Die Story in The Outer Worlds geht einfach weiter - Entwickler ist stolz: »Du kannst jeden NPC töten«

The Outer Worlds ist ein neues 3D-Rollenspiel von Entwickler Obsidian Entertainment. Laut Game Director Leonard Boyarsky könne der Spieler darin jeden NPC töten und die Hauptgeschichte trotzdem abschließen - das Quest-System des Science-Fiction-Titels biete enorme Freiheit.

von Peter Bathge,
09.12.2018 08:00 Uhr

In The Outer Worlds geht die Story auch dann weiter, wenn ihr zügellos Nichtspielercharaktere um die Ecke bringt.In The Outer Worlds geht die Story auch dann weiter, wenn ihr zügellos Nichtspielercharaktere um die Ecke bringt.

Unsterbliche NPCs? Nicht mit Obsidian! Im neuen Rollenspiel The Outer Worlds »könnt ihr jeden umbringen und trotzdem die Hauptquest abschließen«. Leonard Boyarsky ist sichtlich stolz, als er im Interview mit GameStar darüber spricht, wie man die eigenen psychopathischen Tendenzen in der Science-Fiction-Welt von The Outer Worlds ausleben kann. »Für uns war der Hauptfokus, dass der Spieler die Story voranbringt und die Entscheidungen trifft. Egal ob ihr ein Anti-Held sein wollst, ein irrer Killer oder ein rechtschaffender Held, der da ist, um alle zu retten: All diese Möglichkeiten sollten euch zur Verfügung stehen.«

Boyarsky ist einer der Game Director und zusammen mit seinem Co-Chef Tim Cain war er vor 20 Jahren für das originale Fallout verantwortlich. Die zu tötenden NPCs in The Outer Worlds hält er als Beispiel für die große Freiheit im Quest-Design des Rollenspiels hoch, das sein Kollege Tim Cain als Sandbox mit offenem Ende beschreibt. Denn wo andere Spiele ihre für die Story wichtigen Nichtspielercharaktere einfach unsterblich machen, damit die Kampagne nicht ins Stocken gerät, sorgt Obsidian dafür, dass selbst beim Tod zentraler Figuren alles irgendwie weitergeht.

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"Ihr könnt jeden, der mit der Hauptstory zu tun hat, umbringen. Ihr könntt das Spiel spielen, wie ihr mögst. Ihr könnt die Fraktionen gegeneinander ausspielen und müsst euch nicht langfristig mit einer Gruppierung verbünden, wenn ihr das nicht wollt. Ihr könnt für eine Fraktion eine Aufgabe erfüllen und dann zu deren Gegnern gehen und für die eine andere Quest anfangen. Es gibt ein paar Momente, in denen ihr der Hauptstory folgen müsst, nachdem ihr alle Nebenaufträge absolviert habt, ansonsten wäre das Spiel zu diesem Zeitpunkt einfach vorbei. Aber davon abgesehen könnst ihr machen, was ihr wollt."

Nur Sex mit NPCs, der ist nicht möglich. Oder das Spiel aus der Third-Person-Perspektive zu spielen. Boyarsky betont zudem, dass die Entscheidungen im Spielverlauf von The Outer Worlds Auswirkungen auf das Ende haben werden. »Ich weiß spontan gar nicht, wie viele unterschiedliche Endsequenzen wir haben. Es gibt ein paar Variationen des grundsätzlichen Endes, aber es gibt zudem unterschiedliche Auswirkungen je nachdem, was ihr unterwegs alles angestellt habt.«

In früheren Obsidian-Spielen wie dem The Outer Worlds sehr ähnlichen Fallout: New Vegas wurde das stets als Epilog in Diashow-Form mit von einem Sprechertext unterlegten Standbildern dargestellt. Ob The Outer Worlds zum Release diesem Muster folgt und damit tatsächlich so etwas wie ein inoffizielles Fallout: New Vegas 2 wird, erfahrt ihr bei der Veröffentlichung 2019. Bis dahin lest ihr alles Wichtige zu The Outer Worlds in der großen GameStar-Titelstory:

Die große Titelstory gibt's bei Plus

The Outer Worlds


Wir waren exklusiv bei Obsidian und haben das neue Rollenspiel der Genre-Veteranen angeschaut: The Outer Worlds, eine Mischung aus Fallout und Mass Effect mit Science-Fiction-Szenario, vielen Sandbox-Freiheiten und starkem Fokus auf Geschichte, Charaktere und Entscheidungen.

Und das Beste: The Outer Worlds ist ein reines Singleplayer-Spiel! Wir haben alle Infos, zeigen das Spiel im langen Gameplay-Video und sprachen mit den Entwicklern.


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