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Warhammer 40.000: Gladius - Relics of War im Test - Civilization trifft auf 40K

Warhammer 40.000 trifft auf Civilization in Gladius - Relics of War. In der brutalen Sci-Fi-Welt wird das 4X-Strategiespiel aber nur kriegerische Naturen ansprechen.

von Stefan Köhler,
12.07.2018 19:52 Uhr

Warhammer 40K: Gladius - Relics of War mischt die düstere Fantasy-Marke mit 4X-Strategie der Marke Civilization.Warhammer 40K: Gladius - Relics of War mischt die düstere Fantasy-Marke mit 4X-Strategie der Marke Civilization.

Es klingt eigentlich nach einem perfekten Mix: Warhammer 40K trifft auf 4X-Rundenstrategie der Marke Civilization und Endless Legend. Und da Games Workshop sowieso mit der Warhammer-Lizenz um sich wirft, lässt sich nur erahnen, warum wir bis heute auf ein 4X-Warhammer warten mussten.

Nun erscheint im Juli 2018 aber endlich der besagte Titel mit Warhammer 40.000: Gladius - Relics of War. Im Test erklären wir, warum Gladius dank des 4X-Gameplays den klassischen "Noch eine Runde"-Effekt in uns auslöst. Und trotzdem jede Menge Potenzial auf der Strecke bleibt.

Hoffnung ist Luxus

Gladius bleibt so nahe an der großen Vorlage Civilization, dass Genre-Veteranen praktisch keine Einarbeitungszeit benötigen. 4X steht für Explore (Auskundschaften), Expand (Ausbreiten), Exploit (Ausbeuten), Exterminate (Auslöschen). Wir errichten zu Spielbeginn eine Basis, stecken Ressourcen wie Nahrung, Mineralien und Energie in Forschung und die Produktion von Truppen, erkunden mit unseren Einheiten rundenweise das Hexfeld-Umland und bekämpfen schließlich gegnerische Völker.

Spielstart Ganz klassischer 4X-Start: Bescheiden beginnen wir mit Standard-Necronsoldaten und einer Gruftspinne, die unsere erste Stadt/Basis gründen wird.

Die Basis wächst Schritt für Schritt bebauen wir das Hexfeld-Umland.

Monolith Genre-typisch wachsen im Spielverlauf unsere Basen und Städte, unsere Necrons führen natürlich den legendären Monolithen rechts als mobile Basis ins Feld.

Spielbare Fraktionen gibt es vier an der Zahl: Astra Militarum (das Imperium der Menschen), Space Marines, Orks und Necrons. Anders als bei Civ bieten die Völker nicht nur einfach ein paar interessante Boni, sondern völlig unterschiedliche Einheiten und Spielstile. Imperial Truppen gibt es beispielsweise in Massen, Spieler müssen allerdings auf die Moral achten.

Die unerschütterlichen Space Marines haben keine Moralprobleme und können temporäre Verbesserungen und Orbitalschläge anfordern, haben aber nur eine einzige Basis auf der gesamten Karte. Necrons teleportieren hingegen ganze Armeen zwischen Nekropolen und die Orks können dank starker Selbstheilung und Waaagh-Kriegsboni ihre Gegner schnell überrollen.

Nettes Spielelement: Einheiten und bestimmte Landstriche kriegen zufällig ausgewürfelte Namen. Allerdings ein reines Gimmick, unsere “Immortals”-Landspeeder sind auch nicht stärker als Standard-Einheiten des gleichen Typs. Nettes Spielelement: Einheiten und bestimmte Landstriche kriegen zufällig ausgewürfelte Namen. Allerdings ein reines Gimmick, unsere “Immortals”-Landspeeder sind auch nicht stärker als Standard-Einheiten des gleichen Typs.

So unterschiedlich und der Vorlage getreu die Rassen ausfallen: Vier spielbare Völker sind für ein 4X-Strategiespiel einfach zu wenig. Selbst die Endless-Spiele (Endless Legend und Endless Space) lieferten zum Release acht sehr individuelle Völker. Eldar, Chaos und Co. wird es wohl über DLCs geben, zur Veröffentlichung wirkt das Paket von Gladius - Relics of War aber einfach unfertig.

Verhandlung ist Kapitulation

Warhammer-Fans wissen: "In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden", schließlich ist dies der Leitsatz der düsteren 40K-Welt. Und so ist es kein Wunder, dass Gladius allein auf Krieg getrimmt ist. Anders als bei einem Civilization gibt es keinen Kultur- oder Forschungssieg, Diplomatie ist im wahrsten Sinne des Wortes keine Option. Wir können zu Spielbeginn jedem der (KI-)Mitspieler einem Team zuweisen (und dann können auch Orks und Space Marines kooperieren), auf dem Schlachtfeld werden aber keine Verhandlungen mehr geführt. Alles führt darauf hinaus, am Ende alle Gegner von der Karte zu fegen.

Das passt grundsätzlich zur kriegerischen Vorlage, limitiert den spielerischen Umfang aber enorm. Mit ein paar kreativen Ideen hätte man hier durchaus auch im Warhammer-Universum noch mehr herauskitzeln können: In Civ bauen wir für den Forschungssieg eine Rakete, in Gladius könnte man mit dem menschlichen Imperium beispielsweise langsam eine Armeen vernichtende Titan-Kriegsmaschine finden, ausgraben und reaktivieren. Das war der Plot von Dawn of War: Winter Assault und würde hier als hypothetischer Forschungssieg perfekt passen.

Gladius: Relics of War - Ankündigungstrailer zum neuen Warhammer-40K-Strategiespiel 0:57 Gladius: Relics of War - Ankündigungstrailer zum neuen Warhammer-40K-Strategiespiel

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