen zwei Arten der Anpassung des Gameplays: Festgelegten neuen Features sowie optionalen Extra-Herausforderungen.

Neue Features: Mit nur einem Tastendruck könnt ihr die Zeit manipulieren und so in einen Slow-Motion-Modus á la Max Payne gehen, um besonders stylische Combos auszuführen. Dabei könnt ihr die Kamera drehen, um euch einen besseren Überblick der Umgebung zu verschaffen und das Maximum an Style für euren einsamen Wolf rauszuholen.

Weitere Features sind etwa der neue superschnelle Dash, den Modder SirSeriouz direkt aus dem Namens-Vorbild Katana Zero entnommen hat. Damit bewegt ihr euch mit einer blitzschnellen Bewegung auf eure Gegner zu und streckt sie noch schneller nieder. Fügt man nun noch die herrlich bunten Neon-Effekte hinzu, die nahezu jeden Angriff visuell untermalen, hat man eine tolle Hommage an den Sidescroller Katana Zero. Ein Grund mehr, Sekiro nochmal im neuen Gewand durchzuspielen.

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Optionale Herausforderungen: SirSeriouz hat auch eine Art Bullet-Hell-Modus eingebaut, bei dem Fernkampf-Gegner statt einer Kugel direkt mehrere abfeuern - und zwar so viele ihr wollt! Die Menge an erscheinenden Projektilen kann nämlich frei angepasst werden. Auch einen selbstgebauten Ultra-Schwierigkeitsgrad kann man optional einstellen. Damit geht jeder Charakter im Spiel mit einem Treffer zu Boden - inklusive eurem eigenen. Bosse hingegen bleiben davon unbeeindruckt und haben genauso viel Energie wie vorher, was der ganzen Geschichte noch das Tüpfelchen auf dem Hardcore-I aufsetzt.

Der Modder bastelt übrigens weiter: Mit der letzten Version der Mod wurden Veränderungen an der Ausdauerleiste eures Helden vorgenommen. So soll das Spammen der superschnellen »instant attacks« einen Cooldown zur Folge haben, um das Spiel herausfordernd zu halten. SirSeriouz ist also noch lange nicht fertig mit seinem Projekt und wir dürfen gespannt bleiben, was er in Zukunft noch in petto hat. Herunterladen könnt ihr die Mod übrigens auf der Seite von Sekiro Zero auf Nexusmods.

Weil das aber laut dem Modder selbst ein wenig komplizierter zu sein scheint, hat er auf Youtube ein extra Video mit Anleitung zur Installation hochgeladen:

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Aber das ist natürlich nicht die einzige Mod für das Ninja-Abenteuer im fernen Japan. Sollte euch das Soulslike etwa zu schwer sein oder ihr habt einfach Bock, die Geschichte des (dann nicht mehr ganz so einsamen) Wolfs im Koop zu erleben, kann die Multiplayer-Mod für Sekiro helfen.

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