Von EA gebannter FIFA-Streamer zockt jetzt einfach Pro Evo - mit riesigem Erfolg

EA hat den FIFA-Profi Kurt Fenech inzwischen mehrfach gebannt und sogar von Twitch sperren lassen. Also wandert der Streamer einfach zur Konkurrenz und lässt FIFA nun mit Pro Evolution Soccer alt aussehen.

von Michael Herold,
06.03.2020 14:21 Uhr

Der Streamer Kurt Fenech hat dafür gesorgt, dass PES 2020 auf Twitch FIFA 20 besiegt. Der Streamer Kurt Fenech hat dafür gesorgt, dass PES 2020 auf Twitch FIFA 20 besiegt.

Der Twitch-Streamer Kurt »Kurt0411« Fenech darf kein FIFA mehr spielen. Das hält ihn aber nicht vom Fußball zocken ab. Nachdem Electronic Arts ihn vor Kurzem wegen toxischem Verhalten aus sämtlichen EA-Spielen verbannt hat (und er auch noch ein zweites und drittes Mal gesperrt wurde), wechselt Kurt nun einfach zur Konkurrenz und spielt neuerdings Pro Evo - und das mit erstaunlichem Erfolg.

Bis zu 18.300 Zuschauer

Denn am gestrigen Donnerstag, dem 5.März, zockte Kurt ausnahmsweise kein FIFA 20, sondern eFootball PES 2020 auf Twitch. Und damit lockte er so viele Zuschauer an, dass sein Stream allein genauso viele Viewer erreichte wie alle FIFA-20-Streams zusammengerechnet.

Bei Kurt0411 und seinen Pro-Evo-Partien unter dem Motto »The Revolution Begins« haben bis zu 18.300 Menschen gleichzeitig zugesehen. Wie der Streamer mit einem Screenshot auf Twitter beweist, kam FIFA zum selben Zeitpunkt ebenfalls auf 18.300 Zuschauer - aber wohlgemerkt sind das alle derzeit aktiven FIFA-Streams in der Summe, Kurt dagegen war so gut wie allein in PES.

Link zum Twitter-Inhalt

Obwohl eine Handvoll weiterer Pro-Evo-Übertragungen muss es neben dem Stream von Kurt0411 gegeben haben, denn insgesamt besiegte PES FIFA 20 zumindest kurzzeitig mit 18.600 zu 18.300 Viewern.

Streaming-Triumph für Pro Evolution Soccer

Für eFootball PES 2020 ist das ein Riesenerfolg, denn normalerweise hat Konamis Fußballsim auf Twitch keine Chance gegen EAs FIFA. Das zeigt sich zum Beispiel an den aktuellen Twitch-Statistiken: Zum Zeitpunkt, als diese News hier getippt wird, schauen bei FIFA 20 insgesamt 18.700 Leute zu, dagegen bei Pro Evo 2020 gerade einmal knapp 300.

Bleibt abzuwarten, wie es mit der Peronalie Kurt Fenech weitergeht. Der Streamer streitet sich bereits seit Monaten mit EA und scheint nicht gerade erpicht darauf, den Disput friedlich enden zu lassen.

Electronic Arts muss sich derweil noch mit ganz anderen Problemen rumschlagen, zum Beispiel weil vor Kurzem ein FIFA-Spieler aus einem offiziellen Turnier flog, weil das Spiel ein klares Tor von ihm ignorierte.

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