Wie AC Valhalla das ewige Gegenwarts-Problem lösen will

Die Gegenwarts-Story von Assassin's Creed Valhalla soll endlich spannend werden: Ihr werdet auch als Layla in der Wikinger-Welt unterwegs sein.

von Stephanie Schlottag,
13.07.2020 15:33 Uhr

Layla spielt auch in Assassin's Creed Valhalla wieder eine Rolle. Und diesmal soll es auch Spaß machen. Layla spielt auch in Assassin's Creed Valhalla wieder eine Rolle. Und diesmal soll es auch Spaß machen.

Die Gegenwart ist langweilig. Zumindest in Assassin's Creed. Das Problem begleitet die Reihe schon lange: Die Sequenzen, in denen es um den Animus und Abstergo Industries geht, reißen Spieler oft grob aus der viel spannenderen Hauptstory.

Das soll mit Valhalla endlich anders werden - indem es Zukunft und Vergangenheit zu einem großen Ganzen verflechtet. Was genau heißt das?

Layla in der Wikinger-Welt

Im Interview mit IGN verriet Narrative Director Darby McDevitt mehr über die Gegenwarts-Story in Valhalla. Dass Layla Hassan aus den Vorgängern wieder dabei ist, war bereits bekannt. Neu ist aber, dass ihr sie auch durch die Wikinger-Welt steuern werdet. Eivor ist also nicht der einzige spielbare Protagonist in der Open World.

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Ihr werdet als Eivor ab und zu auf Anomalien in der Animus-Simulation (sprich: in der Spielwelt) stoßen. In solchen Momenten stoppt Layla die Simulation und landet selbst im England des 9. Jahrhunderts. Wie genau sich diese Episoden spielen, gab McDevitt noch nicht bekannt. Immerhin so viel wissen wir: Rätsel, Puzzles und Parkour spielen eine Rolle. Layla muss die Anomalien verschließen, ehe ihr wieder zu Eivor zurückkehrt.

Damit will Ubisoft endlich die beiden parallel ablaufenden Geschichten harmonisch miteinander verbinden - und für Spieler interessanter machen. McDevitt sagte dazu:

"»Die Gegenwarts-Story lässt die [Spiel] Erfahrung oft zum Stillstand kommen. Sie nimmt euch aus der historischen Periode, in der ihr euch befindet, raus und steckt euch in die Gegenwart, wo ihr einen Haufen anderer Charaktere mit anderen Skills, anderen Erfordernissen und anderen Fähigkeiten. Es ist wirklich diese Art von abruptem Stop.«"

Auch die Entwickler von Assassin's Creed sehen also durchaus Änderungsbedarf bei der Animus-Story. Bereits im Vorgänger Odyssey wurde die Gegenwartsgeschichte im Rahmen der Story sehr viel enger mit den Geschehnissen der Vergangenheit verknüpft - vor allem im zweiten DLC.

Ob Assassin's Creed es mit diesem neuen Ansatz schafft, eines der ältesten Probleme der Serie zu lösen, zeigt sich dann ab dem 17. November 2020, wenn Valhalla erscheint. Falls ihr vorher noch mehr über das Wikingerspiel wissen wollt: Hier geht's zur Preview mitsamt Anspiel-Fazit.

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