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Weniger Wipes: Star Citizen beginnt seinen Weg zu mehr Persistenz

Star Citizen wird eure Fortschritte zukünftig nicht mehr mit jedem Update löschen. 2020 soll gar die Spielwelt selbst persistent werden.

von Mathias Dietrich,
24.11.2019 13:20 Uhr

Star Citizen wird die Fortschritte der Spieler in Zukunft nur noch löschen, wenn es absolut notwendig ist. Star Citizen wird die Fortschritte der Spieler in Zukunft nur noch löschen, wenn es absolut notwendig ist.

Wer die aktuelle Alpha von Star Citizen spielt, hat stets mit einem großen Problem zu kämpfen: Jedes Update setzt den kompletten Fortschritt zurück. Damit ist jetzt Schluss: Ab Alpha 3.8 werden die Wipes seltener und das ist nur ein Grund, warum Star Citizen jetzt Riesenschritte Richutng Realität macht.

Bleibt der Fortschritt für immer? Das bedeutet, dass ihr euren Fortschritt über längere Zeiträume behalten werdet. Nach wie vor könnten aber gerade größere Patches noch einen Wipe verlangen. Das Team rund um die SciFi-Simulation gibt allerdings an, dass man die Spielstände nur noch »wenn nötig« zurücksetzen wird. Ihr solltet dennoch nicht erwarten, Star Citizen jetzt wie ein fertiges Spiel spielen zu können. Denn spätestens zum fertigen Release sollte noch einmal ein Wipe erfolgen.

Wie erreicht Star Citizen mehr Persistenz?

Die im Dezember 2019 erscheinende Alpha 3.8 ist der Startpunkt für die vom Entwickler so genannte »Platform Persistence«. Die sorgt dafür, dass eure Ingame-Währung, Waren, Schiffe und andere Gegenstände in eurem Inventar nun nicht mehr mit jedem Update zurückgesetzt werden.

2020 geht es dann weiter mit der »Full Server Persistance«. Dann wird auch der Zustand des Universums beibehalten. Das bedeutet, dass ihr zum Beispiel einen Becher auf einem Planeten fallen lassen könnt und ein anderer Spieler ihn noch Wochen später an der gleichen Stelle wiederfinden kann.

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Bessere Performance dank neuer Technik

Ein weiterer technischer Sprung ist Server-Side Object Container Streaming (SOCS), das die Grundlage für das zukünftige »Server Meshing« darstellt. Die erste Version von SOCS kommt noch 2019, ebenfalls mit Alpha 3.8.

Das bringt es: Kurz zusammengefasst sollte sich mit dieser Technik die Performance von Star Citizen »signifikant verbessern«. Sie unterteilt das Universum des Spiels in eine Reihe von seperaten Containern, die ihre Größe anhand der Positionen der Spieler ändern. Befinden sich viele Spieler im selben Teil, werden die in einem Container zusammengefasst. Als Resultat brauchen sie weniger Rechenleistung, um das weitere Universum darzustellen.

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Tausende Spieler gleichzeitig: Derzeit können sich bis zu 50 Spieler gleichzeitig in einem Areal aufhalten. Dieses Limit soll in Zukunft aufgehoben werden. Dann können tausende von Spielern in der selben Welt spielen. Dafür soll das so genannte »Server Meshing« sorgen, das auf dem SOCS aufbaut.

Am 23. November 2019 fand die Citizencon 2949 statt, eine große Messe rund um Star Citizen. Auf der sprach das Team von Cloud Imperium Games über den aktuellen Entwicklungszustand des Titels und dessen Zukunft. Auch einen neuen PvP-Spielmodus für bis zu 40 Spieler stellte das Studio vor. Für GameStar Plus zieht Peter Bathge ein Fazit zur Star-Citizen-Messe 2019.

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