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Die Horror-App Hangman macht Galgenmännchen zum tödlichen Spiel

Kann euch eine App zum Mörder werden lassen? Wenn man dieser gruseligen Geschichte um das eigentlich harmlose Galgenmännchen Glauben schenkt, dann schon. Aber sollte man das?

von Nora Beyer,
17.02.2020 05:00 Uhr

Galgenmännchen ist ein harmloser Spaß - oder? Im Internet macht eine gruselige Geschichte über eine Hangman-App die Runde, die aus dem Spiel tödlichen Ernst werden lässt. Was ist dran am blutrünstigen Pokémon-GO-Verschnitt? Galgenmännchen ist ein harmloser Spaß - oder? Im Internet macht eine gruselige Geschichte über eine Hangman-App die Runde, die aus dem Spiel tödlichen Ernst werden lässt. Was ist dran am blutrünstigen Pokémon-GO-Verschnitt?

Wer kennt es nicht, das Galgenmännchen-Buchstabenspiel, das wohl ganze Generationen durch dröge Schulstunden gebracht hat? Geändert hat sich am Prinzip bis heute nicht viel, auch wenn das Spiel in zahlreichen Apps mittlerweile digital aufgemotzt wird. Stoff für Albträume hat das morbide Spiel vermutlich immer schon geliefert. Aber selten so gruseligen wie in der Geschichte von der Hangman-App, die ihren Nutzer angeblich zum Mörder macht.

Hangman: Alles beginnt mit dem Trauermarsch

Chopins Trauermarsch. 3. Satz aus der Klaviersonate Nr. 2, op. 35, aus dem Jahr 1839. Kennt wirklich jeder. Düster-bedrückender Soundtrack in tausenduneinem Zeichentrickfilm, wenn irgendeinem Charakter Unheil droht oder der Tod naht. Mit diesem Musikstück beginnt die Gruselgeschichte der tödlichen Hangmann-App.

Der Erzähler dieser Geschichte, Ken G. Lewis, ist gerade mit seinem Lieblingsspiel auf dem Handy beschäftigt, als ein Werbespot ihn unterbricht - und Chopins Trauermarsch erklingt. Auf dem Display erscheint ein Galgenstrick, der bedrohlich hin und her schwingt. Dann erscheint, Buchstabe für Buchstabe, der Titel des Spiels: HANGMAN.

Währenddessen laufen irgendwelche Porträts über den Bildschirm - genau so zurechtgeschnitten, dass deren Hälse passgenau in der Galgenschlinge stecken. Das letzte Gesicht, das auftaucht, lässt den Erzähler erschauern: Es ist sein eigenes. Das Porträtbild seines Facebook-Profils.

Eine wirkungsvolle Marketingstrategie, denkt sich Ken. Und ist ungewollt beeindruckt. Prompt lädt er die App herunter. Und bringt so das Unheil in Gang.

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Die App verlinkt auf eine ominöse Webseite. Unüblich, aber wahrscheinlich verpflichten irgendwelche rechtlichen Einschränkungen den Anbieter dazu, dass er die App nur direkt über den eigenen Store anbieten darf, vermutet Ken.

Auf der Webseite finden sich keinerlei genauere Details. Nur der Infotext: »Du bist der neue Henker in der Stadt. Exekutionen müssen alle drei Tage ausgeführt werden. Um deinen Job zu behalten, musst du die Ziele jeweils innerhalb von 72 Stunden ausschalten. Bist du aus dem rechten Holz für die Arbeit am Galgen geschnitten?«

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