New World: Wie der neue Patch das Endgame retten soll

Seit dem 6. Januar gibt es einen neuen Patch für New World auf dem offiziellen Testserver. Der nimmt sich vor allem das Endgame vor.

von Marylin Marx,
09.01.2022 13:46 Uhr

Erst Mitte Dezember bekam New World sein letztes großes Update. Patch 1.2 überarbeitete unter anderem das Endgame und Crafting. Jetzt, wenige Wochen später, steht schon das nächste große Update in auf dem Plan - allerdings erstmal auf den offiziellen Testservern.

Letztes Update: 9. Januar 2022
Neu: Reaktionen von Spielern

Genau wie davor soll auch mit dem Januar-Patch wieder eine Menge am Endgame geschraubt werden. Dieses Mal stehen aber die Dungeons und das Rüstungs-Cap im Vordergrund. Wir haben euch die spannendsten Änderungen zusammengefasst.

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Mutatoren sollen Dungeons aufpeppen

Die wohl größte Anpassung ist die Einführung von sogenannten Mutatoren in Dungeons. Das sind besondere Faktoren und Effekte, die sich auf den Dungeon und seine Gegner auswirken. Dadurch werden sie schwerer aber eben auch komplexer.

Insgesamt soll es acht verschiedene Mutationskombinationen geben, die im Rahmen der zweitägigen Expeditionsrotation zufällig durchwechseln. Welche Kombination gerade aktiv ist, könnt ihr dann im Expeditions-Interaktionsmenü einsehen.

Folgende Mutationen sind bereits dank der PTR Patch Notes bekannt:

  • Elementare
    • Elementarmutationen verleihen den Gegnern in der Expedition einen bestimmten Elementarschadens-Typ, erhöhen ihre Resistenz gegen diesen Schadens-Typ, wandeln einen großen Teil ihres Schadens in diesen Typ um und verleihen ihnen mächtige elementar-basierte Fähigkeiten.
    • Höllenfeuer: Höllenfeuer durchdringt Feinde mit Feuer und ermöglicht es ihnen, Spieler zu verbrennen, die sich ihnen widersetzen.
    • Ewig: Ewig durchdringt Feinde mit Leere und verleiht ihnen Fähigkeiten, die Spieler schwächen oder ihre mit Leere durchdrungenen Verbündeten verstärken.
  • Beförderungen
    • Beförderungsmutationen verleihen den Kreaturen in der Expedition mächtige neue Fähigkeiten.
    • Wilde: Wilde Gegner wenden Heilungsreduzierung an und werfen mit schädliche Strahlen um sich.
    • Unbezwingbar: Unbezwingbare Kreaturen überstehen Schaden mit lebensentziehenden Fähigkeiten und können eine Phalanx beschwören, die alle ankommenden Spielergeschosse abblockt.
  • Flüche
    • Fluchmutationen üben gefährliche Effekte auf Spieler aus und zwingen sie, zusammenzuarbeiten, um die Macht des Fluchs zu überwinden. Auf den höchsten Schwierigkeitsgraden werden Flüche mächtig, was zusätzliche taktische Herausforderungen mit sich bringt.
    • Ausgetrocknet: Ausgetrocknete Spieler werden gelegentlich mit elementarer Energie verbrannt. Wenn der Fluch aktiviert ist, müssen sich die Spieler reinigen, indem sie sich dem verbrennenden Spieler nähern.
    • Zensiert: Zensierte Spieler werden feststellen, dass sich ihre Fähigkeiten gegen sie wenden. Nachdem die Spieler in der Gruppe eine bestimmte Anzahl aktivierter Fähigkeiten eingesetzt haben, erscheinen bei allen Spielern explosive Schweigezonen. Wenn der Fluch aktiviert ist, verlieren die Spieler ihre natürliche Manaregeneration und müssen die Schweigezonen betreten, um ihr Mana zu regenerieren.

Wollt ihr einen Dungeon mit Mutatoren beginnen, braucht ihr dafür einen speziellen Orb, den ihr einmal pro Woche herstellen könnt. Alternativ soll der Orb aber auch für Marken oder Geld kaufbar sein, wie auf Reddit entdeckt wurde.

