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Warum The Division 2 auch beim Addon die Endgame-Puste ausgeht

Die erste Season von Die Warlords von New York ist gestartet, doch das Niveau der Storykampagne kann sie nicht halten.

von Benjamin Blum,
13.03.2020 14:37 Uhr

Im Endgame von Tom Clancy's The Division 2: Die Warlords von New York können wir eine hundertstufige Levelleiter erklettern und so reichlich Beute ferischalten wie das hier gezeigte Stürmer-Gearset. Im Test erläutern wir, warum das neue Season-System trotzdem nicht komplett zündet. Im Endgame von Tom Clancy's The Division 2: Die Warlords von New York können wir eine hundertstufige Levelleiter erklettern und so reichlich Beute ferischalten wie das hier gezeigte Stürmer-Gearset. Im Test erläutern wir, warum das neue Season-System trotzdem nicht komplett zündet.

Mit der Erweiterung Warlords of New York hat Massive starken Content für The Division 2 geliefert. Doch nach dem Ende der Storykampagne will die Spielerschaft weiter unterhalten werden - und da setzen die Entwickler nun auf ein Season-Modell. Die erste heißt »Schattenwelle« und wird über drei Monate wöchentliche neue Aktivitäten bringen.

Wir erläutern, was die Seasons genau bieten und vergeben auf Basis unseres Endgame-Checks eine finale Wertung. Unsere Einschätzung zu den anderen Addon-Inhalten wie Story, Kampagne, neues Gear-System und Umfang findet ihr in unserem Testartikel zu The Division 2: Die Warlords von New York.

Welche Inhalte gibt es im Verlauf einer Season?

  • Kopfgeldjagden: Der Kern sind Kopfgeldjagen, mit vier Unterzielen und einem Hauptziel - angelehnt an die Story-Kampagne. Alle drei Wochen wird von den Entwicklern ein Gegner zum Abschuss freigegeben, bis am Ende der Season eine abtrünnige Agentin namens Jupiter als Oberboss wartet. Sie lässt als Beute eine neue Fertigkeit fallen: die EMP-Haftgranate.
  • Leagues: In den »Leagues« gehen die Spieler gezielt gegen einzelne Fraktionen wie die Outcasts vor. Dabei soll es um Bestzeiten und ähnliches gehen, genauere Informationen gibt es noch nicht.
  • Global Events: Die globalen Events gehören bereits seit Teil eins zur Division-Welt. Dabei ändert sich die Spielmechanik durch Modifikatoren. Im ersten Event namens »Polarity« werden die Spieler positiv oder negativ aufgeladen, die Gegner ebenfalls. Bei gleicher Ladung teilt man mehr Schaden aus, Angriffe bei ungleicher Ladung haben ebenfalls schockierende Konsequenzen, im negativen Sinn. Als Ergänzung gibt es Bekleidungsevents mit zusätzlichen Klamotten als Beute.
  • Season Ränge: Durch Erfahrungspunkte steigen wir bis zu 100-Season-Ränge auf, die jeweils Belohnungen hervorbringen.

Halten die Kopfgeldjagen das hohe Niveau der Story-Kampagne?

Season eins ist mit der Jagd auf Neptun gestartet. Dieser abtrünnige Agent gehört zum Team von Jupiter, dem Hauptziel der Season. Zunächst wird Fleißarbeit erledigt, um Neptun zu lokalisieren: In Washington nehmen wir neun Kontrollpunkte ein, erlegen drei Kopfgeld-Ziele und absolvieren vier Missionen, aber nur alte Einsätze wie das DCD-Hauptquartier oder Roosevelt Island.

Sind diese Aufgaben erledigt ploppt Neptun als weiteres Kopfgeld-Ziel auf der Karte auf, was wir ziemlich enttäuschend finden. In unserer Screenshot-Galerie zeigen wir euch das System:

Tom Clancy's The Division 2: Die Warlords von New York - Screenshots ansehen

Es müssen ja keine knackigen Ein-Stunden-Missionen an großartigen Schauplätzen wie in der Keener-Kampagne sein. Aber zumindest eine kompaktere Light-Variante davon würde deutlich mehr motivieren als die aktuelle Lösung. So gibt's statt individuell designter Missionen lediglich lieblose Standardaufgaben und langweilige Bossgegner vom Entwickler-Fließband.

Die Jagd auf das Season-Hauptziel Jupiter wird zwar hoffentlich aufwändiger gestaltet, aber nur eine vollwertige Mission in einem Zeitraum von drei Monaten ist deutlich zu wenig, um Division-Spieler abseits der Grind- und Loot-Mechanik fürs Endgame zu motivieren.

Was steckt hinter dem 100-Level-System?

Ähnlich wie in Destiny 2 steigt man nun auch in The Division 2 durch das Sammeln von Erfahrungspunkten Season-Ränge auf. Dabei gibt es zwei Pfade: Der obere ist für alle Käufer der Warlords-Erweiterung verfügbar, der untere nur für Spieler, die zusätzlich den Season-Pass gekauft haben - wobei der Pass für die erste Season zum »Anfüttern« gratis ist.

Diese Aufteilung finden wir gelungen, denn die relevantesten Inhalte wie die Gearsets »Stürmer« und »System Corruption« liegen auf dem oberen Pfad, das sogar recht früh. Auf Level 35 gibt es dann noch eine neue exotische Maske. Der untere Pfad bietet zusätzliche Beute, Materialien fürs Crafting und Kosmetik-Kram wie Waffen-Skins, wobei der Mehrwert unserer Meinung nach überschaubar ist. Falls ihr noch Bewegtbildeindrücke für eure Kaufentscheidung benötigt emfpehlen wir euch unser Vorschauvideo:

The Division 2: Warlords of New York - Vorschau-Video zum Shooter-Addon 14:07 The Division 2: Warlords of New York - Vorschau-Video zum Shooter-Addon

Unterm Strich liefert The Division 2: Die Warlords von New York mit seiner neuen Open World, der ebenso umfangreichen wie klasse inszenierten Story-Kampagne sowie dem sinnvoll überarbeiteten Charakter- und Beutesystem mehr als genug Inhalte, um den Kaufpreis zu rechtfertigen. Allerdings befürchten wir, dass die Liebe zu The Division 2 bei vielen Agenten nach dem Durchspielen der Addon-Kampagne wieder erkalten wird. Hier spielt im Loot-Shooter-Genre Destiny 2 nach wie vor eine Endgame-Liga höher. Und daran werden auch die Seasons nichts ändern.

Zum Wertungskasten von The Division 2: Die Warlords von New York

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