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Call of Duty: Modern Warfare 2 im Test von 2009: Wie gut war die Kampagne?

Die Kampagne von CoD: Modern Warfare 2 bekommt ein Remaster. Der perfekte Anlass, um unseren alten Test des Originals noch einmal herauszukramen und noch einmal die Frage zu stellen: Wie gut war die Story von MW 2 eigentlich?

von Petra Schmitz,
31.03.2020 16:08 Uhr

Die Story von Modern Warfare 2 erstrahlt elf Jahre nach dem Release des Originals noch einmal in neuem Remaster-Licht. Wir schauen im Test von 2009 nach, wie gut MW 2 damals war. Die Story von Modern Warfare 2 erstrahlt elf Jahre nach dem Release des Originals noch einmal in neuem Remaster-Licht. Wir schauen im Test von 2009 nach, wie gut MW 2 damals war.

Achtung: Dies ist kein neuer Test zum Campaign Remaster von Call of Duty: Modern Warfare 2!

Hier findet ihr stattdessen unseren Test zum originalen CoD: MW 2 aus dem Jahr 2009. Wir haben diesen elf Jahre alten Artikel für euch auf Vordermann gebracht, damit ihr euch noch einmal durchlesen könnt, wie gut die Kampagnen-Story rund um den Kampf gegen Oberfiesling Vladimir Makarov damals war.
Denn genau diese Story können wir auch im neuen Campaign Remastered von Modern Warfare 2 aufs Neue durchspielen. Viel Spaß also mit unserem Original-Test von unserer Shooter-Expertin Petra Schmitz.

Warum ist der Wertungskasten leer? Da wir mittlerweile ein neues Wertungssystem haben, können wir den alten Wertungskasten nicht übernehmen. Deswegen steht stellvertretend nur die Wertung dort. Den alten Wertungskasten findet ihr in der entsprechenden Ausgabe im Heftarchiv.

Mehr Infos zur Neuauflage: Alles zum Release von CoD: Modern Warfare 2 Campaign Remastered

Bitte was? Ist die Welt noch wahnsinniger geworden, als sie es ohnehin schon war? Entgeistert sitzen wir nach dem Intro von Call of Duty: Modern Warfare 2 vor dem Monitor. Ein Intro, das uns Imran Zahkaev als den Helden des neuen Russlands präsentiert. So jedenfalls lautet die Sockelinschrift der geschmacklosen Reiterstatue Zahkaevs auf dem Roten Platz. Dabei hatten wir dem atomgefährlichen Terroristen im Vorgänger Call of Duty 4: Modern Warfare nicht zuletzt mit der Hilfe von russischen Verbündeten das Handwerk legen können.

Doch in den fünf Jahren, die zwischen den Geschehnissen des ersten und des zweiten Teils der Shooter-Serie von Infinity Ward liegen, scheint sich in Russland einiges verändert zu haben. Was genau, darauf bleibt uns die Story des Spiels die Antwort schuldig. Wie im Folgenden auch viele weitere Punkte der halbgaren Handlung nicht ausreichend erklärt werden.

Zwar pumpt uns Modern Warfare 2 genau wie sein Vorgänger durch atemberaubende Action und großartige Skriptsequenzen unentwegt Adrenalin in die Adern, vergisst dabei aber eine gescheite und glaubwürdige Story und zuweilen auch die Logik.

Worum geht's in der Kampagne von MW 2?

Was dem Terroristen Imran Zhakaev in Call of Duty 4: Modern Warfare nicht gelungen ist, schafft sein Nachfolger Vladimir Makarov: Tod und Zerstörung in die USA zu bringen.

Bei einem Massaker an einem Moskauer Flughafen * (genauer am »Zhakaev Airport«) geben Makarov und seine Männer sich als Amerikaner aus und schaffen es so, einen Krieg zwischen den USA und Russland zu provozieren. Dass Makarovs Gesicht international kein unbekanntes ist und dass für gewöhnlich überall auf Flughäfen Überwachungskameras hängen, ignoriert Modern Warfare 2.

