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The Division 2 lohnt sich 2020 so sehr wie nie

Inhalte statt Hinhalten: Massive liefert für The Division 2 gekonnt Content und weckt wieder unsere Gear-Gier. Im Test klären wir, warum uns Warlords of New York so sehr überzeugt.

von Benjamin Blum,
06.03.2020 17:05 Uhr

The Division 2: Warlords of New York bringt einen alten Schurken zurück. The Division 2: Warlords of New York bringt einen alten Schurken zurück.

Im Laufe des ersten Jahres von The Division 2 machte sich Langeweile in Washington D.C. breit - doch die Inhaltsflaute ist nun vorbei: Das Entwicklerstudio Massive Entertainment hat mit Warlords of New York die erste große Erweiterung der Shooter-Rollenspiel-Mischung veröffentlicht. Darin geht es zurück nach Manhattan, wo die Geschichte um die Dollargrippe einst begann.

Ganz im Süden der urbanen Insel treffen wir auf alte Freunde und Feinde, man denkt fast an den Begriff Recycling - aber weit gefehlt. Der Kampf gegen die Warlords of New York fühlt sich frisch und fordernd an, auch die Änderungen am Ausrüstungssystem, die auch Besitzer des Hauptspiels erhalten, tun dem Spiel gut. Wir haben uns in den Kampf gestürzt und beantworten die wichtigsten Fragen.

Mehr dazu: Das neue Gear-System erklärt

Tief eintauchen mit Mein-MMO: Unsere Schwesterseite Mein-MMO spezialisiert sich ganz und gar auf - Überraschung - MMOs wie Destiny oder The Division 2. Dort findet ihr Guides und sonstige Artikel zu Warlords of New York, mit denen ihr richtig tief in die Materie einsteigen könnt. Eine kleine Kostprobe findet ihr beispielsweise in der Übersicht der neuen Exotics oder im Special zur neuen Attributs-Bibliothek. Außerdem erklären euch die Kollegen, was reguläre Division-Spieler bekommen, wenn sie sich das Addon nicht kaufen.

Was bietet der Download-Inhalt?

  • eine neue Open-World-Map an der Südspitze Manhattans. Sie umfasst die Stadtteile Civic Center, Two Bridges, Battery Park und Financial District. Die Karte erstreckt sich über circa zwei Kilometer von Norden nach Süden und 800 Meter von Osten nach Westen.
  • eine neue Story-Kampagne in der wir zunächst vier abtrünnige Division-Agenten und dann ihren Anführer Aaron Keener jagen. Insgesamt warten fünf Haupt- und acht Nebenmissionen in Lower Manhattan.
  • in neuer legendärer Schwierigkeitsgrad für die Stützpunkte Roosevelt Island, Capitol Building und District Union Arena.
  • vier neue Fertigkeiten sowie neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände und zwei grüne Gear-Sets mit speziellen Boni ("Stürmer" und "System-Korruption")
  • die Möglichkeit, bis Level 40 aufzusteigen, der bisherige Gear-Score wird dadurch abgeschafft. Danach gibt es das neue SHD-System, für das Erfahrungspunkte nötig sind, um 16 Werte wie Waffenschaden oder Rüstung in jeweils 50 kleinen Schritten zu steigern.
  • Inhalte künftiger Seasons, zum Beispiel Story-Missionen. Außerdem ist der erste Season Pass beim Kauf des DLC inbegriffen.

Wie fühlt sich die Rückkehr nach New York an?

Großartig. Der Schauplatz weckt einerseits bei Fans des Vorgängers nostalgische Gefühle, andererseits ist das Areal in Lower Manhattan komplett neu. Für zusätzliche Atmosphäre hat ein Orkan gesorgt, der Schlammmassen in die Straßen gespült, Schiffe an den Docks umher gewirbelt oder Gerüste und Baukräne umgeknickt hat - das Stadtbild hat sich von marode zu apokalyptisch gewandelt. Im Detail seht ihr das hier:

The Division 2: Warlords von New York stimmt im Trailer auf die neue Story ein 2:19 The Division 2: Warlords von New York stimmt im Trailer auf die neue Story ein

Im Kontrast dazu stehen die Grünflächen, ein Sonnenaufgang im verwilderten Battery Park kann richtig idyllisch sein. Zumindest bis uns die Kugeln um die Ohren fliegen.

Bug-Report! Wir stießen beim Spielen auf einige Bugs, manche davon durchaus gravierend: Wir konnten zum Beispiel wichtige Kontaktpersonen in den Safehouses nicht ansprechen, dadurch waren Hauptmissionen zeitweise nicht verfügbar. Mit ein paar Neustarts hat es dann funktioniert, Massive hat sich diesem Problem bereits per Patch gewidmet. Kleinere Bugs beobachten wir aber immer noch, zum Beispiel im Bereich Sound, wenn wir beschossen werden, aber keine Schussgeräusche hören. Hier müssen die Entwickler dringend ran.

Was taugt die Story-Kampagne?

Sehr viel. Schon die Ausgangslage überzeugt mit einer klaren Struktur: Es gibt von Beginn an ein markanten Schurken, den Ex-Agenten Aaron Keener. Bevor wir ihn ins Visier nehmen, jagen wir vier seiner Schergen, die sich in je einem Stadtviertel verschanzt haben - die Reihenfolge der Ziele ist frei wählbar. Dabei gibt es stets etwas Vorgeplänkel, kleinere Aufträge oder Kampfeinsätze, bis der Standort eines abtrünnigen Agenten aufgedeckt ist.

