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Seite 2: Rainbow Six: Siege im Test - Taktik in Bestform

Schneller besser treffen

Neben neuen Charakteren und Schauplätzen, hat Ubisoft noch zwei der größten Baustellen von Rainbow Six: Siege in den Griff bekommen: Das Matchmaking läuft schnell und stabil, und die Treffererkennung ist fast immer nachvollziehbar und konsistent. Lange Zeit waren das die beiden größten Kritikpunkte der Community.

Die Spielersuche ließ uns oft quälend lange warten und schickte uns schließlich in halbleere Lobbys, die so mancher Spieler schnell genervt verließ - ein Teufelskreis, der an den Nerven zehrt. Mit dem Update 2.2.1 sind diese Probleme endlich passé, meist dauert es nur noch wenige Sekunden, bis das Matchmaking uns neun andere Spieler zuweist und die Runde starten kann.

Rainbow Six: Siege Rainbow Six: Siege

Das alte Hitbox-System sorgte vor allem in kritischen Situationen immer wieder für Frust, wenn ein Gegner einfach nicht aus den Latschen kippen wollte, obwohl man hätte schwören können, einen Kopftreffer gelandet zu haben. Andererseits wurden oft auch Treffer an der Ausrüstung und Kleidung der Operator fälschlicherweise gewertet - wer den Operator Blitz häufiger gespielt hat, kann ein Lied davon singen. Denn er war besonders häufig durch eine Kugel in seinen seitlich vom Kopf abstehenden Gehörschutz getötet worden.

Die überarbeiteten Trefferzonen sind zwar immer noch nicht ganz perfekt, verbessern das allgemeine Spielgefühl aber deutlich, sodass der Ausgang der allermeisten Feuergefechte schlüssig und glaubhaft ist.

Jackal wurde früher vergleichsweise wenig gespielt. Der neue DLC macht ihn zum beliebten Konter gegen Vigil, weil er ihn anhand seiner Fußspuren orten kann. Jackal wurde früher vergleichsweise wenig gespielt. Der neue DLC macht ihn zum beliebten Konter gegen Vigil, weil er ihn anhand seiner Fußspuren orten kann.

Komfort im Fokus

Sieht man von gelegentlichen Gummibandeffekten ab, die zum Beispiel ab und an unsere Drohne scheinbar willkürlich ein Stück zurückrollen lassen, ist auch die allgemeine Performance und Stabilität von Rainbow Six: Siege seit dem Release deutlich gestiegen. Das liegt nicht zuletzt an der neuen Server-Infrastruktur, die seit Operation Health im Einsatz ist.

Wie wir bereits in unserem Fazit zur Reparatur-Season von Rainbow Six: Siege erklärten, sind damit noch nicht alle Probleme vom Tisch, aber das Spiel macht einen runderen Gesamteindruck. Dass Ubisoft den Kampf gegen Bugs und Fehler im Spiel ernst nimmt, beweist das Studio mit jedem neuen Update und Patch-Notes, die auch mal gerne 33 Seiten lang sind.

Mit einigen kleineren Änderungen an den Maps wurde etwa die Gefahr von Spawn-Killern gebannt, die an manchen Stellen sofort zu Rundenbeginn die wehrlosen Angreifer ungehindert aufs Korn nehmen konnten. Betrügern sagte man mit der Einführung des Anti-Cheat-Werkzeugs BattlEye und einer Report-Funktion den Kampf an. Wer sich unsportlich verhält oder ständig andere Spieler beleidigt, soll künftig ebenfalls bestraft werden. Man merkt einfach an allen Ecken und Enden: Ubisoft hört auf die Spieler und investiert damit in langfristigen Erfolg und eine gesunde Community.

Schluss mit Spawn-Kills:Die Map-Änderungen in Rainbow Six: Siege

Rainbow Six: Siege - Die drei neuen Operator aus Blood Orchid & alle Gadgets in Aktion 4:02 Rainbow Six: Siege - Die drei neuen Operator aus Blood Orchid & alle Gadgets in Aktion

Vorbildfunktion

Neben den vielen kleinen Verbesserungen, legt Rainbow Six: Siege immer wieder mit neuen Inhalten nach und hält uns damit bei der Stange. Zusammen mit dem äußerst fairen Bezahlmodell, ist der Taktik-Shooter zu einem Paradebeispiel für Games as a Service avanciert, also Online-Spiele, die Spieler durch fortwährende Updates und Weiterentwicklungen an sich binden wollen.

Statt die Kunden für neue Inhalte zur Kasse zu bitten, bleiben neue Operator mitsamt ihren Waffen und Gadgets und Karten stets kostenfrei und können für eine faire Menge erspielte Ingame-Währung freigeschaltet werden - Besitzer des Season Pass erhalten lediglich eine Woche früher Zugriff auf die neuen Charaktere.

Echtes Geld wird außerdem für Skins und Waffentarnungen fällig, sowie künftig für die Alpha Packs genannten Lootboxen, die man sich aber auch erspielen kann. Sämtliche dieser Zusatzinhalte sind aber rein kosmetisch und machen keinerlei Unterschied im tatsächlichen Gameplay. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand: Die Community wird nicht durch eine künstliche Paywall aufgesplittet und es entstehen keine Vorteile für DLC-Käufer.

In einer Zeit, in der so kontrovers wie nie über Lootboxen diskutiert wird und Vollpreisspiele wie Star Wars: Battlefront 2 den Charakterfortschritt durch zufallsbasierte Sammelkarten ausschütten, ist das Modell von Rainbow Six: Siege eines der fairsten auf dem Markt.

Rainbow Six: Siege - Screenshots ansehen

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