Hier ein Bild aus der No-Russian-Mission. In der deutschen Version ist es allerdings nicht erlaubt, auf die Zivilisten zu feuern, sonst folgt ein Game Over. Hier ein Bild aus der No-Russian-Mission. In der deutschen Version ist es allerdings nicht erlaubt, auf die Zivilisten zu feuern, sonst folgt ein Game Over.

Das Spiel ignoriert auch, dass man in der Rolle eines bei Makarov eingeschleusten Undercover-Agenten eigentlich nur den Terroristen und seine Männer ausschalten müssten, um das Massaker und den Krieg zu verhindern.

Wie undurchdacht die Story und Handlungsfeinheiten sind, wird aber spätestens dann klar, wenn ihr euch entscheider, die Attentatsmission zu überspringen. Das Spiel räumt euch diese Möglichkeit ein, mit einer vorherigen Warnung, dass die kommenden Szenen »verstörend« wirken können. Wenn ihr den Massenmord an den Fluggästen auslasst, steht ihr aber später wie der Ochs vorm Berg, denn Modern Warfare 2 erklärt im Anschluss mit keinem Wort, warum die Russen eigentlich die Vereinigten Staaten attackieren.

Aber wie bereits erwähnt: Mit Logik darf man dem Spiel nicht kommen. Gegen Ende läuft dann alles aus dem Ruder, eine hanebüchene Story-Wendung stellt die Welt abermals auf den Kopf und präsentiert ein neues Feindbild. So schraubt sich Modern Warfare 2 im Eiltempo durch eine ebenso epische wie bruchstückhafte Thriller-Handlung von globalem Ausmaß.

Von Anspannung zu Panik zu Erleichterung

Während man die Logik der Handlung von Modern Warfare 2 mit der Lupe suchen muss, liegt die Logik des Kriegs von Beginn an unübersehbar auf dem Tisch. Sie folgt einem einfachem Gesetz: Töte deinen Feind, bevor er dich tötet.

Das ist alles, was ihr zu Beginn von Modern Warfare 2 bedenken müsst, wenn ihr in der Rolle des US-Rangers Joseph Allen in den Krieg in Afghanistan geworfen werdet. Nach dem obligatorischen Trainingslauf, der wie im Vorgänger euer Können einstuft, geht’s am MG eines Humvees in die Straßen einer afghanischen Stadt. Die Anweisung lautet, erst zu feuern, wenn ihr angegriffen werdet.

Darauf müsst ihr eine nervöse Minute lang warten, dann bricht schiere Panik los. Die Männer schreien mit den aus allen Winkeln einschlagenden Kugeln um die Wette, euer MG rotiert im Dauerfeuer, bis euer Jeep schließlich durch eine Rakete von den Rädern gehoben wird. In letzter Sekunde schafft ihr es in ein rettendes Gebäude, von dort geht’s zu Fuß weiter.

In solchen Szenen läuft Modern Warfare 2 zu der Hochform auf, die schon den Vorgänger ausmachte: Die Beklemmung einer Kriegssituation wird spürbar, in den ausgeklügelt inszenierten Krisen schleudert euch das Spielerlebnis von einem emotionalen Extrem ins nächste, von Anspannung zu Panik zu Erleichterung.

Call of Duty: Modern Warfare 2 - Screenshots ansehen



Ihr merkt schon, Modern Warfare 2 versteht es wieder großartig, Druck aufzubauen, der sich dann in knalliger Action entlädt. Ruhige, aber messerscharf spannende Sequenzen wechseln sich mit feuerwerkartigen Schießereien ab.

Habt ihr in der einen Minute noch mucksmäuschenstill einige Wachen auf der untersten Plattform einer Bohrinsel ausgeschaltet, sprengt ihr in der nächsten auch schon Türen aus den Wänden, um die dahinter gefangenen Geiseln zu befreien. In der einen Minute schleicht ihr noch durchs tief verschneite russische Nirgendwo, in der nächsten müsst ihr zig Gegner davon abhalten, ein U-Boot zu stürmen. Die Tempowechsel sorgen auf clevere Art dafür, dass sich die Action in Modern Warfare 2 an keiner Stelle abnutzt.

* Die kontroverse Flughafenszene fließt nicht in die Wertung ein, da ihre Wirkung stark vom persönlichen Moralempfinden abhängt.

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