CoD Cold War: Mögliches SBMM löst Aufschrei aus, Entwickler reagiert

Erste Spieler durften in der Alpha von Call of Duty Black Ops: Cold War ran. Spontan trendet auf Twitter der Begriff »Skillbased Matchmaking«.

von Christian Just,
21.09.2020 18:22 Uhr

CoD Black Ops: Cold War scheint wie der Quasi-Vorgänger Modern Warfare auf Skill-basierte Spielerstellung (SBMM) zu setzen. CoD Black Ops: Cold War scheint wie der Quasi-Vorgänger Modern Warfare auf Skill-basierte Spielerstellung (SBMM) zu setzen.

Call of Duty Black Ops: Cold War kämpft schon vor Release mit einer großen Kontroverse. Erneut steht der Begriff Skillbased Matchmaking (SBMM) im Raum und sorgt für einigen Ärger. PS4-Spieler dürfen bereits an diesem Wochenende die Alpha des neuen CoD ausprobieren und sind sich sicher: Der neue Serienteil stellt Lobbys abermals auf Basis der Spielerleistung zusammen.

Letztes Update: 21. September 2020
Hinzugefügt: Tweet von Treyarch zum SBMM

Wasserdicht bestätigt ist die Existenz von SBMM in Black Ops: Cold War zwar nicht, die massenhafte Wahrnehmung seitens der Spieler gibt aber zumindest ein starkes Indiz. Auch ein Leak im Vorfeld offenbarte Skillbased Matchmaking nebst zahlreichen weiteren Details.

Der Aufschrei unter Fans sorgt nicht nur dafür, dass das Schlagwort »SBMM« auf Twitter mit fast 40.000 Tweets trendet, auch unser entsprechender Artikel zu CoD: Modern Warfare rückt wieder in die Liste der meistgelesenen News. Dort erfahrt ihr übrigens auch, was SBMM überhaupt bedeutet, wie es sich äußert und was ihr dagegen tun könnt, aber nicht solltet:

Was ist SBMM und warum wird es kritisiert?   73     1

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Was ist SBMM und warum wird es kritisiert?

Indes wurde von Treyarch offiziell nicht bestätigt, dass SBMM tatsächlich in CoD 2020 aktiv ist. Allerdings erklärten die Entwickler bereits in der Vergangenheit, dass sie keinen direkten Einfluss auf diese Entscheidung haben und die Kontrolle hier bei Publisher Activision liegt.

Laut Entwickler schon immer Teil von CoD

Nachdem sich viele Fans in den sozialen Medien lautstark beschwerten, gab Martin Donlon, der Director of Technology bei Entwickler Treyarch, ein Statement ab. Auf die Behauptung, dass vorherige CoD-Teile auch ohne SBMM spaßig gewesen wären, antwortete Donlon kurz und knapp: »Die hatten alle SBMM«.

Link zum Twitter-Inhalt

Auf Widerspruch gibt Donlon eine ziemlich solide Quelle an: Er selbst hat die Implementation für Black Ops 2 geschrieben. Allerdings zeigt er durchaus Verständnis für die Sorgen der Community. SBMM sei einer von mehreren Parametern, die sich anpassen lassen. Es gebe dafür mehr Möglichkeiten als nur »An« oder »Aus«.

Ob und in welcher Form SBMM in CoD Cold War auftritt, ist damit zwar noch nicht geklärt. Es scheint aber, als würden sich die Entwickler das Feedback genau anhören. Möglicherweise wird das System im neuen CoD schwächer als in Modern Warfare ausfallen. Das hält übrigens auch das stets gut informierte Portal ModernWarzone für wahrscheinlich.

Es gibt nicht nur potenziell schlechte Nachrichten: Auch ein beliebtes und zuletzt in Modern Warfare vermisstes Feature feiert in CoD: Cold War seine Rückkehr!

Map-Voting kehrt zurück

Es klingt fast schon zu simpel, aber die Möglichkeit, nach einem Match für das nächste Level abzustimmen, hat vielen Fans im letzten Call of Duty gefehlt. Auch eine Möglichkeit, direkt eine Karte anzusteuern fehlte, mal ausgenommen von den regelmäßigen Playlists, die Teils nur eine, ganz bestimmte Map in Endlosschleife spielten.

Die Alpha von CoD 2020 verrät nun: Ihr werdet im virtuellen Kalten Krieg nach Multiplayer-Partien wieder für die nächste Map voten können. Das dürfte Kritikern von Skillbased Matchmaking zumindest ein kleines Trostpflaster sein. Und was ist mit Prestige? Auch hier gibt es Hinweise auf ein Comeback:

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Wie sich das Spiel anfühlt, durfte Kollege Phil für seine Multiplayer-Preview zu Call of Duty: Cold War selbst ausprobieren. Sein Fazit fällt durchaus positiv aus, auch wenn sich Fans von CoD: MW an einigen Stellen erheblich umgewöhnen müssen.

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