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Ark: Genesis ist großartig und grauenhaft

Die neueste Erweiterung zu Ark: Survival Evolved erhielt gerade mal 39 Prozent positive Steam-Wertungen. Trotzdem explodieren die Spielerzahlen, denn Ark ist einzigartig und richtig gut.

von Sascha Penzhorn,
06.03.2020 05:00 Uhr

Auf Steam ist Ark: Genesis ein Mega-Hit. Doch was macht die neueste Version des Dino-Survival-Spiels Ark: Survival Evolved so besonders, dass es trotz aller Probleme Hunderttausende Menschen spielen? Bei GameStar Plus berichtet ein Experte aus den Untiefen der Ark-Community. Auf Steam ist Ark: Genesis ein Mega-Hit. Doch was macht die neueste Version des Dino-Survival-Spiels Ark: Survival Evolved so besonders, dass es trotz aller Probleme Hunderttausende Menschen spielen? Bei GameStar Plus berichtet ein Experte aus den Untiefen der Ark-Community.

Der neue kostenpflichtige Ark-DLC Genesis sorgt bei vielen Spielern mit umstrittenen Design-Entscheidungen für Frust. Stress mit seiner Community hatte Entwickler Wildcard in der Vergangenheit schon öfter. Beispielsweise, als 2016 der Bezahl-DLC Scorched Earth veröffentlicht wurde, bevor das Basisspiel den Early Access verlassen hat.

Dann war da noch die Sache mit dem Artverwandten Atlas, das als eigenständiges, vollwertiges Survival-Game verkauft wurde, aber aus irgendwelchen Gründen ein verstecktes Menü aus Ark: Survival Evolved beinhaltete, in dem Atlas als DLC gelistet war. Zudem hat das Spiel bis heute diverse Macken von lange bekannten (und nicht entfernten) Bugs bis zur strunzdoofen Dino-KI.

Trotzdem befindet sich das Spiel zum Zeitpunkt dieses Artikels auf Platz 4 der Steam-Charts und hatte kürzlich knapp 154.000 aktive Spieler gleichzeitig, allein auf Steam. Was ist da los? Sind die alle bekloppt? Virtuelles Stockholm-Syndrom? Natürlich nicht - vielmehr ist Ark trotz aller Probleme und Kritik ein grandioses Abenteuer, das gleich mehrere Nischen füllt wie kein zweites Spiel. Und ja - die Rabatt-Aktion und das kostenlose Wochenende haben sicherlich auch geholfen.

Absurde Geschichten aus Ark und Atlas
Autor Sascha Penzhorn spielt seit mehreren Jahren Ark: Survival Evolved und kennt sich auch mit dem Piraten-MMO Atlas vom selben Entwickler aus. Wenn er nicht gerade als Gaming Virgin zum ersten Mal Gothic 2 spielt, berichtet er euch deshalb von seinen haarsträubenden Abenteuern in der Dino-Sandbox:

- Hilfe, ich habe meine Freundin gegessen!
- Wie mir ein Dino das Gewehr klaute
- Atlas - Hitzetod und Affenkacke im Survival-Tagebuch

Miese Reviews Nur 39% positive Bewertungen in den letzten 30 Tagen. Ohne Phil Collins wird das mit Genesis nichts mehr.

Hohe Spielerzahlen Ark hat mit Genesis mehr Spieler als je zuvor. Kann das wirklich allein an Rabatten und einem Gratiswochenende liegen?

Warum wird Ark: Genesis gespielt? Dinos > Zombies

Viele Kinder der 80er sind mit Actionfiguren aufgewachsen. Alle coolen Kids spielten damals bevorzugt mit Modellen extrem muskulöser, fast vollständig nackter Männer, denn He-Man war ganz einfach super! Wer auf kleinere Actionfiguren in bewaffneten, zerbrechlichen Plastikautos stand, spielte mit M.A.S.K.

Und dann gab es noch Figürchen, die packte man auf Dinosaurier, welche wiederum mit High-Tech-Rüstungen und Laserkanonen bestückt wurden. Die Rede ist selbstverständlich von Dino Riders. Ein weiser Mann sagte einmal, dass die Wortkombination »Laser-Velociraptor« wohl als einzige eine noch größere Anziehungskraft auf Kinder hat als »Todesritter«.

Von Dinosauriern geht eine ungeheure Faszination aus. Und kaum ein anderes Spiel setzt die geschuppten Riesenechsen so bombastisch in Szene wie Ark. Sie stellen nicht einfach nur die KI-Gegnerfraktion. Man kann sie zähmen, reiten, als Nutztiere verwenden, mit Waffen bestücken, in riesigen PvP-Schlachten von ihrem Rücken aus ganze Landstriche dem Erdboden gleichmachen. Und wer schon mal einem Raptor oder einem T-Rex im Spiel begegnet ist, der weiß, wie erschreckend realistisch diese Bestien animiert sind und wie unglaublich lebensecht sie wirken.

Die Dinos Der mächtige Megalosaurus, hier Seite an Seite mit einem Allosaurier in einer Naturdoku. (Quelle: IMDB)

Dino Riders In den 80ern war Spielzeug irgendwie besser. Bevor es ultra-realistische Computerspiele gab, hatten wir Dino Riders. (Quelle: IMDB)