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Dark Souls: Remastered im Test - Trotz Mod-Konkurrenz eine tolle Chance

Dark Souls: Remastered verpasst der sechs Jahre alten »Prepare to Die«-Edition eine Frischzellenkur inklusive 60 FPS, richtet sich auf dem PC aber vor allem an Neueinsteiger.

von Dimitry Halley,
23.05.2018 17:10 Uhr

Praise the Sun!Praise the Sun!

Eigentlich sollten wir uns über Dark Souls: Remastered freuen. Wer 2012 zur ursprünglichen Fassung von Dark Souls gegriffen hat, kann nämlich ein Liedchen darüber pfeifen, mit wie vielen technischen Problemen und Unzulänglichkeiten wir uns damals auf dem Rechner herumschlagen mussten: Eine lediglich skalierbare Auflösung von 720p, nervige Einbrüche der Bildrate, eine mangelhafte Tastaturunterstützung - und dann auch noch diese vermaledeite Anbindung an Games for Windows Live (möge es in Frieden ruhen).

Gepatcht und entfernt wurde abgesehen von der Windows-Live-Pflicht keine dieser Hürden. Eigentlich also die perfekte Chance für Dark Souls: Remastered, sechs Jahre später den verpatzten Port in den Abgrund zu schubsen und das gute, alte Souls auf dem PC so hübsch und so toll und so zeitlos wie möglich zu machen.

Das alles würde auch wunderbar zusammenpassen - das Remaster schlägt sich nämlich ziemlich wacker -, wenn, ja wenn die Community nicht schon vor Jahren mit Mods all die Probleme beseitigt hätte. Und zwar kostenlos.

In offeneren Landschaften sieht Dark Souls: Remastered am besten aus.In offeneren Landschaften sieht Dark Souls: Remastered am besten aus.

Ein schwieriger Test

Für Käufer der PS4- und Xbox-One-Fassung dürfte das Remaster im Vergleich zu PS3 und 360 eine Offenbarung sein. Besitzer des PC-Originals bekommen jedoch im Prinzip einen 20 Euro teuren HD-Patch, der Dinge fixt, die man vor dem Remaster kostenlos durch die Community reparieren lassen konnte.

Das wird so manchen Veteranen ärgern, für Neueinsteiger entfaltet sich die Sache aber aus einer ganz andere Perspektive: Denn wir reden hier immer noch von Dark Souls, einem knallharten Meilenstein der Gaming-Geschichte, Begründer eines eigenen Subgenres, Geburtsstätte unzähliger unvergesslicher Momente.

Dark Souls: Remastered - Ankündigungs-Teaser zur überarbeiteten Neuauflage 1:06 Dark Souls: Remastered - Ankündigungs-Teaser zur überarbeiteten Neuauflage

Das Remaster restauriert diese großartige Erfahrung auf dem PC geschmeidiger denn je. Ob ihr euch also als Veteran über die marginalen Unterschiede zum gemoddeten Original ärgert oder aber als Neuling die Widrigkeiten des legendären Blighttown ohne die Ruckelorgien von einst genießt, hängt ganz von eurem Blickwinkel ab.

Was bietet Dark Souls: Remastered spielerisch?

Das eigentliche Spielerlebnis von Dark Souls bleibt im Remaster (fast) unangetastet: Ihr erstellt euch einen Recken, macht ihn zum Ritter, Zauberer, Schützen oder Bettler und prügelt euch durch unglaublich stimmungsvolle Dark-Fantasy-Areale. Von den mörderischen Ruinen der Untotenburg über die apokalyptische Ruhe in der alten Stadt Anor Londo bis hin zu den verseuchten Untiefen von Blighttown - das Leveldesign von Dark Souls bleibt bis heute unerreicht meisterhaft.

Und ja, vielleicht seid ihr im Internet bereits das eine oder andere Mal über die Behauptung gestolpert, dass Dark Souls recht knifflig sei. Das ändert sich natürlich im Remaster nicht, allerdings können scheue Spieler auf die größte spielerische Neuerung zurückgreifen: den erweiterten Koop.

Wer (warum auch immer) mit Tastatur spielt, bekommt jetzt korrekte Symbole angezeigt.Wer (warum auch immer) mit Tastatur spielt, bekommt jetzt korrekte Symbole angezeigt.

Bis zu drei Mitstreiter könnt ihr euch an eure Seite beschwören, um besonders harte Bossgegner leichter zu erledigen. Es kann auch passieren, dass bis zu zwei menschliche Phantome in eurem Spiel einfallen, um euch den Garaus zu machen. Auch hier helfen Koop-Freunde beim Überleben.

Dieser erweiterte Multiplayer dürfte für Veteranen und Neulinge gleichermaßen interessant sein. Egal, ob man mit ein paar Kumpels eine gemeinsame Erinnerungsreise ins tödliche Land Lordran wagt oder als Neuling nicht komplett allein gegen die Bosse Ornstein und Smough antreten will: Mehr Möglichkeiten sind eine tolle Sache.

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