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Seite 2: Dark Souls: Remastered im Test - Trotz Mod-Konkurrenz eine tolle Chance

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Was bietet Dark Souls: Remastered technisch?

Ansonsten enthält das Spiel alles, was man bereits aus dem Original und dem DLC kennt. Ja, es finden sich hier und da noch kleine Komfortanpassungen - beispielsweise kann man an Leuchtfeuern seine Gildenzugehörigkeit ändern -, wie bei den meisten Remaster-Neuauflagen sucht man die meisten Neuerungen aber im technischen Bereich: Das neue alte Dark Souls bietet native Auflösungen bis 4K, eine stabile Bildrate von 60, verbesserte Licht-, Partikel- und Feuereffekte. Außerdem stößt man auf Ambient Occlusion, hier und da fallen also weichere Schatten ins Auge. Tastaturbefehle werden jetzt korrekt angezeigt (wir empfehlen trotzdem das Gamepad), lassen sich sogar neu zuweisen.

Das Grafik-Menü passt im Vergleich zu einem Assassin's Creed: Origins zwar immer noch auf einen Bierdeckel, aber Tüftler dürften sich trotzdem über zusätzliche Optionen in der Kantenglättung freuen.

Das Grafikmenü des Remaster ist spärlich, aber das Spiel läuft ziemlich rund. Das Grafikmenü des Remaster ist spärlich, aber das Spiel läuft ziemlich rund.

Unterm Strich haben wir's hier mit einem guten, aber keinem herausragenden Remaster zu tun. Beispielsweise wurden die Texturen nicht grundlegend für hohe Auflösungen überarbeitet, sondern lediglich in unkomprimierter Form für 4K und Co. hinterlegt.

Den Unterschied zu früher sieht man durchaus, und selbst gegenüber der gemoddeten Fassung trumpfen die verbesserten Lichteffekte, man darf sich allerdings keinen so großen Sprung erhoffen wie bei den Konsolen-Kollegen Uncharted: The Nathan Drake Collection, The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D oder aber der PC-Fassung von Call of Duty: Modern Warfare Remastered (abzüglich der Mikrotransaktionen).

Was machen wir denn nun mit der Wertung?

Dark Souls war schon 2012 kein Grafik-Brett, und sechs Jahre später kann auch das Remaster an dieser altbackenen Erscheinung nicht rütteln. Aber hey, trotzdem ist das Spiel immer noch unfassbar atmosphärisches Erlebnis, denn unter der Haube steckt eines der besten Action-Rollenspiele der letzten 20 Jahre. Technik mag altern, doch das bemerkenswerte Artdesign von Anor Londo, Neu Londo und Co. bleibt bestehen.

In Dark Souls: Remastered wurde die Weitsicht etwas verbessert. Hintergründe gewinnen so an Schärfe. In Dark Souls: Remastered wurde die Weitsicht etwas verbessert. Hintergründe gewinnen so an Schärfe.

Dark Souls: Remastered gibt dem altehrwürdigen Souls eine aktuelle Plattform, auf der Veteranen sich dank dedizierter Server im PvP bequem durch Ruinen jagen können. PC-Neulinge werden indes ungestörter denn je Neu Londo verzweifeln können, denn sie müssen sich nicht mehr durch Mod-Listen wühlen oder Einbrüche der Bildrate kompensieren.

Das Remaster restauriert Dark Souls, es behebt viele Fehler und Probleme des Originals, gemessen an den kostenlosen Community-Alternativen der Vergangenheit und Konkurrenten wie Day of the Tentacle Remastered oder CoD hätte es für den Gold-Award jedoch ein klein bisschen mehr leisten müssen.

Video starten 3:27 Dark Souls: Remastered - Neuauflage gegen Prepare To Die Edition im Grafikvergleich

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