Seite 7: 10 Jahre World of Warcraft - Evolution des Rekord-MMOs

Der Zufalls-Raid

In »Patch 4.3: Die Stunde des Zwielichts« können die Spieler endlich das größte Übel der dritten Erweiterung angreifen: Todesschwinge. Nach notwendigen Vorbereitungen durch drei neue Dungeons in den Höhlen der Zeit wartet der Raid Drachenseele mit dem finalen Bosskampf auf. Hier dürfen sich Gelegenheitsspieler mit dem neuen Schlachtzugsbrowser einfach einem Zufalls-Raid anschließen und eine darauf abgestimmte, leichtere Version der Drachenseele spielen.

Darüber hinaus bieten astrale Händler ab sofort Transmogrifikation in den Hauptstädten an, wodurch man die Erscheinung seiner Ausrüstung ändern kann. Außerdem verstauen sie aufbewahrte Gegenstände im ihrem Leerenlager und verschaffen Spielern so mehr Platz in der Schatztruhe.

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2012: Mists of Pandaria

Am 25. September 2012 erscheint für die zehn Millionen Spieler das vierte Addon auf Basis von »Patch 5.0«. Die Erweiterung Mists of Pandaria bringt mit seinem exotischen und leichtfüßigen Asia-Flair frischen Wind ins gewohnt stilsichere WoW. Mit dem Humor und der fernöstlichen Stilrichtung können aber längst nicht alle Spieler etwas anfangen. Nach dem Release gelangt man während eines Gefechts mit der gegnerischen Fraktion an die Küste Pandarias, dem neuen, bis dahin unbekannten Kontinent Azeroths.

Die Bewohner des Landes, die Pandaren, stehen ab sofort als dreizehnte spielbare Rasse bereit. Dabei können sie auch den Weg des Mönchs beschreiten, der ebenfalls neuen, elften Klasse. Pandaren dürfen sich sowohl Horde als auch Allianz anschließen - ein Novum unter den Völkern. Alle Charaktere können jetzt Level 90 erreichen, neue Berufe gibt's indes nicht. Dafür bestreiten Spieler nun Haustierkämpfe mit den süßen, aber bis dahin nutzlosen Begleitern.

World of Warcraft: Mists of Pandaria - Test-Video zum 4. Addon 7:29 World of Warcraft: Mists of Pandaria - Test-Video zum 4. Addon

Haufenweise Neuerungen

Das Addon bietet zum Start sieben hübsche Regionen, neun Dungeons sowie drei Schlachtzüge. Die Instanzen fallen jetzt kürzer und fokussierter aus, wobei Bossmechaniken transparent und für jede Gruppenmischung machbar bleiben sollen. Neben den verschiedenen Instanz-Schwierigkeiten reizen ambitionierte Spieler nun die neuen Herausforderungen: Je schneller man hier ein Dungeon mit der abgeschwächten Ausrüstung abschließt, desto besser wird man bewertet und entlohnt.

Die nächste Neuerung stellen die PvE-Szenarien dar. Diese speziellen Instanzen nutzen das Gelände der Spielwelt für großflächige, mehrstufige Gruppenquests. Jede Gruppenanordnung soll diese Szenarien bewältigen können. Zudem ist das Talentsystem vereinfacht: Man wählt jetzt nur noch eine von jeweils drei angebotenen Fähigkeiten auf sechs Stufen aus - viele Spieler reagieren darauf verärgert.

Übrigens lassen sich nun auch mehrere Gegner auf einmal plündern, sofern sie nah beieinander liegen. Erfolge, Haustiere sowie Reittiere gelten jetzt global für den gesamten WoW-Account. Außerdem sind einige Spielwelt-Zonen nun mit anderen Servern verknüpft, wodurch man mehr Mitspieler trifft.

Auf dem Kontinent Pandaria stehen uns sowohl die neue Mönch-Klasse, als auch die liebenswürdige Rasse der Pandaren zur Verfügung. Das fernöstliche Setting fügt sich gekonnt ins stilsichere WoW ein, kommt aber nicht bei allen Spielern an. Auf dem Kontinent Pandaria stehen uns sowohl die neue Mönch-Klasse, als auch die liebenswürdige Rasse der Pandaren zur Verfügung. Das fernöstliche Setting fügt sich gekonnt ins stilsichere WoW ein, kommt aber nicht bei allen Spielern an.

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