Ghost Recon: Breakpoint vorbestellen - Welche der 4 Editionen lohnt sich?

Gleich vier Fassungen samt Preorder-Variante gibt es von Ghost Recon: Breakpoint. Preislich rangiert das zwischen 60 und 180 Euro. Deshalb helfen wir euch, bei der Entscheidung.

von Dimitry Halley,
10.05.2019 17:01 Uhr

Ghost Recon: Breakpoint erscheint am 4. Oktober für PC, PS4 und Xbox One.Ghost Recon: Breakpoint erscheint am 4. Oktober für PC, PS4 und Xbox One.

Mittlerweile wird eigentlich kein großes Triple-A-Spiel mehr in lediglich einer Verkaufsversion angeboten. Begriffe wie Standard, Deluxe, Gold, Ultimate und Collector's sortieren die unterschiedlichen Editionen, dazu kommen dann noch spezielle Vorbesteller-Boni - und am Ende des Tages steht man als Spieler ziemlich verwirrt da, wofür man sein Geld denn nun ausgeben soll. Auch Ghost Recon: Breakpoint erscheint in vier unterschiedlichen Versionen.

Und ebenso finden sich auch hier spezielle Preorder-Boni, die man nur bekommt, wenn man das Spiel vor Release kauft. Aber sollte man das? Wir haben alle Editionen unter die Lupe genommen und klären für euch die wichtigsten Unterschiede.

Aber eines vorneweg: Die 180 Euro teure Collector's Edition sollte man sich natürlich nur als beinharter Fan mit großem Vertrauen zu Ubisoft vor Release anschaffen. Denn Breakpoint ist in unseren Augen noch nicht über den Berg.

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Was bekommen Vorbesteller von Ghost Recon?

Egal welche Version ihr vorbestellt, alle enthalten die gleichen Preorder-Boni:

  • Die Valor Assault Rifle
  • Das Hammer MK.2 Kampffahrzeug
  • Das Sentinel MK.2 Heavy Outfit
  • Exklusiven Zugang zur Closed Beta
  • Einen kleinen Vorbesteller-Rabatt

Was lohnt sich als Preorder-Bonus? Das Schmankerl der Vorbesteller-Aktion ist in jedem Fall der Beta-Zugang. Zum einen könnt ihr Ghost Recon: Breakpoint schon vor Release ausprobieren, zum anderen bekommt man in der Regel als Beta-Teilnehmer nach dem offiziellen Launch noch irgendeine Belohnung. So war es zumindest bei The Division und bei Wildlands. Waffe, Fahrzeug und Outfit lohnen sich als Bonus indes nur, wenn sie euch wirklich, wirklich gut gefallen.

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Vorbestellen - ja oder nein? Grundsätzlich empfehlen wir, unseren GameStar-Test abzuwarten, bevor ihr ein Spiel kauft. Ghost Recon: Breakpoint lernt zwar auf dem Papier sehr viel aus seinem Vorgänger und setzt auf genau die richtigen Stärken, allerdings existieren bis dato so wenige Anspiel-Eindrücke, dass wir nicht guten Gewissens zum Kauf raten können. Auf der anderen Seite lassen sich Vorbestellungen ja auch stornieren. Letztlich müsst ihr entscheiden, wie sehr ihr Ubisoft bereits jetzt vertraut.

Wie unterscheiden sich die 4 Editionen?

Es gibt vier Fassungen von Ghost Recon: Breakpoint, die sich in Umfang und Preis teils drastisch unterscheiden. So legt ihr für die Wolves Collector Edition mehr als doppelt so viel auf den Tisch wie für die Standard-Variante. Hier die grundlegenden Unterschiede:

Standard Edition

Gold Edition

Ultimate Edition

Wolves Collector Edition

Hauptspiel

X

X

X

X

Season Pass für Jahr 1

X

X

X

Bonus-Mission »Siren's Call«

X

X

X

Bonus-Abenteuer »Deep State«

X

X

X

Bonus-Abenteuer »Transcendence«

X

X

X

Vorabzugang zu den drei neuen Soldatenklassen

X

X

X

Item-Paket »Special Operations«

X

X

X

Item-Paket »Survivor«

X

X

Item- und Missions-Paket »Sacred Land«

X

X

Fahrzeug-Paket »Off-Road«

X

X

EP-Booster

X

X

Drei Tage früher spielen (ab 1. Oktober)

X

X

24 cm hohe Figur von Cole D. Walker

X

Steelbook zum Spiel

X

Wasserfeste Karte von Auroa

X

Replik von Walkers Hundemarke

X

Drei Lithografien von Ubisoft Paris

X

Soundtrack zum Spiel

X

Preis

60 Euro

100 Euro

120 Euro

180 Euro

Welche Edition lohnt sich für wen?

Wer nur die Kampagne durchspielen will, macht mit der Standard-Fassung nichts falsch. Bei den Bonus-Paketen handelt es sich größtenteils um Waffen- und Skin-Varianten, die man sicherlich ignorieren kann. Lediglich bei den Bonus-Abenteuern sollte man abwarten, wie wichtig sie für die Geschichte von Breakpoint sind. Aus Erfahrung wagen wir aber die Vermutung, dass es sich hier eher um nette Nebenmissionen handelt.

Wollt ihr hingegen nach Release lange spielen und die neuen Inhalte ähnlich wie bei Wildlands über Monate verfolgen, dann kann sich Gold- und Ultimate-Edition durchaus lohnen. Der Season Pass für Jahr 1 versorgt euch für 2020 mit allen relevanten DLCs.

Zwar werden die Entwickler relevante Story-Updates wie die geplanten Raids mit allen Spielern unabhängig vom Pass veröffentlichen, bei Wildlands enthielten die Season-Pass-Pakete aber einige echt coole Items wie die Splinter-Cell-Ausrüstung von Sam Fisher.

Die 180 Euro teure Collector's Edition empfehlen wir hingegen nur passionierten Sammlern. Der Aufpreis resultiert größtenteils aus der beigelegten Walker-Figur, und daran sollte man bemessen, ob sie einem das Geld wert ist. Rein spielmechanisch unterscheidet sie sich nicht von der Ultimate Edition, die immer 60 Euro weniger kostet.

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