Die Boss-Missionen gehören dann zum Besten, was wir in der Division-Reihe je gespielt haben: Ein Schauplatz ist atmosphärischer als der andere und die Oberschurken sind durch Audio-Logs, Hologramme oder Lautsprecher schon vor dem finalen Gefecht präsent. Auch spielerisch haben es die Einsätze in sich, zumal die aus The Division 1 bekannten Gegnerfraktionen neue Tricks gelernt haben. Die Cleaners verschießen zum Beispiel brennenden Klebeschaum oder hetzen Drohnen mit Brandbomben auf uns.

Mit den Cleaners kehrt eine der Schurkenfraktionen aus Teil eins zurück. Mit den Cleaners kehrt eine der Schurkenfraktionen aus Teil eins zurück.

Besonders cool: Jeder Bossgegner setzt eine neue Fertigkeit ein, auf die wir reagieren müssen - zum Beispiel die Schock-Fallen des hinterhältigen Kajika. Der Clou: Die Fertigkeit jedes besiegten Bosses landet im Anschluss in unserem Repertoire. Das Finale der Storyline findet dann an einem berühmten Ort statt (den wir nicht spoilern) und hat uns bestens unterhalten. Spielerisch gibt es im Mittelteil der Mission zwar ein paar Hänger, aber der Endkampf gegen Keener ist spannend inszeniert und spielerisch eine Herausforderung - und die letzte Videosequenz hat uns tatsächlich eine Gänsehaut beschert.

Wie umfangreich fällt der DLC aus?

Gut fünf Stunden hat es bei uns gedauert, die ersten vier Bossgegner zu besiegen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Level 38 erreicht, die finale Mission erfordert jedoch Level 40. Also haben wir in gemächlichem Tempo knapp zwei Stunden aufgelevelt.

Am besten sammelt man schon zwischendurch Erfahrungspunkte, zum Beispiel bei Open-World-Aufgaben, die auf dem Weg liegen, um nicht vor dem Finale ausgebremst zu werden. Der letzte Einsatz hat uns noch einmal für eine Stunde beschäftigt. Macht also acht Stunden, was aber, je nach Spielweise, variieren kann.

Natürlich gibt's auch wieder optionalen Content, der die Story ausschmückt. Natürlich gibt's auch wieder optionalen Content, der die Story ausschmückt.

Was gibt es nach der Story in Lower Manhattan zu tun?

Abseits der Hauptgeschichte warten noch ein paar kurze Nebenmissionen, generell geht es aber um ähnliche Open-World-Aktivitäten wie in Washington: Man befreit Kontrollpunkte, stoppt öffentliche Hinrichtungen, jagt Kopfgeldziele - übliches Division-Business eben. Für langfristige Motivation soll ein Seasons-Modell sorgen, das über jeweils drei Monate verteilt neue Missionen im Stile der Hauptstory hervorbringt, und zwar sowohl in New York als auch in Washington.

Das klingt in der Theorie schlüssiger als das Konzept aus dem vergangenen Jahr in The Division 2, für unseren Test waren diese Inhalte aber noch nicht verfügbar. Ergänzt werden die neuen Missionen durch Global Events oder Wettbewerbe, über die Ubisoft derzeit nicht viel verrät. Klar ist aber, dass die künftigen Inhalte nur für Käufer der Warlords-Erweiterung spielbar sein werden.

Warum keine Wertung? Weil die Inhalte der kommenden Seasons mit im DLC-Paket stecken und der erste Content bereits in Kürze erscheint, warten wir mit einer Wertung, bevor wir die ersten Zusatzkapitel gespielt haben. Dann lässt sich besser einschätzen, ob auch der große Plan hinter Warlords of New York aufgehen könnte.

Wird das Spiel durch das neue Gear-System besser?

Auf jeden Fall! Das unübersichtliche Beute-System wurde entschlackt, Attribute und Talente geändert. Ein Beispiel sind die Ausrüstungs-Talente: Früher gab es sie in allen sechs Rüstungskategorien, jetzt nur noch bei Brustpanzern und Rucksäcken - dafür prägen sie teilweise stärker den Spielstil, wie die "Glaskanone". Dabei teilt man 25 Prozent mehr Schaden aus, eingehender Schaden wird aber um 50 Prozent erhöht. Schön in Deckung bleiben!

Eine Wohltat ist auch, dass man gute Beute nun schneller erkennt, denn besonders gut gewürfelte Eigenschaften werden optisch hervorgehoben. Und will man diese irgendwann auf eine andere Waffen übertragen muss man die jeweilige Wumme nicht extra ins Lager packen, stattdessen speichert man die "God Rolls" in einer Art Bibliothek und kann sie immer wieder benutzen, um neue Objekte zu verbessern.

Das Stadtbild von New York ist schön wie eh und je, allerdings können wir uns unter Kugelbeschuss kaum drauf konzentrieren. Das Stadtbild von New York ist schön wie eh und je, allerdings können wir uns unter Kugelbeschuss kaum drauf konzentrieren.

All die kleinen und großen Änderungen machen The Division 2 zugänglicher und sorgen gleichzeitig für eine leichtere Spezialisierung auf klassische Rollenspiel-Archetypen wie "Damage Dealer", "Tank" oder Heiler.

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