Es gibt Neuigkeiten zu KIs in Videospielen. Und nein, wir reden nicht davon, dass euch irgendwelche Soldaten in Call of Duty treffsicher aufs Korn nehmen oder NPCs in Gothic 3 reibungslos über eine Brücke marschieren können.
Vielmehr reden wir vom Einzug hochkomplexer KI-Verfahren, die euer Spielerlebnis realistischer gestalten oder anderweitig bereichern sollen. Bereits früher berichteten wir etwa von einer KI-Mod für Skyrim, die ChatGPT für möglichst lebensechte Dialoge nutzt.
Microsoft hat mit Copilot
ebenfalls eine sehr leistungsfähige Technologie im firmeneigenen Repertoire und diese KI soll in naher Zukunft in Xbox- und PC-Spiele implementiert werden.
KI-Support für mehr Komfort
Auf der derzeit stattfindenden Messe BUILD 2024 demonstriert Microsoft anhand von Minecraft, wie KIs in Zukunft unser Spielerlebnis verändern sollen. Auf die Frage Wie stelle ich ein Schwer her?
fängt die KI etwa damit an, das Inventar zu durchsuchen und anschließend Hilfestellungen zu bieten.
Welche Tasten muss ich drücken? Welche Materialien benötige ich? Der Copilot soll hier in Zukunft mit uns quatschen und mit Rat und Tat zur Seite stehen, wie dieses Video zeigt:
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Weitere Einsatzmöglichkeiten
Unklar bleibt, welche Rolle der Copilot von Microsoft in anderen Titeln des Herstellers spielen könnte. Gedankenspiele gibt es aber viele: In Forza Motorsport könnte uns die KI dabei helfen, das optimale Setup für unser Rennauto auszutüfteln. Im Microsoft Flight Simulator hätten wir einen - Achtung, Flachwitz - astreinen Co-Piloten bei uns im Cockpit.
Und in Sea of Thieves? Da könnte uns die KI auf hoher See ein paar tolle Shantys singen, während uns die salzige Gischt das Gesicht benetzt. Hach, da gerät man ja schon fast ins Schwärmen …
Und was ist mit dem Datenschutz? Microsoft selbst betont, dass Copilot stets lokal auf dem Rechner ausgeführt werde. Das allein sagt aber noch nicht viel aus, schließlich muss sich die KI ja dennoch mit dem Internet verbinden, um unsere Fragen beantworten oder zumindest die Songtexte für Shantys finden zu können. Es bleibt also abzuwarten, ob hier auch noch juristische Hürden auf Microsoft zukommen.

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