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Seite 2: Landwirtschafts-Simulator 19 im Test - Aufs richtige Pferd gesetzt?

Kleiner Fuhrpark oder alles neu?

Vor dem Start einer Partie wählt ihr eine von drei Startbedingungen. »Neuer Farmer« eignet sich vor allem für Neueinsteiger. Ihr bekommt relativ viel Geld für eure verkauften Erträge, habt keinen Kredit bei der Bank und besitzt schon einen kleinen Fuhrpark.

In »Farm-Manager« startet ihr dagegen ohne Equipment, dafür aber mit einem größeren Batzen Kohle. Passend zum neuen Baumodus entscheidet ihr, welche Grundstücke ihr erwerbt, wo ihr was platziert, ob ihr euch lieber auf Pflanzen oder Tiere fokussiert und mit welchen Maschinen ihr startet. Als Hardcore-Variante steht als drittes »Bei Null Beginnen« zur Auswahl. Ihr startet ohne Fahrzeuge, habt wenig Geld und kämpft mit einer unnachgiebigen Wirtschaft.

Jedes Fahrzeug besitzt auch eine Cockpit-Perspektive inklusive Hebeln und Monitoren. Jedes Fahrzeug besitzt auch eine Cockpit-Perspektive inklusive Hebeln und Monitoren.

Allerdings bleibt es bei allen Startbedingungen im Kern beim selben Endlos-Spielmodus. Was fehlt, sind spannende Szenarien oder eine Kampagne mit immer schwieriger werdenden Missionen. Die würden gerade Neueinsteigern helfen, schneller ins Spiel einzutauchen. Außerdem mangelt es trotz Land-, Tier- und Forstwirtschaft an Abwechslung.

Im Indie-Brüderchen Stardew Valley verbringen wir unsere Zeit nicht nur auf dem Feld, sondern auch beim Angeln und Erzabbauen, einen Teil der Ernte verarbeiten wir per Crafting weiter und Jahreszeiten bestimmen, was wir anpflanzen. So etwas würden wir uns auch für den Landwirtschafts-Simulator 19 wünschen.

Ravenport Die USA-Karte Ravenport zeichnet sich durch einige Monsterfelder aus.

Felsbrunn Auf der europäischen Map Felsbrunn stehen dagegen viele kleinere Felder herum.

Mods und Multiplayer

Die Community hinterm Landwirtschafts-Simulator hat schon in der Vergangenheit zahlreiche Mods für die Reihe gebaut und soll damit auch im neuen Teil weitermachen. Egal ob optischer oder spielverändernder Natur: Die Entwickler begrüßen die Arbeit der Modder und haben dafür sogar einen eigenen Menüpunkt eingeführt. So könnt ihr die Simulation eurem persönlichen Geschmack anpassen - und beispielsweise Jahreszeiten hinzufügen.

Ein weiteres Kernelement der Reihe ist der Multiplayer-Modus - und der hat dieses Jahr eine wichtige Neuerung parat. In den vergangenen Teilen haben alle Farmer auf einem Server zusammengearbeitet: Jeder hatte Zugriff auf alle Fahrzeuge sowie das gemeinsame Konto.

Landwirtschafts-Simulator 19 - Screenshots ansehen

Jetzt habt ihr die Möglichkeit, auf einem Server bis zu acht Farmen nebeneinander zu betreiben, die ihr eigenes Budget, Grundstück und Equipment besitzen. Ihr könnt zwar nach wie vor im Team spielen, indem ihr derselben Farm beitretet, seid aber nicht mehr dazu gezwungen. So kommt auch eine Prise PvP in den Landwirtschafts-Simulator 19, wenn ihr erstmals mit anderen Bauern konkurriert.

Probleme im Multiplayer?

Während des Testens ist bei uns wiederholt ein Bug im Multiplayer-Modus aufgetaucht: Sobald wir dort eine Farm erstellt haben, fror das Spiel ein und musste neugestartet werden. Wir haben nach weiteren Spielern mit diesem Problem gesucht und beim deutschen Publisher Astragon nachgefragt, allerdings scheint dieser Fehler nur bei wenigen aufzutreten. Darum sehen wir von einer Abwertung ab, weisen aber an dieser Stelle auf den Bug hin.

Wenn ihr lieber alleine spielt, könnte euch das überarbeitete Missionsdesign gefallen. Wie schon im Vorgänger erfüllt ihr für eure virtuellen Mitmenschen Aufträge, indem ihr etwa ihre Felder aberntet oder neu aussät. Im Gegensatz zum LS17 könnt ihr nun auch euer eigenes Equipment benutzen und müsst nicht länger auf die vorgeschriebenen Fahrzeuge und Werkzeuge zugreifen. Wer Lust hat, verdingt sich so als Lohnarbeiter und erhält wegen des Verzichts auf Mietobjekte sogar einen kleinen Geldbonus.

Bevor wir ein Fahrzeug kaufen, modifizieren wir es im 3D-Kaufmenü. Hier stechen die Details der lizensierten Maschinen hervor. Bevor wir ein Fahrzeug kaufen, modifizieren wir es im 3D-Kaufmenü. Hier stechen die Details der lizensierten Maschinen hervor.

Grafik mit Baustellen

Für den Landwirtschafts-Simulator 19 haben die Entwickler ihre Grafik-Engine überarbeitet, was vor allem der Atmosphäre guttut: Die Fahrzeuge sehen noch detaillierter aus, Chromteile werden nun erstmals korrekt dargestellt.

Die Wolken basieren auf Voxeln und schaffen gerade im Zeitraffer einen deutlich hübscheren Himmel mit volumetrischem Nebel und schicker Beleuchtung. Krähen machen es sich auf den Feldern bequem und fliegen aufgescheucht davon, wenn ihr euch nähert. Und wenn ihr mit dem Traktor übers Feld tuckert, federn Reifen und Fahrersitz, während eure Spielfigur Pedale und Hebel bedient.

Für die Missionen können wir entweder Equipment mieten oder unser eigenes verwenden. Für die Missionen können wir entweder Equipment mieten oder unser eigenes verwenden.

Auf der anderen Seite gibt es noch einige Baustellen. Trotz eines dynamischen Tag-Nacht-Zyklus' springen die Schatten, anstatt sich flüssig zu bewegen. Die Berge im Hintergrund sehen selbst auf höchsten Grafikeinstellungen matschig aus und viele Objekte ploppen zu spät auf - das stört die Immersion. Und dann wäre da noch die Spielwelt an sich: Hier fahren zwar Autos durch die Gegend, ansonsten wirkt sie aber an vielen Ecken leblos und ausgestorben - mit diesem Problem hat schon der Vorgänger gekämpft.

Der Landwirtschafts-Simulator 19 macht zwar keine riesigen Sprünge, die Neuerungen sind aber sinnvoll und fallen positiv auf. Um neue Spielergruppen zu gewinnen, geht die Simulation allerdings nicht weit genug.

Der LS19 besitzt einen Tag-Nacht-Zyklus, Jahreszeiten fehlen jedoch. Der LS19 besitzt einen Tag-Nacht-Zyklus, Jahreszeiten fehlen jedoch.

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