Cheater beginnen ihre Invasion auf Valorant

Auch Valorant bleibt nicht frei von Cheatern. Der erste hat bereits einen Bann kassiert, doch mit weiteren ist zu rechnen.

von Mathias Dietrich,
10.04.2020 10:31 Uhr

Valorant nutzt ein komplett neues Anti-Cheat-Tool namens Vanguard. Valorant nutzt ein komplett neues Anti-Cheat-Tool namens Vanguard.

Es kam, wie es kommen musste: Auch Valorant hat mit Cheatern zu kämpfen. Den ersten hat der Entwickler bereits gebannt. Doch weitere sind bereits in Sicht. Riot Games will das Spiel frei von Betrügern halten und zeigt sich zuversichtlich, das zu schaffen.

Paul Chamberlain - Programmierer und Leiter der Anti-Cheat-Abteilung des Entwicklers - äußert sich zu der Situation auf Twitter. Er habe gehofft, dass sie etwas mehr Zeit haben bevor es damit losgeht. Doch jetzt habe der Kampf begonnen. Er sieht sich der Aufgabe gewachsen und sagt: »Wir sind bereit.«

Wie funktioniert Valorants Anti-Cheat?

Valorant setzt nicht auf bekannte Tools wie Battleye oder EAC, sondern verwendet eine eigene Kreation namens Vanguard. Die wurde zwar spezifisch für den neuen Online-Shooter entwickelt, soll jedoch auch eigenständig funktionieren und sich somit in andere Titel integrieren lassen.

Das Tool von Riot sperrt automatisch Betrüger, die bekannte Cheats benutzen. Weiter nutzt der Entwickler diese Daten, um Vanguard zu trainieren und unbekannte Aimbots und ähnliches zu erkennen. Dafür soll später gar eine KI zum Einsatz kommen.

False-Positives machen dem Team Sorgen: Das große Ziel ist es, dass Riots Anti-Cheat-Lösung komplett autonom arbeiten kann. Dennoch will man stets eine menschliche Komponente im Bann-Prozess haben. Denn das Tool könnte jederzeit fälschlicherweise einen legitimen Spieler sperren.

Doch nur weil ein Spieler sehr gut ist, muss er nicht gleich betrügen. So hat es zum Beispiel ein Nutzer geschafft, das gesamte gegnerische Team innerhalb der ersten fünf Sekunden nach Rundenbeginn mit einem einzigen Ultimate zu erledigen.

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Betrüger gibt es auch außerhalb des Spiels

Nicht nur in Valorant selbst nutzen manche Spieler unlautere Mittel, sondern auch außerhalb. Derzeit sind beispielsweise Keys für den Multiplayer-Shooter heiß begehrt. Die werden zum Teil mithilfe von Bots ergattert und dann zu horrenden Preisen wieder verkauft.

Auch mit diesem Verhalten ist Riot Games nicht einverstanden. Erst am 9. April sperrte das Team eine Reihe von Verkäufern und Bottern. Zudem warnt man vor: »Kauft keine Valorant-Accounts, denn ihr könntet sie verlieren.«

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