Lost Ark vertröstet Spieler, die nach einer Roadmap fragen

Seit über einem Monat wünschen sich die Spieler einen Ausblick auf kommende Inhalte. Nach mehreren Verschiebungen und einer falschen Roadmap gibt es nun erste Infos.

von André Baumgartner,
04.04.2022 14:38 Uhr

In der Community von Lost Ark baut sich immer mehr Frust auf und das liegt neben einem enttäuschenden Update und den Problemen mit der Zeitumstellung vorwiegend an dem immer wieder verschobenen Ausblick auf kommende Inhalte.

Anfang März kursierte nämlich sogar eine falsche Roadmap, die Amazon prompt als veraltet deklarierte. Einen Monat später gibt es immer noch keinen offiziellen Content-Plan, aber immerhin einen kleinen Lagebericht mitsamt vertröstender Worte.

Das MMO Lost Ark erfreut sich weiterhin hoher Spielerzahlen und verlor laut steamcharts.com gerade mal neun Prozent Population in den letzten 30 Tagen. Wie sich das so anfühlt, trotz hohem Frustfaktor einfach weiter tierisch Bock auf Lost Ark zu haben, schildert euch unsere Autorin Gloria in ihrer Kolumne:

Ich kann nicht aufhören, obwohl mich fast an Lost Ark stört   46     4

Meinung

Ich kann nicht aufhören, obwohl mich fast an Lost Ark stört

Das wird die Roadmap bieten

In einem offiziellen Blogeintrag beteuern die Entwickler, sie legten gerade letzte Hand an den Plan für April und Mai. Ihnen sei klar, dass die Spieler schon lange warten und es kein sehr weit blickender Plan sei, möchten allerdings sicherstellen, dass sie das Versprochene auch einhalten können, bevor sie es veröffentlichen.

Konkret soll die Roadmap zahlreiche neue Inhalte vorstellen, darunter mehrere neue Klassen, Raids und Kontinente. Gleichzeitig stellen Smilegate und Amazon klar, dass die wöchentlichen Updates auch weiterhin unangekündigte und auf Spielerrückmeldungen beruhende Änderungen beinhalten können.

Diese übervorsichtige Einstellung spricht dafür, dass Amazon und Smilegate sich keine weitere Blöße geben möchten wie bei den hastig veröffentlichten Argos-Raids - nicht mal bei der Ankündigung von kommenden Inhalten.

Als sie neulich unvermittelt einen vermeintlichen VR-Modus vorstellten, handelte es sich leider nur um einen Aprilscherz. Das Video ist mit so viel Liebe zum Detail gemacht, dass sich viele glatt wünschten, er käme wirklich:

Lost Ark in VR: Smilegates Aprilscherz ist so gut, dass wir wünschten, er wäre wahr 2:46 Lost Ark in VR: Smilegates Aprilscherz ist so gut, dass wir wünschten, er wäre wahr

Wie es bei Lost Ark um Bots und andere Probleme steht

Abseits der Roadmap spricht der neue Blogeintrag zu Lost Ark über den steinigen Weg, den die Verstärkungsmechanik noch vor sich habe, den fortwährenden Kampf gegen Bots & Betrüger und die erste PvP-Season, die kürzlich anlief. Diese werde sich bei den Rängen künftig an die koreanische Version angleichen und 200 Meisterränge erlauben.

Auf Kritik, dass man den hiesigen Spielern Skins vorenthalte, die in Korea bereits erschienen seien, reagieren die Entwickler im Update verhalten und bitten um genug Zeit, die Qualität neuer Skins sicherzustellen und weiteres Feedback einzuholen. Auch warnen sie vor Drittanbieter-Keys, die negative Folgen für euer Steam-Konto haben können.

Wartet ihr auch schon sehnlichst auf die Roadmap für Lost Ark oder blickt ihr mit einem entspannten »et kütt wenn et kütt« auf die Sache? Schreibt es uns in die Kommentare!

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