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Die bittere Wahrheit ist: Die AC Black Flag Resynced DLCs, die angeblich alle hassen, haben jetzt schon eine Million Dollar eingespielt

Wegen zig Mini-DLCs zog die Neuauflage von Assassin's Creed: Black Flag zum Release den Zorn von Fans auf sich. Doch offenbar verkaufen sich die ungeliebten Zusatzinhalte gar nicht mal schlecht.

Blackbeard hätte an Mikrotransaktionen und Day-1-DLCs sicher auch keine Freude gehabt. Blackbeard hätte an Mikrotransaktionen und Day-1-DLCs sicher auch keine Freude gehabt.

Wenn es eine Sache gibt, mit der man sich als Videospiel-Publisher garantiert unbeliebt machen kann, dann sind es wohl Mikrotransaktionen in Singleplayerspielen.

Beim Release von Assassin's Creed: Black Flag Resynced sorgte jetzt für Ärger, dass es zum Release gleich so viele Mini-DLCs zu kaufen gibt, dass man dafür sogar mehr Geld ausgeben kann als für das ganze Spiel. Doch trotz des Gegenwinds in Foren und Steam-Reviews verkaufen sich diese Zusatzinhalte offenbar gar nicht schlecht.

Der Store wird geplündert

Diese Einschätzung kommt vom Analysten Rhys Elliot, der den Launch von Black Flag Resynced als großen Erfolg sieht:

Assassin’s Creed Black Flag Resynced war für Ubisoft auf Steam ein dringend benötigter Erfolg: Es wurden 701.000 Exemplare verkauft, was einem Bruttoumsatz von 35 Millionen Dollar entspricht, hinzu kamen fast 1 Million Dollar aus den DLCs, die bereits am ersten Tag erhältlich waren. Der Großteil der Spieler war schon früh dabei, wobei die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) am zweiten Tag mit 416.000 ihren Höchststand erreichte.

Bei den Verkaufszahlen für das Spiel selbst gibt es sogar eine offizielle Bezifferung: Ubisoft hat verkündigt, dass Black Flag Resynced schon am ersten Tag zwei Millionen Mal verkauft wurde. Zu dem Umsatz von einer Million Dollar kommt also wahrscheinlich nochmal ein ordentlicher Batzen dazu.

Video starten 1:02 Unser Test-Fazit zu Assassin's Creed Black Flag Resynced: Ein großartiges Remake mit einem Enterhaken

Zwar verdient Ubisoft an den DLC-Verkäufen auf Steam natürlich deutlich weniger als eine Million - Steam selbst will schließlich auch noch seinen Anteil -, die Zahlen lassen uns aber immerhin darauf schließen, wie oft Spielerinnen und Spieler denn bei den DLCs zugegriffen haben. Bei einem Durchschnittspreis von etwa 9,5 Dollar pro DLC haben sich die DLCs gesammelt wohl um die 100.000 Mal verkauft und das allein bei Steam.

Das heißt auf der anderen Seite aber, dass nur ein relativ kleiner Anteil der Spielerinnen und Spieler Geld dafür ausgibt. Uns interessiert auch eure Einstellung: Kauft ihr auch kleinere DLCs für eure Lieblingsspiele, oder sind die eher nichts für euch?

Mikrotransaktionen sind für Assassin's Creed und auch Black Flag nichts Neues, die gab es nämlich schon im Originalspiel von 2013. Zu deutlich günstigeren Preisen von ein bis zwei Euro bot Ubisoft damals Ressourcenpakete für Schiffsverbesserungen und Karten(-markierungen) für Sammelgegenstände an. Auch damals wurden also schon mehr oder weniger spielerische Vorteile verkauft. Skinpakete für größere Summen gab es aber noch nicht.

Die Mini-DLCs für das Remake sind vor allem Skins für Edward und sein Schiff, außerdem gibt es immer noch die Karten für Sammelgegenstände. Nur die Ressourcenpakete haben es nicht in den Shop des Remakes geschafft.

Mikrotransaktionen sind bei Assassin's Creed gerade nicht das einzige Thema. Auch ganz groß: Füße. In Black Flag Resynced können sich offenbar tausende Freibeuter für schmutzige Piratentreter begeistern. Mehr dazu lest ihr oben im Kasten, wenn Füße auch für euch ein Thema sind.

Spannende Neuigkeiten gibt es dort außerdem zu dem kommenden Assassin's Creed Hexe zu lesen. Denn ein Hinweis in Black Flag Resynced weist auf eine ganz neue deutsche Stadt hin.


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