Schlechter Greenscreen, abstruse Rätsel, trotzdem legendär: Das ist 7th Guest

von Heinrich Lenhardt,
02.07.2020 05:00 Uhr

The 7th Guest sollte das Technikwunder werden, das das Medium CD-ROM den Durchbruch verschafft. Die vielversprechende Vision der Entwickler: Digitalisierte Schauspieler, hochauflösende Kulissen und dramatische Kamerfahrten. Doch eine Sache scheinen sie dabei vergessen zu haben - das Gameplay.

Zwei Jahre kämpft das Trilobyte-Studio mit den technischen Herausforderungen, ändert geplante Konzepte ab und verwandelt die gerenderten Schauspieler in Geister. Dem eigentlichen Spieldesign widmen sie sich erst zum Schluss. Das Ergebnis: Der Grafikblender lockt die Kundschaft mit einer Prachtkulisse und verschreckt sie wieder mit altbackenen Rätseln und mangelnder Spieldesign-Innovation.

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Heinrich Lehnhart berichtet seit fast 40 Jahren über Videospiele und hat neben legendären Klassikern auch so manches merkwürdige Machwerk erlebt. Für GameStar Plus quält er sich regelmäßig durch legendär schlechte Spiele. Unheimliches Schauspiel und abstruse Rätsel sind dabei noch die Spitze des Eisbergs - denn Heinrich schaut sich sogar die nervtötenden Kamerafahrten von The 7th Guest an. Brr, schaurig!

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