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Seite 4: Hearts of Iron 3 im Test - Profis jubeln, Einsteiger verzweifeln

Schwache Präsentation

Warum die eigentlichen Gefechte nach all der Datenflut wie immer in der Hearts of Iron-Serie so dermaßen langweilig »präsentiert« werden, bleibt uns ein Rätsel.

Wer sich auskennt, blendet auch in der Nahansicht taktische Zeichen statt der Einheitenmodelle ein. Hier sind es ausschließlich Divisionen (»XX«). Wer sich auskennt, blendet auch in der Nahansicht taktische Zeichen statt der Einheitenmodelle ein. Hier sind es ausschließlich Divisionen (»XX«).

Bei Schlachten füllen sich am Kartenrand verschämt zweifarbige Balken, die glatt aus einem Installationsbildschirm kopiert sein könnten. Graue Fenster im Look einer Windows-NT-Fehlermeldung poppen auf und verraten, dass Tiefflieger soeben unsere halbe Invasionsarmee weggepustet haben, zwei Provinzen zum Feind übergelaufen sind und, ach ja, gerade die Atombombe entwickelt wurde.

Auch die Ohren gehen bei den mageren Soundeffekten in den Vorruhestand. Während die genretypische Rummtata-Musik à la Ritt der Walküren und »russischer Männerchor brummt Panzerlieder« noch nett anzuhören ist, haben die 892 Einheitentypen rund fünf Standard-Soundeffekte: Schiff, Flugzeug, Soldat, Panzer, Waffe laden.

Mods zu erwarten

Die Produktion großer Einheiten will gut geplant sein. Ein Schlachtschiff der Bismarckklasse braucht rund zweieinhalb Jahre bis zum Stapellauf! Die Produktion großer Einheiten will gut geplant sein. Ein Schlachtschiff der Bismarckklasse braucht rund zweieinhalb Jahre bis zum Stapellauf!

Schon vor der Veröffentlichung von Hearts of Iron 3 ist abzusehen, dass Modder sich wieder auf den Titel stürzen dürften. Bereits bei den Vorgängern bastelten Fans etwa Einheitengrafiken, um die verschiedenen Truppentypen auch optisch zu unterscheiden. Im Original gleichen sie nämlich wie ein Klonkrieger dem anderen. Das Aufbrezeln hat schon begonnen: Bei gamergate.com können Hearts of Iron 3-Besitzer »Sprite Packs« kaufen, die Einheiten eigene Grafiken verpassen, etwa der Bismarck.

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