Payday 2 - Spieler entdecken 5 Jahre nach Release das geheime Story-Ende

Seit dem Release von Payday 2 knobelt die Community, was sich hinter den vielen mysteriösen Hinweisen und Rätseln im Spiel verbirgt. Jetzt wurden das Geheimnis und ein obskures Story-Ende enthüllt.

von Martin Dietrich,
08.11.2018 15:01 Uhr

Wer glaubte, dass es in Payday 2 nur um ausgefallene Raubzüge geht, die halbwegs in der Realität verankert sind, der irrt. In Wahrheit haben die Entwickler über die Jahre seit der Veröffentlichung im Jahr 2013 immer wieder verschiedene Hinweise verteilt und so ein Netz aus Verschwörungen gesponnen.

Mit dem jüngsten Update haben die Entwickler ihr Versteckspiel für den Moment komplettiert. Denn die Community entschlüsselte das Geheimnis und schaltete ein neues Story-Ende mit überraschendem Twist frei. Ihr findet das Video oberhalb dieser Meldung. Doch Vorsicht: Es sind selbstverständlich eine Menge Spoiler vorhanden! Tatsächlich besteht diese Meldung zum Großteil aus Spoilern. Wer also selbst jahrelang Rätseln möchte, sollte hier nicht weiterlesen.

Wollt ihr dagegen die aufwändige Reise selbst nachvollziehen, könnt ihr den zum Video oben gehörigen Wiki-Eintrag lesen, der die einzelnen Schritte zum geheimen Story-Ende recht detailliert auflistet. Alternativ hat der Spieler GeneralMcBadass ein Video hochgeladen, welches die komplizierten Vorkehrungen mit bewegten Bildern erläutert.

Alle anderen finden nachfolgend eine Kurzfassung der Ereignisse. Aber seid gewarnt, die Situation ist für Nicht-Kenner der Hintergrundgeschichte von Payday 2 sehr verworren.

Artefakte und ein geheimer Keller im Weißen Haus

Im Hauptquartier müssen aus verschiedenen Missionen Artefakt-Teile gesammelt werden. Um das Artefakt wiederherzustellen, muss eine bestimmte Melodie auf einem Klavier erklingen, indem neun spezifische Töne gespielt werden. Die nun schwebenden Ringe des Artefakts zeigen Runen an, die sich in die englische Sprache übersetzen lassen. Dieser Text zeigt die Namen von 20 Achievements aus einem Pool aus 50 möglichen Erfolgen im Spiel an. Jeder Spieler hat eine zufällige Kombination, welche Achievements das sind.

Um jetzt fortfahren zu können, muss der Spieler diese 20 Erfolge freischalten. Weiter geht es mit der neuesten Mission, die mit dem aktuellen Update kostenlos für alle hinzugefügt wurde. Ihr kämpft euch hier durch das Weiße Haus, um Gnadenbefugnisse vom Präsidenten der USA zu stehlen.

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An einer Stelle sollte der Rahmen eines Porträtbildes golden schimmern, wenn alle anwesenden Spieler die nötigen Achievements besitzen. Die Wand hinter dem Bild könnt ihr nun sprengen und legt so einen Gang frei.

Dieser Gang führt euch in eine unterirdische Kammer. Folgt dem Weg und ihr stoßt auf ein verschlossenes, rundliches Tor mit zahlreichen Runen und Ringen, die sich mit Schaltern bewegen lassen. Die Runenzeichen müssen wieder übersetzt werden und offenbaren ein weiteres Rätsel, welches ihr mithilfe der einzelnen inneren und äußeren Ringe beantworten könnt.

Die Community hat dazu bereits eine Anleitung erstellt. Während ihr an den Schaltern hantiert, greifen euch immer wieder Schattendämonen an (was auch sonst?), die ihr ausschalten müsst.

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Ein neuer Bain

Sobald das Tor geöffnet ist, habt ihr es fast geschafft. Ihr müsst noch eine kurze Story-Sequenz überstehen und anschließend Goldbarren in die dazugehörigen Bodenlöcher stecken. Danach startet ein Live-Action-Video mit dem geheimen Story-Ende.

Laut den Interpretationen der Community zeigt das Video, dass der todkranke Bain, eurer Missionsgeber im Verlauf des Spiels, durch eure Taten im unterirdischen Gewölbe seinen Körper gewechselt hat. Und er steckt jetzt in niemand geringerem als dem quicklebendigen Körper des US-Präsidenten!

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Da der Autor dieser Zeilen langsam selbst nicht mehr glaubt, was er da schreibt, beenden wir hier am besten die Ausführungen. Vielleicht erklären uns dann die Entwickler in Payday 3 die ganze Geschichte hinter dem Körperwechsel.

Die Fan-Gemeinde hinter Payday 2 hat wie gesagt seit dem Release an dieser Kopfnuss gesessen und immer wieder versucht, Hinweise zu entschlüsseln. Angefangen hat es bereits mit der Career Criminal Edition, die eine PDF-Datei mit ersten Bemerkungen zu einem ominösen Artefakt enthielt. Mit jedem neuen Inhaltsupdate kamen weitere Hinweise dazu. Daneben gab es auch eine gefakte FBI-Webseite der Entwickler mit möglichen Story-Zusammenhängen. All das konnte die Community nun zu einem mehr oder weniger logischen Gesamtbild zusammenfügen.

Quellen: Kotaku, Rock Paper Shotgun

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