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Seite 5: Counter-Strike: Die Geschichte - Rückblick: Der Taktik-Shooter wird 10 Jahre alt

Counter-Strike für Solisten

Bis zur Version 1.6 setzte Counter-Strike zwingend menschliche Mitspieler voraus, computergesteuerte Bots gab es nur mit Mods. Doch im März 2004 kam Counter-Strike: Condition Zero, eine um KI-Gegner erweiterte, grafisch aufgebesserte Einzelspieler-Version des beliebten Taktik-Shooters.

Im Test konnte Condition Zero nicht überzeugen. Petra Schmitz urteilte damals: »Für Einsteiger mag Condition Zero durchaus einen Blick wert sein. Aber der Blick ist ebenso kurz wie unbefriedigend. Wer mit Bots Spaß haben will, greift zu UT 2004. Wer mit Bots in Taktik-Shootern Spaß haben will, greift zu Raven Shield oder Battlefield Vietnam

» Den Test zu Counter-Strike: Condition Zero lesen

Counterstrike Condition Zero - Screenshots ansehen

Wußten Sie, dass…

… es auf Basis von Counter-Strike: Condition Zero 2003 auch ein CS für die Xbox gab? Jedoch veröffentlichte Valve nie einen Nachfolger – auch nicht im Paket mit der Orange Box, die auf der Konsole nur Team Fortress 2 als Multiplayer-Spiel enthielt.

Das neue Counter-Strike

Mit Half-Life 2 begann für Counter-Strike-Spieler eine neue Zeit. Der Entwickler Valve setzte fortan auf die neue Source-Grafikengine und veröffentlichte am 16. November 2004 Counter-Strike: Source, zusammen mit Half-Life 2. Später wurde der CS-Nachfolger auch einzeln angeboten.

Das neue Spiel bot verbesserte Grafiken, eine Physiksimulation für beispielsweise umfallende Fässer und seit dem Patch vom 19. Januar 2005 auch computergesteuerte Bots.

Im Test räumte Counter-Strike: Source satte 85 Punkte ab. Unser Fazit: »Und ich dachte, ich wäre endlich geheilt! Counterstrike war für mich seit dem grenzwertigen Condition Zero tabu. Und jetzt? Jetzt ist sie wieder da, die alte Sucht. Die großartige Grafik macht das Spiel erneut reizvoll. Die leichten Veränderungen auf den Karten zwingen mich dazu, gelernte Mechanismen über Bord zu werfen. Und die kleinen Spielereien mit der Physik-Engine sorgen für Extra-Spaß. Klar, es ist nichts anderes als das olle CS. Aber im neuen Gewand. Prächtig!«

» Den Test zu Counter-Strike: Source lesen

Counterstrike: Source - Screenshots ansehen

CS 1.6 gegen CS:S – der Bruderzwist

Unter Counter-Strike-Spielern sorgte CS: Source lange für Kontroversen, besonders bei den Profis. Ein großer Kritikpunkt war die Physikengine, die zwar bewegliche Objekte wie Tonnen und Kisten ermöglicht, aber auch unerwünschte Zufallseffekte erzeugen konnte. Hinzu kam die geänderte, eher action-orientiertere Spielweise: Das Spieltempo wurde wieder erhöht und die Präzsion der Waffen geändert. Anfängliche Probleme mit dem Netzcode und den Trefferboxen sorgten ebenfalls für Unmut.

Auch die neuen Grafikeinstellungen für Schatten, Licht und HDR sorgten dafür, dass nicht sicher gestellt werden konnte, dass alle Spieler unter den gleichen Bedingungen antreten. Online-Ligen wie zum Beispiel die ESL wirkten hier mit Reglementierungen entgegen.

Noch im Nachtest Anfang 2007 urteilte Fabian Siegismund: »Counterstrike Source ist noch nicht ligatauglich, macht aber auf öffentlichen Servern genauso viel Spaß wie die
alte Version – nicht zuletzt wegen der schöneren Optik.«

Wussten Sie, dass…

…Counter-Strike: Condition Zero zuerst von Rogue Entertainment und Gearbox dann von Ritual Entertainment und zuletzt von Turtle Rock Studios entwickelt wurde?

» Auf der letzten Seite lesen Sie ein Gastfazit zu CS vom Community-Manager Christoph Burr

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