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10 neue Schwierigkeitsgrade

Zusätzlich zu den Mutationen soll es außerdem zehn neue Schwierigkeitsgrade geben, die euch das Dungeon-Leben bei Bedarf noch schwerer machen. Natürlich könnt ihr nicht direkt mit der schwersten Stufe starten, sondern müsst sie euch freispielen.

Das macht ihr über ein Punkte-System. Je mehr und je schneller ihr Gegner umholzt, desto besser ist eure Punktzahl. Segnet ihr, ein Teammitglied oder die ganze Gruppe das Zeitliche, werden euch Punkte abgezogen. Je nachdem, wie gut ihr euch anstellt, winken euch am Ende sogar noch eine paar Bonusmultiplikatoren für das ausschalten aller Ziele oder geringe Sterberaten in eurem Team.

Dungeon-Bedingungen und steigende Schwierigkeitsgrade? Alte MMO-Hasen kommt dieses ganze System vielleicht bekannt vor, des erinnert von seiner Idee und dem Aufbau sehr an das mythisch-plus-System aus World of Warcraft. Statt Mutationen gibt es im Blizzard-Konkurrenten nämlich sogenannte Affixe und statt Punkte sammeln müsst ihr dort Schlüsselsteine aufleveln.

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Neues Ausrüstungslevel und Schattensplitter

Natürlich werdet ihr für eure Arbeit in den Dungeons auch fürstlich entlohnt. So bekommt ihr nach dem erfolgreichen Abschluss eines mutierten Dungeons Schattenspliter, mit denen ihr eure Rüstung von Stufe 600 auf Stufe 625 aufbessern könnt.

Wer vielleicht keine Lust auf hektische Dungeonläufe hat, kann die Schattenspliter auch auf zwei weitere Arten bekommen:

  • Einen Gegenstand mit Rüstwert herstellen, wenn eure Erfahrung für diesen Gegenstand ebenfalls 600 beträgt.
  • Einen Gipsabdruck öffnen, wenn eure Erfahrung für diesen Gegenstand ebenfalls 600 beträgt.

Schattensplitter könnt ihr allerdings nur verwenden, wenn neben des Rüstungsteils auch eure Kompetenz für den Gegenstand 600 beträgt.

Neben den Änderungen am Dungeon-System und der Rüstungs-Verbesserung, werden auf dem PTR noch eine Menge anderer Änderungen getestet. Etwa werden die Schnellreisekosten reduziert oder Balancing-Änderungen, sowie einige Bugfixes vorgenommen. Was sich auf dem PTR ändert, lest ihr in der offiziellen Ankündigung zum Januar-Update.

Wie gut ist New World jetzt wirklich? 13:02 Wie gut ist New World jetzt wirklich?

Was sagt die Community zu den Ankündigungen?

Vor allem die Schattensplitter lösen bei vielen Fans Sorgen um das Balancing aus. Sie befürchten, dass dadurch die stärksten Spieler uneinholbar mächtig werden. »Normale« Spieler würden dagegen gar nicht vom neuen System profitieren und es sei auch kein Anreiz für die meisten, jetzt wieder mit New World anzufangen.

Außerdem sind einige verwirrt darüber, dass man für die Schattensplitter im PvE grinden muss, aber die damit verbesserten Items vor allem im PvP-Modus zum Einsatz kommen würden. Laut einer großen Diskussion bei Reddit haben viele den Eindruck, dass man bestraft wird, wenn man erst später mit New World anfängt - was ziemlich kontraproduktiv wäre, da Amazon sicher gerne neue Spieler gewinnen will.

Bei Mein-MMO lest ihr mehr über die Stimmung unter den Spielern und eine Einschätzung der Lage.

Wie bereits oben beschrieben, ist das neue System bisher auf dem Testserver live und könnte noch weitere Änderungen erfahren. Wann das Update dann auf die Live-Server aufgespielt wird, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

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