Seit seiner Veröffentlichung kämpft Call of Duty: Warzone gegen Cheater. Die kernel-basierte Anti-Cheat-Technologie Ricochet hat nun ein neues Update erhalten, das Cheater zwar nicht effektiver erkennt, aber kreativer bestraft.
Cheater verlieren buchstäblich ihre Waffen
Ein neuer Blogeintrag erklärt das neue Update: Sobald ein Cheater von Ricochet erkannt wird, gibt es zwei mögliche Szenarien. Entweder wird der Betrüger umgehend gesperrt oder eine der sogenannten Schadensbegrenzungsmethoden
wird auf ihn angewandt.
Von diesen Methoden gibt es nun eine Dritte, nachdem Cloaking (Cheater sehen und hören keine Feinde mehr) und Damage Shield (Unverwundbarkeit für faire Spieler) bereits seit einigen Wochen Teil des Systems sind:
Disarm sorgt nun dafür, dass erkannte Cheater sofort alle Waffen verlieren und sie sich somit nicht mehr wehren können – sogar ihre Fäuste verschwinden. Wenn ihr also schon mal Opfer eines übermächtigen Cheaters geworden seid, bekommt ihr nun unter Umständen die Möglichkeit, den Spieß einfach umzudrehen.
Die CoD-Fanseite Charlie Intel hat auf Twitter einen kurzen Clip geteilt, in dem ihr euch ansehen könnt, wie so ein wehrloser Betrüger aussieht:
Link zum Twitter-Inhalt
Warum macht CoD Warzone das? Laut den Entwicklern seien Bans immer noch die effektivste Möglichkeit, um Cheater abzuschrecken. Allerdings müssen regelmäßig weitere Daten über die Funktionsweise von neuen Hacks gesammelt werden. Durch die Schadensbegrenzungsmethoden werden Cheater für diese Analyse länger in den Partien gehalten, ohne dass sie Schaden anrichten können.
Besonders im Hinblick auf Call of Duty: Warzone 2 dürfte die Verbesserung der Anti-Cheat-Methoden eine große Rolle spielen, um nicht erneut vor ähnlichen Problemen zu stehen. Alle Infos zum noch 2022 erscheinenden Nachfolger des Battle Royales findet ihr im verlinkten Info-Artikel.

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