Nvidia Reflex soll Vorteile für CoD MW, Warzone & Cold War bringen

Der neue Nvidia-Treiber führt unter anderem die Reflex-Funktion für Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ein. Sie soll die Eingabeverzögerung minimieren.

von Nils Raettig,
29.09.2020 09:30 Uhr

Nvidia Reflex soll die Latenz von Eingaben in unterstützen Spielen reduzieren. Neu hinzu kommen die aktuellen Call-of-Duty-Titel. Nvidia Reflex soll die Latenz von Eingaben in unterstützen Spielen reduzieren. Neu hinzu kommen die aktuellen Call-of-Duty-Titel.

Mit der Einführung der RTX-3000-Generation samt dem Top-Modell Geforce RTX 3080 hat Nvidia auch die neue Reflex-Funktion vorgestellt. Über den aktuellen Treiber in der Version 456.55 kommt sie jetzt für Call of Duty: Modern Warfare und Warzone. Cold War wird Reflex ebenfalls unterstützen.

Was ist Nvidia Reflex?

Bei Nvidia Reflex handelt es sich um eine Treiberfunktion, die in unterstützten Spielen für eine geringere Verzögerung zwischen Eingaben und ihrer tatsächlichen Umsetzung im Spiel sorgen soll. Dazu werden Optimierungen in der Render-Pipeline vorgenommen.

Ist die Eingabeverzögerung zu groß, kann es etwa im schlimmsten Fall passieren, dass wir in einem Shooter eigentlich rechtzeitig abgedrückt haben, um einen Gegner zu treffen, der Befehl im Spiel aber zu spät an kommt.

Welche anderen Software-Funktionen mit der RTX-3000-Generation veröffentlicht wurden, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

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Was brauche ich für Nvidia Reflex?

Wie viel bringt Nvidia Reflex?

Eigene Messungen haben wir dazu noch nicht durchgeführt (für die Zukunft ist das geplant). Laut Angaben von Nvidia selbst sinkt die Latenz je nach verwendeter Grafikkarte zwischen 17 und 8 Prozent, wie die Grafik oben zeigt. In absoluten Zahlen liegt die maximale Verbesserung demnach bei zehn Millisekunden.

Wie groß der Unterschied ist, den diese Verbesserungen in der Praxis wirklich machen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Zumal dabei auch Faktoren wie die subjektive Wahrnehmung und die eigenen Fähigkeiten im jeweiligen Titel eine große Rolle spielen.

Wenn ihr bereits eigene Erfahrungen mit Nvidia Reflex gemacht habt, lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wie sie bislang ausgefallen sind.

Je schneller die Grafikkarte ist, desto weniger bringt Reflex - vermutlich deshalb, weil dann auch weniger Optimierungen in der Render-Pipeline möglich sind. Je schneller die Grafikkarte ist, desto weniger bringt Reflex - vermutlich deshalb, weil dann auch weniger Optimierungen in der Render-Pipeline möglich sind.

Mehr Stabilität für RTX 3000 und 8K im Fokus

Neben Nvidia Reflex für Call of Duty soll der Treiber auch für mehr Stabilität mit den aktuellen RTX-3000-Karten sorgen. Hier gibt es bei manchen Modellen vermehrt Berichte über Abstürze, die der neue Treiber zumindest teilweise angeht.

Außerdem bringt der neue Nvidia-Treiber den 8K-Ultra-Performance-Modus für DLSS in den Spielen Control und Death Stranding. Er soll es ermöglichen, mit besonders hohen Bildraten in 8K zu spielen, indem die Spiele intern in einer niedrigeren Auflösung berechnet werden.

Warum 8K für Hardware-Redakteur Nils Raettig nicht die Zukunft ist, lest ihr in der folgenden Plus-Kolumne:

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