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Assassin's Creed: Diese 7 Szenarien wünscht sich die GameStar-Redaktion für zukünftige Spiele

Wohin soll die Reise mit dem nächsten Assassin's Creed gehen? Die Redaktion der Game-Star hätte da ein paar ganz spezielle Wünsche.

von GameStar Redaktion,
13.04.2022 07:23 Uhr

England, Italien, Amerika, die Karibik, Griechenland, Ägypten und sogar Valhalla - im Verlauf der Assassin's Creed-Reihe hat es uns bereits an alle möglichen Orte der Weltgeschichte verschlagen. Doch wohin soll die Reise als Nächstes gehen?

Diesbezüglich hat die GameStar-Redaktion ein paar ganz spezielle Wünsche. Exakt sieben, um genau zu sein. Wir haben in der folgenden Übersicht für euch gesammelt, wohin es mit Ubisofts Meuchelmördern in den nächsten Spielen am besten gehen soll.

Übrigens: Die exakt gleiche Frage haben wir uns schon mal im Jahr 2013 gestellt. Und mittlerweile sind sogar zwei unserer insgesamt sechs Wünsche von damals in Erfüllung gegangen. Vielleicht spickt ja Ubisoft doch ein klein wenig bei uns ...

Wie die Zukunft von Assassin's Creed nach Valhalla und Odyssey aussehen könnte, wissen wir übrigens schon dank einer ganzen Palette an Leaks und glaubwürdigen Gerüchte. Mehr dazu erfahrt ihr natürlich in unserer großen Übersicht zu Assassins Creed: Infinity:

Wie gehts weiter? Alle Gerüchte und was wir davon halten   226     19

Assassin's Creed

Wie geht's weiter? Alle Gerüchte und was wir davon halten

7 Wunschszenarien der GameStar-Redaktion

Markgrafschaft Baden-Durlach

Michael Graf: Wenn ich das Setting frei wählen darf, dann entscheide ich mich natürlich für meine Heimat rund um Karlsruhe. Wobei Karlsruhe damals noch gar nicht existierte, »mein« Assassin’s Creed spielt nämlich im Dreißigjährigen Krieg und damit mindestens 67 Jahre vor der Stadtgründung. Warum im Dreißigjährigen Krieg? Weil dessen wechselnde Allianzen die perfekte Kulisse für Verschwörungen und Gegenverschwörungen bilden.

Frankreich unterstützt die Kriegspartei Schweden finanziell, greift dann aber überraschend selbst in die Kämpfe ein, als die kriegsmüden Schweden einen Friedensvertrag aushandeln wollen? Da stecken garantiert die Templer dahinter! Die Pfalz wird erst von Spanien besetzt, dann jedoch wieder geräumt? Logisch, die Katholiken haben einen Edenapfel gesucht, den die Protestanten im Mainzer Dom versteckt hatten!

Dazu noch all die Treffen mit historischen Figuren! Mit Wallenstein einen Grog schlürfen, bei Kardinal Richelieu spionieren, ein Attentat auf Kaiser Ferdinand II. (oder den III.) verhindern, König Gustav Adolf II. von Schweden abklatschen. Und dann noch einen Abstecher in mein Heimatdorf, um meinen Urururururgroßeltern bei der Feldarbeit zuzugucken - was könnte ich mehr wollen?

GameStar-Plus-Podcast zu Assassin's Creed: Micha, Dimi und Peter haben sich übrigens zum aktuellsten Teil der Reihe - Valhalla - darüber unterhalten, inwiefern das Spiel begeistert und enttäuscht. Hört am besten einfach mal selbst rein:

Link zum Podcast-Inhalt

Zweiter Weltkrieg

Phil Elsner: Ich weiß, ich weiß! Das WW2-Setting ist überreizt, auserzählt, ausgelutscht. Behaupten zumindest viele. Was Shooter oder vielleicht Strategie angeht, mag das sogar stimmen. Aber Stealth-Spiele mit Open World? Hier gäbe es noch sehr viel Potenzial, das Ubisoft mit einem Assassin’s Creed: World War II ausschöpfen könnte! Streng genommen ist die Idee überhaupt nicht neu: In Unity gab es einen kurzen Ausflug in das von den Nazis besetzte Paris.

Und schon damals habe ich mich gefragt: Warum dieses Szenario nicht zu einem eigenen Spiel machen? Das Gefühl hinter feindlichen Linien zu operieren in Kombination mit spielerischer Sandbox-Freiheit, hat schon in der Sniper Elite-Reihe, in Commandos oder (falls das noch jemand kennt) in The Saboteur von 2009 gut funktioniert.

Wie sowas heute konkret aussehen könnte, liegt für mich auf der Hand: Wir verüben Attentate auf hochrangige deutsche Offiziere, überfallen Konvois, spionieren Kriegspläne und Geheimprojekte der Nazis aus und organisieren einen bewaffneten Widerstand mitsamt Basisbau. Parkour-Elemente könnten in besetzten Städten eine wichtige Rolle spielen - wie die erwähnte Kletterpartie am Eiffelturm in Unity.

Ein AC mit WW2-Setting wäre eine klare Abkehr von den Fantasy- und RPG-Tendenzen der letzten Jahre - und in meinen Augen genau aus diesem Grund auch so spannend. Es wird wieder Zeit für ein ernstes AC. Eines, das zu seinen historischen Wurzeln und einer geerdeten Spielwelt zurückkehrt.

Assassins Creed: Unity - Zeitanomalie-Trailer: Arno im 2. Weltkrieg 0:59 Assassin's Creed: Unity - Zeitanomalie-Trailer: Arno im 2. Weltkrieg

Moderne Großstadt ohne Hacker-Kram

Valentin Aschenbrenner: Assassin’s Creed in der Gegenwart oder nahen Zukunft? Dafür gibt’s ja schon Watch Dogs. Ja, aber genau darauf habe ich eigentlich gar keinen Bock. Denn wenig langweilt mich in modernen Shootern oder Open-World-Spielen mehr, wie futuristisches Gadget-Gedöns um Drohnen, Hacking und Überwachungskameras. Splinter Cell, Ghost Recon oder eben Watch Dogs haben dieses Setting schon längst überreizt. Deswegen möchte ich mich wieder ein bisschen auf die Stärken der nicht allzu weit entfernten Vergangenheit zurückbesinnen.

Warum also nicht mal ein Assassin’s Creed, welches sich in einer Großstadt der 90er- bis 2000er-Jahre abspielt? Hier wären Hacking, Drohnen und Co. noch ferne Zukunftsmusik und Assassinen müssten sich weiterhin auf gute, alte Handarbeit verlassen. Natürlich sollte aber ein Assassin’s Creed mit einem derartigen Setting nicht so tun, als gäbe es keine Schusswaffen. Die dürften dann nur nicht den Dreh- und Angelpunkt des Spiels ausmachen. Stattdessen will ich mich mit spektakulären Parkour-Manövern durch den Großstadtdschungel kämpfen, in Menschenmengen untertauchen und mich während des Feierabendverkehrs an oder auf U-Bahnen klemmen - eben wie eine Mischung aus GTA, Hitman und Assassin’s Creed.

Bisher haben mir Spiele mit einem vergleichbaren Setting das Potenzial von Parkour-Gameplay viel zu wenig ausgereizt. Natürlich gibt es Titel wie The Saboteur, Mirror’s Edge oder Dying Light 2 - die kommen aber schon wieder mit ihren ganz eigenen Kniffen daher. Zumindest hab ich ja noch Sleeping Dogs ... Ubisoft, gebt mir ein Berlin, New York, Tokyo, Shanghai, Moskau, Istanbul oder Mexiko City - ist mir alles recht. Hauptsache mal ein Open-World-Spiel in einem moderneren Settig, das auf futuristischen Gadget-Kram verzichtet und nicht GTA 5 heißt.

Watch Dogs hat bereits Assassinen in die nahe Zukunft gebracht - nur nicht so ganz kanonisch. Für Vali müsste die Idee allerdings einen Schritt zurückgehen. Watch Dogs hat bereits Assassinen in die nahe Zukunft gebracht - nur nicht so ganz kanonisch. Für Vali müsste die Idee allerdings einen Schritt zurückgehen.

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